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Samsung präsentiert den 4K-Ultra-Kurzdistanz-Projektor The Premiere

Samsung hat fürs Heimkino einen neuen 4K-Ultra-Kurzdistanz-Projektor namens The Premiere vorgestellt. Die namensgebende Premiere an den 4K-Beamern findet sich darin, dass zumindest ein Modell der Serie The Premiere HDR10+ unterstützt – das Flaggschiff LSP9T. Konkret bringen die Südkoreaner da nämlich die beiden einzelnen Varianten LSP9T und LSP7T auf den Markt.

Man setzt auf Laser als Lichtquellen und verspricht auch bei geringer Distanz zur Projektionsfläche Diagonalen von bis zu 130 Zoll (LSP9T) bzw. 120 Zoll (LSP7T). Um auf 100 Zoll zu kommen, müssen sie nur 11 bis 30 cm von der jeweiligen Fläche entfernt sein. Das ist für Anwender mit kleinen Räumen natürlich praktisch.

Die Sache hat aber, wie so oft, einen Haken: Native 4K-Projektion ist nicht drin, vielmehr setzt man auf Pixel-Shift. Dazu rate ich euch, auch die HDR-Fähigkeiten mit Vorsicht zu genießen. Beamer können technologiebedingt eben nicht Bereiche des Bilds komplett abdunkeln und gleichzeitig andere mit mehr Helligkeit hervorheben.

Bei der Helligkeit sollen die Modelle der Reihe Samsung The Premiere protzen. Der Triple-Laser des LSP9T liefere 2.800 ANSI-Lumen, beim LSP7T mit Single-Laser seien es noch 2.200 ANSI-Lumen. Beide Modelle unterstützen laut Samsung außerdem den Filmmaker Mode. Auch die Sound-Fähigkeiten klingen für Beamer recht beeindruckend. So soll der LSP9T ein 4.2-System (zwei Woofer, zwei Tweeter) mit 40 Watt Gesamtleistung integrieren. Beim LSP7T ist es ein 2.2-System mit 30 Watt.

Als Betriebssystem der Geräte dient Tizen, das ja auch für die TVs der Südkoreaner zum Einsatz kommt. Dadurch besteht dann auch direkter Zugriff auf Streaming-Angebote wie DAZN, Disney+ oder auch Netflix. Klingt insgesamt vielleicht alles gar nicht so übel, lässt sich aber natürlich erst beurteilen, wenn wir den Preis kennen. Genau der ist aber in beiden Fällen aktuell noch offen. Auch zum konkreten Verfügbarkeitszeitraum schweigt Samsung derzeit.

Na gut, da heißt es also abwarten – etwa wäre es ja auch gut, die HDMI-Schnittstelle genauer aufzuschlüsseln. Ist da bereits HDMI 2.1 an Bord? Hoffentlich liefert Samsung uns bald nähere Angaben.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Irgendwie erinnert mich das Gerät sehr an den Beamer von xiaomi… Zufälle gibt’s…

  2. Da rennt wohl jemand den Chinesen hinterher..

  3. Wenn doch nur der Schwarzwert bei DLP nicht so grottig wäre. Für Cineasten ist das leider gar nichts. LCoS in 4k ist zu teuer und damit bleibe ich bei meinem betagten Sanyo mit gemessen 8000:1 Kontrast im komplett dunklen Heimkino.

  4. Das ist nun keine Samsung-Kritik, sondern richtet sich gegen so ziemlich alle Technik-Hersteller. Von Nvidia über Sony zu LG, Samsung und co. Aber gibt es noch immer keine Gesetze gegen diese vorsätzlich erlogenen Marketing-Vergleichsfotos bzgl. der Bildqualität von Monitoren, Grafikkarten, Kameras etc. Es ist ja nun einmal eine Lüge, was man auf solchen Folien als Vergleich herzeigt. Es werden entweder Unterschiede dargestellt die gar nicht existieren, oder aber auf dem Monitor auf dem es betrachtet wird dann eh nicht auszumachen sind. In der Regel wird ein Negativbeispiel gezeigt, welches in Wirklichkeit ganz anders und deutlich besser ausschaut. Es steht auch nie irgendwo kleingedruckt mit Sternchen dass es keine korrekten Angaben sind. Greifen da keine Gesteze? Das ist ne Sache die mich seit über 20 Jahren nervt.

    Sry für OT

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