Samsung SSD 980: NVMe für die Massen ab 50 Euro

Die beliebte Samsung 970 EVO SSD bekommt mit der SSD 980 einen Nachfolger, das „EVO“ im Namen entfällt. Statt DRAM setzt Samsung bei der neuen NVMe-SSD auf die Host-Memory-Buffer-Technologie (HMB). Zielgruppe: Eine breite Nutzerbasis mit Sinn fürs Preis-Leistungs-Verhältnis: Preislich startet man für 250 GB ab 49,90 Euro.

Die „attraktiven Preise“ begründet Samsung mit dem Verzicht auf DRAM und dem Wechsel zur HMB-Technologie. Trotz geringerem Preis soll die SSD mit sequentiellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 3.500 MB/s bzw. 3.000 MB/s aufwarten können. Für die zufälligen Lese- und Schreibleistungen nennt man 500K IOPS bzw. 480K IOPS. Im Vergleich zur 970 EVO hat man mit „TurboWrite 2.0“ bei der SSD 980 den Pufferspeicher vergrößert: Statt 42 GB TurboWrite-Region stehen bei der NVMe SSD 980 nun bis zu 160 GB bereit. Zudem will man gegenüber dem Vorgänger eine um 56 Prozent verbesserte Energieeffizienz aufweisen.

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Preislich startet die Version mit 250 GB bei 49,90 Euro. Für 500 GB werden 69,90 Euro fällig, bei 1 TB muss man mit 129,90 Euro in die Taschen greifen. Die Verfügbarkeit soll noch im Laufe des derzeitigen Monats gegeben sein.

  • Produkt: Samsung SSD 980
  • Schnittstelle: PCIe Gen.3.0 x4, NVMe 1.4
  • Formfaktor: M.2 (2280)
  • Kapazität: 250 GB / 500 GB / 1 TB
  • Sequenzielle Lese-/Schreibgeschwindigkeit: Bis zu 3.500/3.000 MB/s
  • Zufällige Lese-/Schreibgeschwindigkeit: Bis zu 500K/480K IOPS
  • Software: Samsung Magician 6.3
  • Datenverschlüsselung AES 256-Bit-Festplattenverschlüsselung, TCG / Opal V2.0, verschlüsseltes Laufwerk (IEEE1667)
  • Total Bytes Written (TBW): 600 TBW (1 TB); 300 TBW (500 GB); 150 TBW (250 GB)

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Nachfolger ja, aber kein direkter. Kann ja immer noch sein dass Samsung eine 980 Evo rausbringt

  2. Wer jetzt noch eine 970 Evo kauft, hat mehr Sinn fürs Preis-Leistungs-Verhältnis, bei Preisgleichstand sowieso.

  3. Mal ehrlich Samsung, ihr ward mal die Könige bei den SSDs, da konnte man immer unbesorgt zugreifen. Mittlerweile ziehen andere Hersteller leistungsmäßig mindestens gleich, wenn nicht sogar vorbei. Diese halbgaren SSDs mit schnellen 20% und der Rest tröpfelt dann nur noch durch die Leitung, nein Danke. Ich habe noch eine 512GB 960 Pro, die wirklich über die gesamte Kapazität gleiche Leistung zeigt und selbst die 980 Pro bei Dauerlast übertrumpft. Das Ding ist 3 Jahre alt!

    Baut doch bitte wieder eine SSD für Enthusiasten. Darf auch mehr kosten, kein Ding. Ansonsten kann ich auch gleich zu Crucial, Adata oder WD greifen.

  4. das ist kein Nachfolger der 970 Evo, das ist die 980 Fake-Pro.
    Dieses cachelosen Schrott kann sich Samsung dorthin schmieren wo keine Sonne hinkommt

    • Felix Frank says:

      Siehe Kommentar von Frederik.

      • Marketinggeblubber, von den Eigenschaften her ist die Fake-Pro ganz klar der Nachfolger der Evo. Dieser cachelose Schrott ist ein paar Klassen unterhalb einer 970 Evo angesiedelt. Einen Nachfolger der 970 Pro gibt es nicht.
        Früher war Samsung mal Spitzenreiter in vielen Dingen aber so geht das steil abwärts. Bei RAM gibt es ja auch keinen gleichwertigen Nachfolger für den gigantischen B-Die. Immerhin taugen die SATA-SSD noch was, selbst die QLC.

  5. Kann es sein dass Samsung generell einige neue Kracher bringen wird, ggf mit großen Speichersprüngen oder Preisreduzierungen bei SSD? Ich habe am Freitag bei Alternate die 870 QVO mit 8(!!!) TB für 345 Euro (UVP 850€ und Amazon 710€) gekauft, als Tages-Angebot. Die wurde Montag auch zugestellt und es war auch kein Preisfehler, laut Hotline. Und da ab Sonntag bereits viele Assis die SSD direkt teuer in den Kleinanzeigen weitervertickt haben, war ich auch nicht der einzige Käufer.

    Vielleicht kommen ja nun sogar die 2.5 EVO und PRO mit 8-16TB und Samsung reduziert generell die Preise. Ich kann es mir nur so erklären, dass Alternate das Lager leeren wollte, anders macht das keinen Sinn.

    Schön wäre gewesen wenn Samsung eine durchgehend schnelle M.2 mit 4TB für unter 300 Euro bringen würde, hätte ich gerne im Rechner.

    PS: Ich hätte die auch so in den nächsten Wochen gekauft und mir sind die Nachteile der QVO bewusst. Aber da es bei mir nur mein „Daten“-Laufwerk ist, sind mir auch nur die Leseraten wichtig, der schnelle ~70GB-Cache reicht mir dicke im Alltag. Ich hätte da keine 900-1000 Euro für eine Samsung Enterprise mit 8TB ausgegeben und einen anderen Hersteller nehme ich bei SSD auch nicht. So wie ich bei HDD seit 15 Jahren nur auf WD setze bzw. gesetzt habe.

  6. Dass hier einige so emotional werden können, wenn es um SSDs geht ist faszinierend

  7. Im Artikel wäre noch erwähnenswert gewesen, dass es durchgehend MLC-Speicherzellen sind. Die Datenraten von Herstellern sind meist nur diejenigen die erreicht werden, während der Puffer (Kleiner SLC-Speicher, oder DRAM) noch nicht voll ist.

    Bei MLC schummelt (eigentlich lügt) Samsung aber auch hier: MLC sind 2-bit pro Zelle, Samsung verbaut aber Zellen mit 3-bit, was nicht den Standards entspricht. Dazu kommt der fehlende DRAM.

    Für den Preis gerade noch irgendwie in Ordnung, aber mit einem Zähneknirschen bei der Leistung.

    • Das sind TLC-Zellen die technisch gesehen auch MLC sind denn ‚Multi‘ ist keine festgelegt Zahl, wird bei MLC-SSD aber meist mit 2 in Verbindung gebracht. Hätten se damals besser mal DLC genannt dann können man jetzt keine Schwindeleien damit betreiben. die letzten Samsung Comsumer SSD mit echtem MLC sind 860/970 Pro und entsprechend teuer.

  8. Sie ist nun übrigens bei Amazon verfügbar, Preise entsprechen der UVP und mit Prime-Versand erfolgt die Lieferung bereits zu morgen (Freitag)

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