Samsung SSD 870 QVO mit bis zu 8 TB Kapazität vorgestellt

Samsung hat seine neue SSD 870 QVO gezeigt. Sie kommt mit bis zu 8 TB Speichergröße auf den Markt und markiert die erste Consumer-SSD der Südkoreaner mit dieser Kapazität. Die 870 QVO erzielt sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 560/530 MB/s, so der Hersteller. Die Intelligent-TurboWrite-Technologie mit variablem SLC-Puffer sorge dafür, dass diese Leistung konstant aufrechterhalten bleiben kann. Neben der Variante mit 8 TB wird es die Samsung SSD 870 QVO auch in Größen von 1 TB, 2 TB und 4 TB geben. Durch den MXK-Controller samt ECC-Algorithmus verspricht Samsung eine beschränkte Herstellergarantie von 3 Jahren bei gleichzeitiger Einhaltung der Gesamtschreibdatenmenge von bis zu 2.880 TB (für das 8 TB-Modell). Das 1 TB-Modell der 870 QVO erscheint heute, am 30. Juni 2020. Die Versionen mit 2 TB und 4 TB folgen voraussichtlich Ende Juli 2020. Mit 8 TB Kapazität ist die 870 QVO voraussichtlich ab Ende August 2020 verfügbar. Preise? 1 TB: 116,96 Euro, 2 TB: 233,94 Euro, 4 TB: 467,89 Euro und 8 TB: 848,06 Euro.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Das ist ja super langsam….

    • Wird schwierig für Dich den Unterschied zu messen wenn Du nicht eine Spezialanwendung hast. Vor langer Zeit habe ich mal einen Erfahrungsbericht eines Flugzeugbauers gelesen, als er das Segelflugzeug noch mit Logarithmentafel und Rechenschieber berechnet hat, hat dies 9 Monate gedauert. Mit dem ersten Computer Einen Tag, danach waren alle Verbesserungen ok aber nichts gegen den ersten Schritt. So ist das mit SSDs Faktoren schnell bei Random Zugriffen beim Booten auf kleine Datenhäppchen und ob die dann nochmal schneller sind interessiert einen normalen Anwender nicht die Bohne.

    • Ja, SATA SSDs wirken auf dem Papier langsam und antiquiert. Aber auch nur auf dem Papier, bei einer normalen Nutzung merkst Du in der Praxis keinen Unterschied. Und selbst bei den meisten Spezialfällen ist der reale Vorteil im praktischen Einsatz marginal.

  2. Ich warte ja auf NAS SSDs. Die müssen nicht schnell sein, nur konstant, schnelle Zugriffszeiten und laaange Haltbarkeit besitzen. Bevor die 4x4TB HDDs meines NASs kaputt gehen, hoffe ich bezahlbare SSDs zu finden

    • Mit den 8 TB SSDs kommen wir dem ganzen ja immerhin schon wieder ein Stückchen näher. Hab mein NAS 5 Meter von mir stehen und bin manchmal schon genervt vom HDD-Rattern. Zu schweigen von der Verzögerung, wenn die Platten aus dem Standby aufwachen, was mehrfach am Tag passiert, da ich nicht permanent drauf arbeite und alles andere Energieverschwendung (naja eher eine Kostensache) wäre.

  3. Die 8 TB nehme ich gerne sobald sie einen vernünftigen Preis erreicht hat :).

  4. GB wäre doch was für die kommende XBox

  5. Es ist schon lustig. Die ganzen neuen SSD Technologien nähern sich den SSHDs aus den Anfangszeiten an, um jetzt doch endlich mal hohe Kapazitäten bieten zu können.
    Damals gab es SLC-/MLC-SSD Cache + HDD Speicher, und heute wird der HDD Speicher durch lahmen SSD Speicher ersetzt. Richtig günstig sind diese SSDs deswegen aber immer noch nicht.

    8 TB bekommt man auch mit 4 (oder 5) 2 TB Platten im Raid 0 (oder Raid 5) zusammen. Nimmt man dazu SSHDs mit MLC Cache, steht man preislich auch nicht schlechter da. 5 Seagate Desktop SSHD 2TB ST2000DX001 mit je 8 GB SSD-Cache würden auf Amazon aktuell etwa 520 Euro kosten. Bleiben 328 Euro für einen Raidcontroller. Sollte machbar sein.

    SSDs sind inzwischen gut 10 Jahre am Markt. Es braucht aber scheinbar noch einen neuen technologischen Durchbruch (statt immer nur mehr bits pro Zelle), um endlich bezahlbare große SSDs zu bekommen.

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