Samsung Galaxy Note7: Austauschgerät sorgt angeblich für Flugzeugevakuierung

SamsungGalaxyNote7_HandsOn_16Man darf für Samsung hoffen, dass es sich um einen bedauerlichen Einzelfall handelt. Vor einem Flug der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore musste das Flugzeug evakuiert werden, es gab keine Verletzten. Schuld daran ist ein Samsung Galaxy Note7, bei welchem anscheinend der Akku ein Problem hatte und in Flammen aufging. Nun wird man sagen: Jaja, ist ja ein bekanntes Problem, sicherlich ein altes, nicht ausgetauschtes Gerät. Mitnichten. Der Nutzer des Samsung Galaxy Note7 hatte schon ein frisches Austauschgerät, wie er The Verge gegenüber angab. Das Gerät war zum Zeitpunkt des Defektes ausgeschaltet, bevor sich dann Rauch entwickelte.

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Zum Zeitpunkt des Defektes soll das Gerät eine Akkukapazität von circa 80 Prozent gehabt haben. Das große Problem ist nun wie folgt: Das Samsung Galaxy Note7 steht in der Kritik. Muss auf Flügen ausgeschaltet werden. Nun also ein Fall, bei dem das ausgeschaltete Austauschgerät den Fehler aufwies, der in der nahen Vergangenheit für Schlagzeilen sorgte. Wie erwähnt: Für Samsung sollte man hoffen, dass es sich um einen Einzelfall handelt – ansonsten kann ich mir vorstellen, dass die Flugbehörden bald ganz dem Note7 den Riegel vorschieben.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Wenn ich mitbekomme wie Kundenfeindlich diese ganze Umtauschaktion durchgeführt wurde, dieses Chaos, einige warten seit Wochen auf ihren Austausch und werden immer wieder aufgefordert ihre Daten dafür anzugeben obwohl dieses schon mehrmals getan. Bei anderen war schon 3x ein Kurier vor der Haustür und wollte die Geräte tauschen, obwohl dieses schon längst vollzogen oder der Kauf storniert und das Geld schon längst zurück, dann noch die Weigerung wenigstens allen Betroffenen eine kleine Entschädigung für all die Umstände zu geben das mit solchen Aussagen in Mails begründet wurde „Da wir das Note 7 in Kürze liefern, sehen wir von einer Entschädigung ab“…zynischer gehts doch nicht mehr.

    Wer meint das wäre alles darin geschuldet das es eben ein großer Aufwand für Samsung war und damit eine große Belastung die schwer zu bewältigen wäre, dem sei gesagt das Samsung (zumindest Samsung Deutschland) scheinbar so eine cahaotische Art mit Kunden umzugehen als Standard hat, Beispiel dafür?

    Das Note 7 wurde von Samsung für Vorbesteller mit Zugabe beworben, vorbestellen konnte man ab dem 16.08. sehr sehr viele Frühvorbesteller die bereits ab dem 16.08 ihr Note 7 vorbestellt hatten wurden von Samsung einfach ignoriert und mußten mitbekommen wie Besteller die erst kurz vor ofiziellem Ladenverkauf bestellt hatten fix bedient wurden. Die Könung war dann noch das von allen Frühvorbesteller die noch nicht bedient wurden automatisch ihre Bestellung storniert wurde. Gut im Nachhinein könnte man sagen, am Ende war es gut, die bekamen wenigstens keine explosive Granate, aber so geht man doch nicht mit Kunden um. Darum habe ich auch nicht das geringste Bedauern wenn dieses Unternehmen aber mal so richtig auf den Brustwarzen durch dieses Scherbenfeld robben muß was sie selber angerichtet haben. Klar bauen die gute Phones, das S7/S7Edge ist wirklich klasse…aber es gibt mittlerweile auch andere Hersteller die wissen wie ein gutes Phone sein muß und die nicht so mit ihren Kunden umspringen.

  2. Erin Baldwin says:

    Muhahaha aber auf angebliche iSheeps herumhacken, wenn sie mal wieder vor dem Apple Store campieren. Haha ihr Opfer!

  3. Wolfgang Denda says:

    @Erin Baldwin
    Selber Opfer. Ich lass mir das iPhone einfach zuschicken. Wer vor egal welchem Store ohne Not campt, ist echt ein Schaf.

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