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Samsung NEON: Künstliche Intelligenz ist offenbar ein digitaler Avatar

Wir berichteten bereits zweimal hier im Blog über Samsungs mysteriöses NEON-Projekt. Offenbar möchte man mit NEON im Bereich der „artificial intelligence“ punkten, sprich: der künstlichen Intelligenz. Schaut man sich bisher die smarten Assistenten so an, dann ist das mutig. Ihr kennt das sicher alles. Früher stellte man sich das vor wie Skynet, Jarvis, i, Robot und Co – am besten mit Holodeck. Und wo sind wir? „Entschuldigung, es ist etwas schiefgelaufen, versuche es in ein paar Minuten nochmal.“

Doch zurück zu Neon. Künstliche Intelligenz, das war schon bekannt – und auch, dass diese künstliche Intelligenz einen zumindest sichtbaren „Körper“ bekommen soll. Nun gibt es schon vor der Vorstellung des Projekt Neon neues Futter, denn auf der einen Seite hat der Projektverantwortliche einen Teaser-Tweet veröffentlicht, auf der anderen Seite gibt es geleakte Videos.

Man gibt an, dass die Core R3 getaufte Technologie des Unternehmens nun „autonom neue Ausdrücke, neue Bewegungen, neue Dialoge (sogar in Hindi) erstellen kann, die sich von den ursprünglich erfassten Daten völlig unterscheiden“. Die mittlerweile entfernten Videos zeigten noch etwas mehr davon, glücklicherweise gibt es noch eine Zusammenfassung:

Das wirkt schon sehr echt auf mich, aber verständlich, ist ja eine Demo. Ich könnte nicht unterscheiden – außer, wenn das bekannte „Entschuldigung, es ist etwas schiefgelaufen, versuche es in ein paar Minuten nochmal.“ erklingt. Samsung hat sich offenbar „echte“ Menschen geschnappt, Aufnahmen mit diesen gemacht und dann eine KI drübergestülpt. Auf der anderen Seite könnte man sich die Frage stellen, in welchem Ausmaß Aufnahmen angefertigt wurden – und was vom Computer animiert wurde. Aber mal abwarten, was Samsung da am 6. Januar zaubert. Mehr als Hype gibt es derzeit ja gar nicht.

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