DisplayMate hat sich den Bildschirm des Samsung Galaxy S10 genauer angeschaut. Kurz zusammengefasst, kommt man zu dem Ergebnis, dass das neue Smartphone von Samsung nicht nur das bisher beste OLED-Display im mobilen Segment biete, sondern auch insgesamt den besten Bildschirm, den man je in einem Smartphone erblickt habe. Das untermauert man auch mit Messergebnissen.
Demnach stelle das Samsung Galaxy S10 auch einige Rekorde auf. Etwa biete es die bisher genaueste Farbwiedergabe und erreiche gar eine Helligkeit von bis zu 1.215 Nits – das entspricht einer Steigerung von 17 % gegenüber dem Samsung Galaxy S9. Entsprechend habe sich die Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung verbessert. Als Gesamtnote vergibt DisplayMate A+. Falls ihr eine Zusammenfassung der Rekorde wünscht:
[color-box color=“blue“ rounded=“1″]- Record Very High Absolute Color Accuracy (0.4 JNCD) that is Visually Indistinguishable From Perfect.
- Record Very High Image Contrast Accuracy and Intensity Scale Accuracy that is Visually Indistinguishable From Perfect.
- Record High Brightness Mode that is up to 17% Brighter (1,215 nits) than the Galaxy S9 in High Ambient Light.
- Record Peak Luminance, Color Accuracy and Intensity Scales that are Independent of the on-screen image content.
- Record Small Shifts in Brightness and Color with Viewing Angle, particularly White, which is the most used background color.[/color-box]
DisplayMate lobt dabei auch die Auflösung von 3.040 x 1.440 Bildpunkten mit Sub-Pixel-Rendering, welche auf der genutzten Diagonale von 6,1 Zoll beim Format 19:9 ideal sei. Man tut dabei potentielle 4K-Smartphones als Marketing-Gag ab, was Sony wohl nicht so gerne hören dürfte. Dabei habe Samsung für das Galaxy S10 auch die Luminanz verbessert und biete eine extrem ausgewogene Darstellung, welche die Konkurrenz hinter sich lasse.
Dabei unterstützt das Smartphone die verbreiteten Standards sRGB, Rec.709 und Wide DCI-P3, was etwa auch als erweiterter Farbraum für Ultra-HD-TVs Verwendung findet. Dabei empfiehlt DisplayMate den Modus „Natürlich“ zu wählen, da er die akkurateste Farbwiedergabe ermögliche. Das sei für die Foto- und Videowiedergabe also ideal. Bemängeln könnte man in diesem Bezug lediglich, dass der Modus „Natürlich“ nicht die Standard-Einstellung am Samsung Galaxy S10 sei.
Lob findet man auch für HDR und sogar Mobile HDR10+ am Samsung Galaxy S10, weil dadurch dynamische Metadaten und dynamisches Tone Mapping unterstützt werden. Auch die Blickwinkel seien beim neuen Smartphone-Flaggschiff von Samsung erneut exzellent. Zudem haben die Südkoreaner das blaue Licht mit kurzen Wellenlängen im direkten Vergleich mit dem Samsung Galaxy S9 erneut reduziert – um 42 %. Das soll die Betrachtung des Bildschirms noch augenschonender machen.
Man hebt zudem hervor, dass Samsung mit seinen Galaxy S9, Note 9 und nun auch dem S10 die einzigen Smartphones anbiete, die sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite Sensoren zur Messung des Umgebungslichtes integrieren, um die Helligkeit anzupassen. So könne die Beleuchtung rund um den Anwender deutlich besser erkannt und folglich auch der Bildschirm besser angepasst werden.
Parallel habe Samsung trotz gesteigerter Bildqualität auch die Energieeffizienz verbessert – um etwa 10 % im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S9. Außerdem weise das Smartphone natürlich dank OLED-Technik perfekte Kontraste auf und biete zudem einen Bildschirm mir sehr geringen Reflexionen. Das Ergebnis ist eben, dass es kaum etwas zu kritisieren gibt. Selbst der zweite Bildschirmmodus neben „Natürlich“, welcher die Farben stärker pusht, sei sinnvoll – etwa wenn man eben bei direkter Sonneneinstrahlung den Bildschirm nutze.
Benny hat sich ja kürzlich das Samsung Galaxy S10+ angeschaut und war ebenfalls sehr angetan. Ist das Samsung Galaxy S10, in einer seiner Varianten, auch für euch interessant?
