Samsung stellt seine SUHD TVs des Jahres 2016 vor

samsung suhd

Samsung steht Panasonic in nichts nach und präsentiert auf der CES 2016 ebenfalls seine neuen SUHD-Fernseher. Die Südkoreaner setzen weiterhin auf Quantum-Dot-Technik und rahmenlose Curved-Designs. Außerdem können die neuen TVs auf Wunsch auch als Schaltzentrale für das gesamte Smart Home dienen und etliche IoT-Geräte miteinander vernetzen. Wie erwartet, nutzen die neuen Ultra-HD-Fernseher 10-bit-Panels und unterstützen neben der Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten auch High Dynamic Range (HDR). Als Betriebssystem kommt Samsungs liebstes Kind Tizen zum Einsatz. Wearable-Fans kennen das OS von den Gear S und Gear S2.

Folglich setzt Samsung bei seinen neuen SUHD-Geräten auch auf einen neuen Smart Hub. Außerdem verfolgt der Hersteller aus Südkorea das Konzept einer einzigen Fernbedienung für alle Geräte. Deshalb soll die Fernbedienung der neuen Smart TVs mit Ultra HD auch Set-Top-Boxen, Spielekonsolen und AVRs bedienen können, die an den Fernseher angeschlossen sind. Laut Samsung erkenne die Remote die anderen Geräte automatisch.

samsung uhd 2016

In Ländern, in denen Playstation Now zur Verfügung steht, kann der Game-Streaming-Dienst direkt an den Samsung SUHD-TVs genutzt werden, um Spiele wie „Assassin’s Creed III“, „Batman: Arkham Origins“ oder „The Lego Movie: The Game“ zu zocken. Samsungs App für Smart View erlaubt wiederum das Teilen von Content und funktioniert nun auch mit anderen Smartphones außerhalb der Reihe Samsung Galaxy. Über den „EXTRA“-Button lassen sich zudem laut Samsung ohne Verzögerungen Zusatzinhalte zu TV-Programmen abrufen – etwa Cast-Informationen während einer laufenden TV-Serie.

Zeitgleich hat Samsung übrigens auch seinen ersten Ultra HD Blu-ray Player angekündigt, der sich via HDMI 2.0 natürlich als Begleiter für die neuen SUHD-TVs eigenen solle. Erscheinen soll der Player UBD-K8500 im März 2016 in den USA. Für Europa verschweigt Samsung derzeit noch den Erscheinungszeitraum. In den USA wird der Ultra HD Blu-ray Player 499 US-Dollar kosten. Vorbesteller erhalten den Samsung K8500 allerdings für 399 US-Dollar. Für seine neuen SUHD-TVs nennt Samsung leider noch keine Preisempfehlungen oder konkrete Erscheinungszeiträume – auch die Preise sind erstmal noch offen. Günstig dürfte der Spaß aber nicht werden.

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8 Kommentare

  1. @André: Ist bei den ganzen Neuvorstellungen schon dein neuer Fernseher dabei gewesen? Oder wartest du noch? Klingt ja erstmal alles ziemlich vielversprechend.

  2. Ist das Samsung IOT Google Brillo und Weave, sowie bei LG ?

  3. Was genau ist jetzt SUHD? Super Ulta High Definition?

    Kommt dann als nächstes SDUHD (Super Duper Ultra High Definition) und dann SDMUHD (Supder Duper Mega Ultra High Definition)?

    😀

  4. André Westphal says:

    @ Markus

    Also ich werde wohl 2016 noch aussitzen. Ich werde mir dieses Jahr zwar einen neuen Monitor holen und dann wohl einen mit 3840 x 2160 Bildpunkten nehmen, aber bei TVs sehe ich einfach den Bedarf noch nicht. Zum einen habe ich einen sehr guten Plasma (Panasonic 65VT50) und zum anderen bin ich ja Blu-ray-Fan und würde dann auch die UHD Blu-rays ausnutzen wollen. Da sind mir die Anspielgeräte aber erstmal noch zu teuer und die Disks werden sicher auch so teuer sein wie zu Anfang Blu-rays. Und wenn schon ein Major wie Warner dieses Jahr gerade mal 35 Filme auf UHD Blu-ray veröffentlicht…

    Sehe da einfach noch nicht die Mischung aus Nutzen und Preis, bei der ich sage „Nun wirds Zeit!“Also warte ich wohl noch 1-2 Jahre oder länger, wenn der Markt sich entwickelt hat :-).

  5. Was ist denn jetzt der unterschiend zwischen SUHD und UHD Premium?? Ich blick da nicht mehr durch.

  6. „Samsungs App für Smart View…funktioniert nun auch mit anderen Smartphones außerhalb der Reihe Samsung Galaxy.“
    –> fragt sich nur welche, denn Samsung hat bis 2015 hier keine Meisterleistung abgelegt.
    „rahmenlos“ na da bin ich ja mal gespannt in Sachen Flashing und Couding, und vermutlich wird im Betrieb dann doch ein Ver“schweiß“ungsrahmen sichtbar.

    SUHD (Quatum Dot) =>Google spuckt direkt einige Erklärungen aus.
    Im Grunde OLED für Anfänger 😉 denn noch hat LG hier Vorsprung in Sachen weniger unterschiedlich nachlassende Farbverblassung und Logo-Einbrennprobleme im Alter.