Samsung sieht den „Mainstream Moment“ für Foldables als erreicht an

Die Foldables-Modellreihen von Samsung fallen jährlich in ihren Preisen und gewinnen laut Unternehmen auch an Beliebtheit. Jetzt sprechen die Südkoreaner selbstsicher davon, dass diese Produktkategorie mittlerweile ihren „Mainstream Moment“ erreicht habe. Zumindest ist das die Aussage von Dr. TM Roh, Samsungs President & Head of MX Business.

2021 seien weltweit fast 10 Mio. Foldables ausgeliefert worden – da rechnet Samsung also nicht nur seine eigenen Modelle ein. Das seien fast 300 % mehr als noch 2020. Roh prophezeit, dass dieses rasante Wachstum erhalten bleiben werde. Foldables werden seiner Ansicht nach für einen immer größeren Anteil am Smartphone-Markt stehen.

Ich selbst wäre da allerdings vorsichtiger: Die aktuelle Wirtschaftslage könnte generell den Markt für mobile Endgeräte ausbremsen und bei vielen Kunden die Bereitschaft senken, schnell einen Wechsel zu vollziehen. Dazu kommt, dass sich der „Neuheiten“-Effekt der Foldables langsam abnutzt.

Ich denke aber ebenfalls, dass bei sinkenden Verkaufspreisen mehr und mehr Kunden an Foldables ein Interesse entwickeln könnten. Roh erklärt, insbesondere die Reihe der Flip sei da für Samsung ein enormer Erfolg. Jene Geräte erinnern auch an Klapphandys, sind also vielleicht eine gute Balance aus alt und neu. Der Samsung-Manager stellt bereits in Aussicht, dass Interessierte da am 10. August 2022 beim kommenden Unpacked Event die nächsten Innovationen entdecken dürfen. Roh bewertet Foldables gleichermaßen als Werkzeuge für den Selbstausdruck, aber auch als Mittel für mehr mobile Produktivität.

Wie sieht es denn bei euch aus: Zieht ihr aktuell den Kauf eines Foldables in Erwägung? Oder liegt das für euch erst einmal eher in weiter Ferne?

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23 Kommentare

  1. Wenn der Foldable maximal 850€ kostet, warum nicht?

  2. Sehe immer noch keinen Mehrwert

    • Ich auch nicht. Mein Lieblingsvergleich ist 3D vor etwa zehn Jahren. Wie viel aktuelle 3D Geräte gibt es noch für Privatkunden? Ich rede nicht von VR! Diese ganzen Geräte mit klappbaren Displays sind genau so ein Trend, genau so wie VR.

  3. Nee, nee, bei der nach wie vor fraglichen Langzeithaltbarkeit habe ich selbst bei Preisen unter 500€ für ein neues Flip3 nicht zugeschlagen.

    Das Aufklappen ging mir schon nach 20 Minuten Testen im Laden auf die Nerven. Nix mal mit eben schnell was unterwegs einhändig checken. Dazu die äußerst dürftigen Laufzeiten der kleinen Batterien.

    Für mich hat sich das Foldable-Konzept nicht durchgesetzt. War kurz mal spannend, jetzt kann es aber auch wieder gehen. Dann doch lieber ein kompaktes Phone und ein günstiges Tablet dazu …

  4. Ich sehe aber nach wie vor keinen Nutzen bei Foldables, egal was sie kosten.
    Denn mab hat ein großes dickes Gerät, das nach dem Aufklappen nicht wirklich besser wird.
    Wenn es zusammengefaltet eine Größe vom iPhone Mini hätte (es könnte mMn dreimal so dick sein), ausgeklappt aber ein 7″-9″ 16:9 Display hätte, dann hätte ich es sofort genommen.

  5. Eher nicht. Wirken für mich immer noch etwas fragil und mich hat beim Testen der Knick gestört. Außerdem lag die horizontal aufklappbare Variante im eingeklappten Zustand nicht gut in der Hand, weil sie logischerweise relativ dick ist. Die vertikal klappbare Variante wirkte für mich komplett nutzlos, da man im eingeklappten Zustand quasi nichts damit machen kann.

  6. Ständig bei uns im Support, weil defekt. Nö lass mal…..darüber hinaus ist der Samsung Support „verbesserungswürdig“.

  7. Mhhh, ich denke, dass ich als nächstes auch eher wieder auf ein klassisches Smartphone umsteige. Mein Fold 3 hat einfach zu wenig Mehrwert für mich im Alltag. Und das Flip interessiert mich überhaupt nicht.

  8. Also bei MM oder Saturn ist wohl der beste Stresstest dieser Klapptelefone. Die Quote an toten Pixeln an der Knickstelle ist schon enorm. Ich wüsste jetzt nicht ob ich dort schonmal ein fehlerfreies Gerät gesehen habe. Angekommen im Mainstream sehe ich eher nicht. Für mich ist es nach wie vor eine Machbarkeitsstudie, ohne aktuellen Mehrwert.

    • Ich denke nicht, dass diese Geräte als Maßstab gelten können – solange das kein Eigentum ist, gehen die Leute damit nicht gerade gut um. Da wird sicher auch schön stark drauf rumgedrückt (inkl. Fingernägel)

      • Darum ja auch Stresstest. Man kann auch mit dem eigenen Gerät nicht immer super umgehen. Im Stress und mit langen Fingernägeln und zack, hat man da paar Macken drin. Zudem gibt es immer noch die Problematik, das die Glasschicht im Knick anfängt zu brechen und man dann im Prinzip zwei voneinander getrennte Bildschirme hat, durch die Mattierung.

  9. Auf keinenfall,
    wenn diese Telefone unter 200 Euro liegen und so haltbar sind wie normale Modele vielleicht mal eine überlegung.

    • Mmm ich hätte lieber wie es in Asien gibt klappbare Tasten Telefone mit highend Technik und Android als Betriebssystem. Leider gibt’s hier so etwas nicht mal für 1000 Euro. Leider

  10. Sobald sie bessere Kameras integrieren bzw. damit bessere Bilder gemacht werden können, kaufe ich eins. Ich weiß nicht, was die anderen Kommentatoren hier so mit ihren Handys machen, aber ein größeres Display bedeutet eine höhere Effizienz für mich. Videos schaue ich nicht (auf dem Handy). Die Möglichkeit, vernünftige Fotos zu machen, möchte ich aber nicht missen.

    • Naja, solange du nicht S-Ultra-Niveau brauchst, kannst du beim Fold schon zugreifen. Das Setup entspricht quasi der „normalen“ S-Serie. Auch das Fold4 wird wohl die Sensoren vom S22 (non Ultra) erhalten.
      Der Kritik der meisten Tester an der Kamera des Fold3 lautete ja hauptsächlich, dass man für den Preis nicht die Kameras des Ultras bekommt – den zahlt man aber halt nicht für Kameras, sondern für die Falttechnik.

      • Genau deswegen bleibt die Fold Serie ja uninteressant + die schwache Akkulaufzeit, dann ist es noch viel teurer als die normale S Serie. Die Technik hat zwar viel Potenzial aber im Moment noch nicht erreicht. Die Geräte sind aufgeklappt recht klein dafür unglaublich dick/klobig. Mich stört beim Fold 3 auch, dass es bisschen wie eine Fernbedienung wirkt weil es so schmal ist, die sollen es erstmal breiter machen, dafür womöglich weniger dick. aufgeklappt will ich auch kein 7,6″ Gerät, sondern eher 9″ z.B. 7″+7″ wäre richtig geil.

  11. Bislang haben mich nur die schlechten Kameras davon abgehalten, ein Z Fold 3 oder den Nachfolger zu kaufen.
    Sollte sich das ändern, würde ich es wagen. Da ich immer sehr pfleglich mit meinem Sachen umgehe, sehe ich auch keine Probleme was die Haltbarkeit angeht.

  12. Interessante Technik und sicher die Zukunft, aber nicht in der aktuellen technischen Form.
    Die Dinger sind dick und schwer wie ein Backstein und die Displayoberfläche fühlt sich nach billigem Kunststoff an.

    Wenn die Fertigungstechnik weiter entwickelt ist in ein paar Jahren wird das eine interessante Geräteklasse.

  13. Jens Wroblewski says:

    Innovation sicher. Aber im daily use für mich doch nicht der erhoffte Note Ersatz. Allein der Umstand, dass die Binnenfolie beim Zfold 3 sich nach einem halben Jahr verabschiedet hat (Verschleißteil) war mit ein Grund wieder zum s22ultra zu wechseln.

  14. Erwin Abelmann says:

    Das grosse Fold erspart mir ein Tablett vor Ort und ein Laptop recht praktisch von dex mal ganz abgesehen was es noch praktischer macht.

  15. Rene Witt says:

    Jeden das seine. Es gibt genug Alternativen.

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