
Auch die Reaktionszeit des Irisscanners soll sinken. Bei aktuellen Smartphones von Samsung liegt sie bei ca. einer Sekunde. Angeblich plant Samsung darüber hinaus Irisscanner nicht mehr nur in High-End-Modellen zu integrieren, sondern die Technik 2018 oder Anfang 2019 auch in die Mittel- bzw. eventuell sogar Einstiegsklasse zu hieven. Derzeit sind die einzigen Geräte im Portfolio des Unternehmens mit Irisscanner die Samsung Galaxy S8 / S8+ und Note 8.
Samsung selbst hat nur vage zu Protokoll gegeben, dass Irisscanner sicherer seien als Fingerabdrücke oder Gesichtsrkennung. Deswegen arbeite man an der Erweiterung und Verbesserung seiner bisherigen Techniken. Partnerschaften mit Banken hat Samsung allerdings bisher vorwiegend in Asien abgeschlossen – etwa mit Shinhan, Woori, IBK, NH und Busan. Auch für Samsung Pay lässt sich der Irisscanner als Authentifizierungsmethode nutzen.
Analysten und Marktforscher gehen davon aus, dass nicht nur Samsung Irisscanner in den nächsten Jahren im mobilen Segment weiter vorantreiben könnte. Aufgrund der höheren Sicherheit als bei Fingerabdruckscannern seien die Irisscanner prädestiniert dafür im Fintech-Bereich mehr Prominenz zu erlangen. Allerdings gebe es immer noch viel Raum, um auch hier die Sicherheit zu verbessern.
Man rechnet derzeit damit, dass auch Samsung Konkurrent LG für das G7 einen Irisscanner integrieren könnte. Seien wir einfach mal gespannt, wie es mit dieser Technik weitergeht und ob Samsung sie für das Galaxy S9 tatsächlich verstärkt im Marketing einspannt.