Samsung passt wohl seine Update-Strategie in Europa an

Samsung passt laut aktuellen Berichten wohl seine Update-Strategie in Europa an. Das würde beinhalten, dass nicht mehr für jedes Land separate Firmwares verteilt werden. Stattdessen werden die Südkoreaner wohl, wie die meisten Wettbewerber, auf eine einheitliche EU-Firmware setzen. Das könnte Kunden sogar durch eine schnellere Verteilung zugutekommen.

So hat Samsung da bisher mit nationalen Ländercodes (Country Specific Code oder auch CSC) gearbeitet. Aber in Zukunft will man da mit dem Code EUX für die ganze EU operieren. Völlig neu wäre diese Strategie für Samsung natürlich nicht: Schon die Galaxy Z Flip 3 und Galaxy Z Fold 3 versorgt man in dieser Form mit Updates. Selbiges gilt auch für das Galaxy S21 FE. Weiterhin wird es aber auch Modelle von Mobilfunkanbietern geben, also Geräte mit Branding, die angepasste Updates erhalten.

Eine einheitliche EUX-Firmware würde es natürlich auch leichter machen, ein Samsung-Smartphone im Ausland zu kaufen. Denn dann müsste man sich nicht mehr sorgen, immer die polnische Firmware zu verwenden – als Beispiel. Ob die neue Strategie aber wirklich zu einer schnelleren Update-Verteilung führt, ist schwer zu sagen. Samsung muss dann nicht mehr so viele einzelne Firmwares vorbereiten, dafür trägt man mehr Verantwortung, wenn eine umfassende Firmware viele Märkte parallel erreicht.

Für Beta-User könnte es durch den Verzicht auf die länderspezifischen Codes auch einfacher werden, da es eventuell nur noch eine einheitliche europäische Beta geben könnte. Mal abwarten, wir können ja beobachten, wie Samsung das bei den kommenden Galaxy S22 handhabt.

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10 Kommentare

  1. Die unterschiedlichen Firmwares je Land wurden zumindest früher dazu missbraucht um zu verhindern das z.B. deutsche Kunden ihr Smartphone zu einen geringeren Preis z.B. in Spanien kaufen. So funktionierte VoLTE mit deutschen Providern nur wenn das Gerät in Deutschland gekauft wurde.

  2. TierParkToni says:

    Ich hab das bis heute eh bei Samsung nie verstanden : wieso die Sprache nicht in ein separates System auslagern und die Basis einheitlich gestalten ? Das schafft im Groben ja sogar MS und Apple, wieso also Samsung nicht ?

    • Ich hätte behauptet, dass die Firmware in jedem Land erstmal grundsätzlich identisch ist. Ich kann ja auf jedem Gerät quasi jede Sprache einstellen. Unterschiede sind vermutlich hauptsächlich in der Bloatware zu finden und halt Sonderfunktionen, wie beschrieben VoLTE, um einen freien Handel für die Endkunden unattraktiv(er) zu machen.

    • Ich denke schon das Samsung da mit Lokalisierung arbeitet. Du kannst ja die deutsche FW auch in anderen Sprachen nutzen und FWs aus anderen Ländern auch in deutscher Sprache nutzen. Es geht also nicht um Sprache, da dort schon Lokalisierung genutzt wird und man unabhängig ist.
      Es geht vielmehr um länderspezifische Techniken, die z.B. dann zur unterschiedlichen Preisgestaltung „missbraucht“ wurden, da man nicht einfach ein Phone aus einem anderen Land nutzen konnte.

  3. Das wird aber nur für Neugeräte kommen, oder werden ältere Modelle auf EU-Firmware umgestellt?

  4. Bringt Samsung (analog zu den Fernsehern) auch auf ihren Smartphones Werbung unter? Also … jenseits von Bloatware….

    • Bisher (zumindest soweit mir bekannt und im Galaxy-Segment) nur im Samsung-Eigenen Appstore

    • Mein DD ist ein A72, bin zusätzlich unter einem Samsung-Konto angemeldet und habe keine Werbung auf dem System (abgesehen vom Galaxy-Appstore).

    • Gab es zum Beispiel in der Wetter-App. Hat man aber mittlerweile angekündigt zu entfernen.

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