Samsung Galaxy S6 soll mit neuem Fingerabdruck-Scanner kommen

Mit dem Galaxy S5 brachte Samsung erstmals einen Fingerabdruck-Scanner in seine Mobilgeräte. In der Folge wurden weitere Modelle damit ausgestattet. Samsung ermöglicht nicht nur ein Entsperren des Smartphones per Fingerabdruck, sondern auch den Login auf Webseiten oder die Bezahlung via PayPal. Die technische Umsetzung ist allerdings nicht wirklich nutzerfreundlich gelungen. Man muss seinen Finger über den Scanner ziehen, in einem bestimmten Winkel (so wie er auch hinterlegt wurde), die Wischbewegung muss vom Display-Rand aus erfolgen. In der täglichen Nutzung ist dies nicht sehr bequem, auch wenn man sich durch Mehfach-Scans des gleichen Fingers in verschiedenen Winkeln ein Stück Bequemlichkeit schaffen kann.

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Das hat nun anscheinend auch Samsung eingesehen. Wie SamMobile berichtet, soll der Fingerabruck-Scanner des Samsung Galaxy S6 anders sein, ein reiner Touch-Scanner, so wie ihn auch Huawei im Ascend Mate 7 oder Apple in ihren Produkten einsetzen. Anstatt über den Scanner zu wischen, reicht es dann aus, wenn man den Finger auflegt.

Da der Home-Button bei Samsung-Geräten recht schmal ausfällt, soll dieser in der neuen Version ein Stück größer werden, sodass auch tatsächlich der Finger ausreichend aufgelegt werden kann. An den unterstützten Funktionen soll sich hingegen nichts ändern. Man wird das Gerät entsperren, sich in Webseiten einloggen, im Samsung Store Inhalte per Fingerabdruck kaufen, den Privat-Modus per Fingerabdruck entsperren und per PayPal bezahlen können.

Das ist sicher eine willkommene Neuerung, wenn sie denn auch gut funktioniert. Technisch kann man wohl davon ausgehen, die Sensoren von Huawei und Apple nehmen sich in Sachen Treffsicherheit bei der Nutzung ja auch nichts. Ich selbst bin an den Fingerbadruck-Scannern von Samsung immer gescheitert, egal wie oft ich den Fingerabdruck hinterlegt habe. Eigentlich schade, denn auch wenn der Fingerabdruck nicht hundertprozentig sicher ist, bietet diese Verifikations-Methode eine äußerst bequemen Weg, um nicht zwei Sekunden mit dem Eintippen eines Codes beschäftigt zu sein.

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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21 Kommentare

  1. @karlnielz: das mag sein, aber mein Passwort oder pin hätte man mit der hochauflösenden Kamera auch Filmen können. Macht also für mich wenig Unterschied als User.

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