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Samsung passt wohl seine Update-Strategie in Europa an

Samsung passt laut aktuellen Berichten wohl seine Update-Strategie in Europa an. Das würde beinhalten, dass nicht mehr für jedes Land separate Firmwares verteilt werden. Stattdessen werden die Südkoreaner wohl, wie die meisten Wettbewerber, auf eine einheitliche EU-Firmware setzen. Das könnte Kunden sogar durch eine schnellere Verteilung zugutekommen.

So hat Samsung da bisher mit nationalen Ländercodes (Country Specific Code oder auch CSC) gearbeitet. Aber in Zukunft will man da mit dem Code EUX für die ganze EU operieren. Völlig neu wäre diese Strategie für Samsung natürlich nicht: Schon die Galaxy Z Flip 3 und Galaxy Z Fold 3 versorgt man in dieser Form mit Updates. Selbiges gilt auch für das Galaxy S21 FE. Weiterhin wird es aber auch Modelle von Mobilfunkanbietern geben, also Geräte mit Branding, die angepasste Updates erhalten.

Eine einheitliche EUX-Firmware würde es natürlich auch leichter machen, ein Samsung-Smartphone im Ausland zu kaufen. Denn dann müsste man sich nicht mehr sorgen, immer die polnische Firmware zu verwenden – als Beispiel. Ob die neue Strategie aber wirklich zu einer schnelleren Update-Verteilung führt, ist schwer zu sagen. Samsung muss dann nicht mehr so viele einzelne Firmwares vorbereiten, dafür trägt man mehr Verantwortung, wenn eine umfassende Firmware viele Märkte parallel erreicht.

Für Beta-User könnte es durch den Verzicht auf die länderspezifischen Codes auch einfacher werden, da es eventuell nur noch eine einheitliche europäische Beta geben könnte. Mal abwarten, wir können ja beobachten, wie Samsung das bei den kommenden Galaxy S22 handhabt.

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