
Generell gilt nach wie vor: Nicht jedes Gerät ist betroffen, Samsung zieht hier bei seinem „Akku-Gate“ aber direkt die Reißleine, stellt den Verkauf ein und geht so auf Nummer sicher. Auf der US-Webseite des Unternehmens gibt es nun eine IMEI-Prüfung, die – entgegen des normalen deutschen Supportformulars, welches recht generell gehalten ist und auch alle anderen Geräte abdeckt – nun schaut, ob Ihr mit einer mobilen Sprengkapsel unterwegs seid oder nicht. Das gilt auch für zukünftige Geräte, die man zu einem späteren Zeitpunkt einmal erwirbt.
Spaß beiseite – persönlich finde ich es vorbildlich, wie rigoros sich Samsung hier verhält und auch wenn die IMEI-Prüfung zumindest aktuell noch nicht auf der deutschen Webseite verfügbar ist, könnt Ihr so auch vor dem Ausfüllen des kompletten Formulars vorab prüfen, ob Euer Modell überhaupt theoretisch betroffen ist. Eine kleiner Blick über den digitalen Teich schadet vorab also für die, die mehr wissen wollen, nicht. Generell gilt aktuell ja sowieso: Die Geräte werden zurückgerufen und kauft Ihr später einmal eins, könnt Ihr dann über die Webseite prüfen, ob das frisch erworbene Gerät aus der ersten betroffenen Charge stammt oder nicht – alternativ hilft auch ein Aufkleber auf der Verpackung.