Samsung Galaxy S11: Renderaufnahmen zeigen das Smartphone-Flaggschiff

Das Samsung Galaxy S11 kann man im Frühjahr 2020, zeitnah zum bzw. auf dem MWC in Barcelona, erwarten. Nun sind erste Renderbilder im Netz, welche das Design des kommenden Flaggschiffs widerspiegeln sollen. Demnach setzen die Südkoreaner erneut auf eine Punch-Hole-Kamera, die sich allerdings nun zentriert am oberen Rand des AMOLED-Bildschirms befindet.

Somit ähnelt das Design der Frontkamera bzw. des Bildschirms dann eher der Reihe der Galaxy Note 10. Man rechnet dabei wieder mit drei Versionen des Flaggschiffs: einem Samsung Galaxy S11e, eine S11 und einem S11+. Die Gerüchte behaupten, dass es die S11e und S11 sowohl als 4G- als auch als 5G-Variante geben werde. Beim S11+ solle 5G hingegen als Standard an Bord sein. Kann man auf den Renderbildern denn noch etwas erahnen?

Nun ja, die Rahmen um den Screen scheinen noch schmaler zu werden. Das Display des Samsung Galaxy S11 soll 6,7 Zoll Diagonale mitbringen und natürlich den Fingerabdruckscanner direkt integrieren. Schenkt man den Rendern Glauben, dann scheint das Curved-Design etwas zurückzutreten, denn an den Rändern fällt das Display nicht mehr so stark ab. Messen soll das Smartphone 161,9 x 73,7 x 7,8 mm – bzw. 8,9 mm an der Stelle der Kamera. Wenig überraschend soll Samsung auf eine Rückseite aus Glas und einen Rahmen aus Metall setzen.

Wie viele Kamera-Sensoren an der Rückseite sitzen sollen, ist noch unklar. Derzeit rechnet man mit 5, was dann dem Xiaomi Mi Note 10 gleichen würde. Samsung soll angeblich auf einen neuen Sensor mit 108 Megapixeln setzen, also neuer als der ISOCELL HMX Bright, welcher das Mi Note 10 befeuert. Das Samsung Galaxy S11 soll auch 8K-Videos aufzeichnen und einen fünffachen, optischen Zoom bieten.

Im Übrigen kommt das Samsung Galaxy S11e wohl mit entweder 6,3 oder aber 6,4 Zoll Diagonale daher, während die S11 und S11+ beide jeweils auf 6,7 bzw. 6,9  Zoll setzen werden. Man rechnet auch mit Unterstützung für HDR10+ sowie QHD+ als Auflösung. Eventuell könnte Samsung zudem auf eine Refresh Rate von 120 Hz setzen. Als SoC dürfte in Europa der Exynos 9990 herhalten. Ihm werden wohl 8 GByte RAM zur Seite stehen. Als Betriebssystem wird ab Werk Android 10 mit der Oberfläche One UI 2.0 herhalten.

Die Vorstellung des Samsung Galaxy S11 könnte am 18. Februar 2020 erfolgen – die Auslieferung dann bereits ab dem 25. Februar 2020. Natürlich basieren alle Informationen hier aber noch auf unbestätigten Gerüchten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Eine mittig angeordnete Kamera wäre wünschenswert. Dieses Gewippe mit seitlich positionierten Kameras nervt.

  2. ein S11e mit 6,3 oder 6,4 Zoll? Wie wäre es denn mal wie bei S10e unter 6 zoll?* Mich haben am S10e die „glory Hole“ und die extreme Wärmeentwicklung gestört, so das es nach 2 Wochen Test zurück ging.

  3. Im Handy-Shop beim Beratungsgespräch bald: „Darf’s noch eine Kamera mehr sein?“

  4. Die beste Nachricht, wenn sie denn wirklich so stimmt: Das gebogene Display scheint wieder weniger gebogen zu sein!
    Wundert mich, dass die das überhaupt noch bauen, ich habe noch in keinem Hands-On gehört dass jemand diese Displays im realen Betrieb toll findet.

    • Ich finde die Edge Displays toll und nutze sie seit Jahren.

      • @ KraftKlotz

        was bietet denn ein „Edge“ Probleme bei der Bedienung und filme gucken ist auch nicht sotoll wenn das bild um die „Ecke“ gezogen wird

        • Genau. Und nicht nur beim Filme gucken. Schlimmer beim Lesen, wenn Text bis an den Rand geht. Licht wird reflektiert und man sieht da nichts mehr. Auch Schutzhüllen bieten nicht mehr genügend Schutz, was bei Samsung Telefonen extrem wichtig ist.

          • @ Jan das Thema Schuthüllen hab ich bewußt mal weggelassen.. weil …

            • Dem kann ich nicht beipflichten.

              Ich kenne keine Anwendung, bei der der Text um den Rand gezogen wird. Vielmehr gibt es bei Fließtexten immer Seitenränder, die dazu führen, dass der leere Seitenrand im gebogenen Bereich ist und der Text den flachen Displaybereich ideal ausnutzt.

              Bei Videos wird tatsächlich ein Teil des Bilds über den Rand gezogen. Hier gibt es zwar keine Seitenränder im Video, der Inhalt eines Films spielt sich aber seltenst am oberen oder unteren Rand ab. Soll heißen, dass es mich noch nie beim Filme schauen gestört hat. Das kann aber durchaus bei anderen Usern nicht so sein.

              Mit Schutzhüllen hatte ich ebenfalls noch nie ein Problem. Gute Versionen haben am Edge-Display-Rand eine Aussparung. Dass das Gerät dennoch nicht auf dem Display aufliegt, liegt daran, dass man oben und unten kein Edge-Display hat und die Schutzhülle hier höher sein kann. Insofern sehe ich keinen Nachteil bei der Verwendung von Schutzhüllen. Man muss nur eine ordentliche kaufen. Aber das ist bei jedem Smartphone so, wenn man sich für eine Hülle entscheidet.

              Insofern sehe ich eben die genannten Nachteile nicht. Ob man ein Edge-Display letztendlich braucht, das steht auf einem anderen Blatt.

  5. Wow, so unerwartet anders… 😉

  6. Als ich mir vor vielen Jahren mein erstes (smart phone) Das erste 7 Zoll galaxy tab gekauft habe wurde ich ausgelacht. Na hast du deine Telefonzelle dabei.
    Nun sind die Telefone schon knapp 7 Zoll groß.
    Wenn das so weiter geht haben wir in 5 Jahren 10 Zoll erreicht.

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