
Nutzer, die sich auch von der Warnung nicht abschrecken lassen und ein potentiell gefährliches Galaxy Note 7 weiterhin verwenden, erhalten – zumindest in Südkorea – ab dem 20. September ein Software-Update, welches das Smartphone weniger explosiv machen soll. Der Akku wird eingeschränkt, er lässt sich nach dem Update nur noch bis 60 Prozent laden. Offenbar ein Fix, der Samsung sicher genug erscheint.
Für den Nutzer dürfte das Update nicht so erfreulich sein, wer büßt schon gerne 40 Prozent seines Akkus ein. Allerdings ist es auch unverständlich, warum man das Galaxy Note 7 weiter nutzen sollte, wenn Samsung den Austausch anbietet und diesen auch unkompliziert ermöglicht. In Südkorea wurde das Software-Update laut AP über die Zeitung Seoul Shinmun beworben. Ob Samsung in anderen Ländern ähnlich vorgehen wird, ist nicht bekannt. Es gab ja bereits Gerüchte, Samsung könnte sich noch in Umlauf befindliche Galaxy Note 7 per Software-Update komplett lahmlegen, da ist die „Halber-Akku“-Lösung schon wahrscheinlicher.
Interessant ist ja an dem Ganzen auch, zu was Hersteller mit einem simplen Software-Update in der Lage sind. Letztendlich zeigt dies auch einmal, wie abhängig wir vom Hersteller sind, da sich per Software-Update doch grundlegende Funktionen ändern oder gar deaktivieren lassen. Da könnte man fast schon wieder froh sein, dass es bei so manchem selten bis nie Updates gibt. 😉
Ihr seid wieder einmal gefragt. Einige Besitzer eines Galaxy Note 7 kommentierten Anfang September noch, dass sie ihr bereits erhaltenes Gerät weiter nutzen werden. Ist das nun immer noch der Fall? Oder folgt Ihr der Warnung von Samsung und lasst nun die Finger von dem Gerät bis Ihr es ausgetauscht bekommt?