Samsung Galaxy Note 4: Fingerabdruck-Scanner erhält neue Funktionen

Wie die Kamera des Galaxy Note 4 von Samsung gestaltet sein wird, haben wir bereits erfahren. Jetzt gibt es auch Details zum Fingerabdruck-Scanner, den Samsung im Note 4 einsetzen wird. Dieser wird baugleich mit dem des Galaxy S5 sein (Synaptics Natural ID), allerdings mit neuen Funktionen ausgestattet, die auch ihren Weg auf das Galaxy S5 finden könnten. Die Informationen stammen wieder von SamMobile, einer sehr zuverlässigen Quelle, wenn es um Neuigkeiten von Samsung geht.

Samsung

Da die Hardware die gleiche sein wird und auch die vorhandenen Software-Features des Galaxy S5 vorhanden sein werden, konzentrieren wir uns auf die neuen Features, die mit dem Fingerabdruck-Scanner möglich werden. Zwei an der Zahl sind es, einmal Fingerprint-Shortcuts und einmal Web Sign-In.

Die Fingerprint-Shortcuts sind nicht uninteressant. Man kann mehrere Fingerabdrücke bei hinterlegen, die von Scanner dann erkannt werden. Jedem dieser Fingerabdrücke lässt sich eine App zuweisen. Je nachdem, welchen Finger man nun zum Entsperren nutzt, wird eine andere App aufgerufen. So könnte man zum Beispiel die Twitter-App auf den Zeigefinger legen. Will man dann Twitter nutzen, muss man nicht erst das Smartphone entsperren und die App starten, sondern man scannt einfach den Zeigefinger und landet direkt in der App.

Das andere Feature – Web Sign-In – ist ebenfalls interessant, da es sehr bequem scheint. Logins zu Webseiten können per Fingerabdruck gestaltet werden. Hierzu wird der Fingerabdruck mit den Logindaten verknüpft. Muss man sich auf einer kompatiblen Seite anmelden, reicht es aus, wenn man den Fingerabdruck scannt. Dies wird für alle Seiten funktionieren, die ein Speichern der Logindaten erlauben (bei manchen Seiten ist dies nicht möglich).

Durchaus sinnvolle Ergänzungen, die Samsung hier für den Fingerabdruck-Scanner bereit hält. Ob sie tatsächlich so kommen, erfahren wir erst bei der Vorstellung, ich selbst zweifle jedoch nicht daran.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Ich stell mir gerade vor, wie die gängigen Nerds vergessen haben, welche Finger zu welcher App gehören und wild über den Senser streichend ihre ganze Hand scannen lassen. Rechnet man dann noch dazu, wie unzuverlässig die Erkennung manchmal ist, wäre das die Lachnummer in der City. Ick freu mich drauf. Endlich wieder Spaß…

  2. Die Fingerprint-Shortcuts finde ich jetzt auch nicht wirklich sinnvoll, aber ist man von Samsung ja schon gewohnt. Hauptsache neue Features, egal wie unsinnig sie sind 😀

    Andere Frage: Wie schaut es bei Samsung eigentlich mit der Sicherheit aus? Bei Apple ist es ja so:

    – Fingerabdruckscanner & restliches System sind physikalisch getrennt
    – Die Software bekommt nur die Info ob der Finger korrekt ist oder nicht
    – Nach 5 Versuchen ist Schicht im Schacht, dann geht es nur noch über Kennwort
    – Und glaube nach 1-2 Wochen wird auch mindestens einmal noch mal das Kennwort verlangt.

  3. Samsung sollte sich mal lieber darum kümmern, dass die Grundfunktion von dem Scanner sauber und zuverlässig funktioniert.
    Und wenn sie das geschafft haben können sie ihn auch noch an eine ergonomisch sinnvollere Position bringen.

    Und erst DANN sollte sich Samsung Gedanken darüber machen welche mehr oder weniger sinnvollen Zusatzfunktionen man noch integrieren könnte.

  4. @elknipso … Korrekt

    Und sie hätten eben doch den Sensor ändern müssen! Die Funktionsweise ist grauenhaft und unpraktikabel. Wenigstens hier hätten sie Apple offensichtlicher kopieren können.
    Aber viel wichtiger wäre, dass die endlich mal nen Haptik-Knaller hinlegen. Man darf ja noch träumen…

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