Samsung Gear S3 frontier und Samsung Gear S3 classic vorgestellt

artikel_samsungDie IFA steht ins Haus und sie bringt einen bunten Strauß neuer Technik für die Interessierten mit. Ganz vorne dabei: Samsung. Die haben mit der Samsung Gear S3 frontier und der Samsung Gear S3 classic neue Wearables im Gepäck, die im Vergleich zur Samsung Gear S2 einige Änderungen mitbringen sollen. Optisch näher einer klassischen Uhr könnte man beide Modelle bezeichnen, die auf Basis des Betriebssystems Tizen 2.3.2 funktionieren. Die Samsung Gear S3 frontier (in unseren Bildern das schwarze Modell) und die Samsung Gear S3 classic unterscheiden sich nur in Nuancen voneinander, hauptsächlich ist es das Gewicht und die Optik.

Bildschirmfoto 2016-08-31 um 14.20.42

Die Samsung Gear S3 frontier platziert man im Bereich der robusten Uhren, sie ist vielleicht praktischer für den Outdoor-Menschen, während die Samsung Gear S3 classic wie eine normale Smartwatch daherkommt.

SamsungGearS3_HandsOn_15

Beide Smartwatches wirken recht groß, dafür ist auch ein größer Akku an Bord – 380 mAh ist er bei beiden Modellen groß. Das frontier-Modell wiegt 62 Gramm, die classic-Variante bringt es auf 57 Gramm. Unter der Haube haben sie eines gemein: die Ausstattung. Sie setzen auf einen Exynos 7270 Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz, haben 768 MB + 4 GB Speicher und im Vergleich zur Gear S2 ein größeres Display: 1,3 Zoll. Dieses löst mit 360 x 360 Pixeln auf und wird durch Gorilla Glass geschützt.

SamsungGearS3_HandsOn_1

In Sachen Konnektivität setzt man auf Bluetooth 4.2, WLAN nach 802.11 b/g/n, NFC , GPS und Glonass. Aufgeladen wird drahtlos, geschützt wird die Samsung Gear S3 frontier und die Samsung Gear S3 classic nach IP68. Die Uhr ist natürlich nicht nur zum Anzeigen der Zeit gut, man setzt weiterhin auf diverse Sensoren, die man zur Anzeige von Umgebungsvariablen und zum Aufzeichnen von Körper- und Fitnessfunktionen nutzt.

SamsungGearS3_HandsOn_2

Die Samsung Gear S3 frontier und die Samsung Gear S3 classic haben ein Mikrofon und Lautsprecher, hiermit kann man über die Smartwatch telefonieren oder Musik hören. Hier ist das Abspielen der lokalen Musik möglich, alternativ nutzt man die Smartwatch als Remote für das Smartphone.

SamsungGearS3_HandsOn_4

Während die Uhren als solches erst einmal fest in Sachen Optik sind, kann man sie mit diversen Armbändern optisch anpassen. Das gilt natürlich auch für die Watchfaces, die man am Always-on-Display nutzen kann. Die große Neuerung ist hier, dass man ein volles Spektrum für die Anzeige der Farben hat.

SamsungGearS3_HandsOn_5

Ansonsten setzt man auch weiterhin auf die Kraft der Apps, laut Samsung gibt es derzeit rund 10.000 kompatible Apps, die mit den Tizen-Smartwatches zusammenarbeiten. Gesteuert wird die Smartwatch weiterhin über das Rotary Bezel.

SamsungGearS3_HandsOn_6

Neu ist das Absetzen eines Notrufes oder der Ortung über einen Button an der Uhr. Drückt man ihn drei Mal, so kann man von hinterlegten Kontakten in diesem Notfall geortet werden, bzw. werden diese informiert.

SamsungGearS3_HandsOn_8

In Sachen Haptik und Design war ich von beiden Modellen angetan, doch wer die ganz schlanke Uhr erwartete, wird sicherlich enttäuscht sein. Man hat ordentlich unter die Haube gepackt, das braucht Platz. Das alles aber in einem gut designten Rahmen, der zumindest mir gefällt, da das Ganze wenig futuristisch wirkt, sondern zeitlos klassisch.

Das bewegte Bild von Lars von AllAboutSamsung:

Verfügbarkeit: Later this year – im Oktober. Preise reiche ich in Kürze nach.

[color-box color=“blue“ rounded=“1″]

„Mit der Gear S3 bauen wir auf unsere langjährige Erfahrung im Wearable-Markt und bieten Konsumenten eine Auswahl, die sich nach ihrem individuellen Lifestyle richtet“, sagt Younghee Lee, Executive Vice President Global Marketing, Mobile Communications Business Samsung Electronics. „Durch die im vergangenen Jahr vorgestellte Gear S2 und ihr personalisierbares Zifferblatt sowie die drehbare Lünette hat die ganze Smartwatch-Produktkategorie einen Sprung
nach vorn gemacht. Jetzt erweitern wir die Gear-Familie und bringen nicht nur eine großartige Presseinformation
Smartwatch, sondern eine hervorragende Armbanduhr auf den Markt. Mit intelligenten Funktionen und einem anspruchsvollen Design ist die Gear S3 das neueste Meisterwerk unseres Wearable-Portfolios.“

[/color-box]

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Avatar-Foto

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

5 Kommentare

  1. Hab noch immer meine G Watch R und bin auch noch immer zufrieden. Von Tizen hatte ich bisher eher einen negativen Eindruck, das hat sich aber mit dem Video geändert. Mal schauen, aber always on Display gibts bei mir schon seit Jahren 😀 und auch mit Stromsparfunktion, so dass meine Uhr locker 4 Tage schafft.

  2. Auf den Fotos macht die Uhr mal einen netten Eindruck. Bin mal gespannt wie sie in echt wirkt.

  3. Bislang überzeugt MICH die Apple Watch noch am meisten. Bei den Android Wear Geräten hatte ich immer was zu meckern. Meist lag es aber an der Software. Die Samsung macht auf mich einen guten Eindruck. Doch auf Tizen setzen? Ich weiß nicht.
    So viel ich weiß, ist morgen die Sony Pressekonferenz auf der IFA. Ich hoffe auf die Vorstellung der Smartwatch 4.

  4. Schönes Video, weil wirklich sehr ausführlich. Ich bin immer noch nicht restlos von Smartwatches überzeugt, aber wenn ich eine kaufen müsste, dann wäre die S3 ein heißer Kandidat.

  5. Wenn jetzt noch ENDLICH die dazugehörige iOS-Unterstützung offiziell raus ist, dann gibts endlich mal wieder eine neue Smartwatch! 😉

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor. In jedes Thema Politik einbringen ist nicht erwünscht.

Du willst nichts verpassen?

Du hast die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.