Samsung: So könnte eine Augmented-Reality-Tastatur für „Gear Glass“ aussehen

Eine Datenbrille hat nicht nur Google vorzuweisen, auch Samsung wird die Arbeit an einem solchen Wearable seit geraumer Zeit nachgesagt. Sollte ein solches Produkt von Samsung tatsächlich kommen, wird es aber vermutlich nicht „Galaxy Glass“ heißen, Samsung setzt bei Wearables ja neuerdings auf Tizen als Betriebssystem. Ein Patentantrag der Koreaner zeigt nun, wie eine Augmented-Reality-Tastatur funktionieren könnte. Die Fingersegmente werden so zu Tasten. Mit dem Daumen könnte man dann so auf seinen Fingern tippen, die Kamera der Brille wandelt das Gesehene dann in Text um. Sieht in der tat gar nicht so arg unpraktisch aus, wie es vielleicht klingt.

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Auch eine einhändige Tastatur ist in dem Patentantrag zu finden. Hier wird ein Tastaturfeld wie man es von alten Handys kennt, auf der Hand abgebildet. Die Funktionsweise könnte dann ähnlich dem T9-Eingabeprinzip ausfallen, da jede „Taste“ mit drei Buchstaben belegt ist. So eine Tastatur würde in vielen Fällen sicher besser funktionieren als eine Spracheingabe.

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Ein wenig erinnert Samsungs Vorstellung einer Tastatur diesen Laser-Projektions-Tastauren, die in den letzten Jahren immer wieder gerne für Smartphone-Konzepte herangezogen wurden. Könntet Ihr Euch das Schreiben auf einer Datenbrille über eine solche Eingabe-Methode vorstellen?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Noch umständlicher ging es wohl nicht mehr? 😀

  2. Also das auf dem ersten Bild (Fig.5) kann ich mir gar nicht vorstellen. Die andere Methode (Fig.6) unten links, wo die Tastatur auf einer Hand abgebildet ist schon eher. Hab es gerade einfach mal ausprobiert auf meiner Hand zu tippen. Ging auf Anhieb sehr gut und schnell. Wie früher zu Zeiten ohne qwertz Tastatur auf dem Handy. Lediglich die Leertaste würde ich auf dem kleinen Finger weiter nach links setzten, da sich sonst meine Hand schon recht verbiegt / verkrampft. Aber dass kann man ja sicherlich anpassen.
    Ich befürchte aber, das so schnell wie man später tippen wird, die Kameraerfassung nicht hinterher kommt. Dann macht das tippen nicht lange Spaß. Dürfte generell schwierig sein das zu erfassen, da man die Finger automatisch dem Daumen etwas entgegen führt.

  3. Microsoft hatte doch vor ewigenkeiten auch so eine tastatur „vorgstellt“ es gab sogar ein video von dem prototypen.

  4. Das T auf der ersten Tastatur ist schwerz zu erreichen. Auf jeden Fall eine lustige Idee, aber ich glaube, ich würde mich nicht so dran gewöhnen können : )

  5. Klingt gar nicht unpraktikabel.
    Erinnert ein wenig an den Killer in Dan Browns „Diabolus“ – da wurde auch eine ähnliche Technologie beschrieben (Finger aneinander „trommeln“), um eine Augmented Reality Brille zu steuern.

  6. Ich freu mich ja schon auf den Shitstorm der Beschützer aller Daumenlosen von wegen Diskriminierung und so…

  7. Tobias Müller says:

    Es gibt doch auch so einen Ring, der Texteingabe auf diese Art und Weise erkennen will. Wohl über den Widerstand der geschlossenen Verbindung zwischen Daumen und Fingern.

  8. ich finde die idee gut, habe es ausprobiert mit den fingern zu schreiben und es gefällt mir. vor allem die einhändige version klingt ganz fein. allerdings wäre das erst interessant wenn man blind schreiben kann und mit einer datenkrakenbrille müsste man wohl immer auf die hand schauen damit erkannt werden kann was man antippt

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