Samsung: EZCal soll den TV automatisch kalibrieren

Seit Jahren hat Samsung das C-Lab am Start. Hier hat man eigene Start-ups an der Hand, die abseits des großen Samsung einfach mal kreativ Dinge erforschen und realisieren sollen. Sprich: ein Inkubator. Auch im Umfeld der CES 2021 hat man mal wieder Projekte gezeigt und manches ist gar nicht mal so schlecht gedacht.

Eines der Projekte hört auf den Namen EZCal. Hierbei handelt es sich um eine mobile App, die die Bildqualität eures Fernsehers automatisch kalibrieren soll. Externe Werkzeuge sollen wegfallen – ebenso muss man keine Experten heranlassen – mittlerweile wird das Kalibrieren ja auch als Dienstleistung von Media Markt und Saturn angeboten.

Es wurden von Samsung keine Details über die Funktionsweise von EZCal bekannt gegeben, aber wenn es einen Fortschritt gegenüber der bisherigen Vorgehensweise bei der Bildschirmkalibrierung darstellt, dann könnte es spannend werden.

Wobei man sich vor Augen halten muss, dass es die C-Labs seit 2012 gibt – und nur wenig, was man da vorstellte, ist dann auch später beim Kunden angekommen. Allerdings könnte Samsung mit EZCal bei seinen eigenen TV-Geräten einen Mehrwert für die Kunden anbieten.

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2 Kommentare

  1. Blacky Forest says:

    Zu schön um wahr zu sein. Wie soll das gehen, ohne externe Werkzeuge? Die Smartphonekamera kann ja völlig falsche Farben erfassen. Und der Lichteinfall bzw. Weißabgleich ist ja auch so ein Thema: Sonnenschein, Neonröhre, …?! Das funktioniert noch nicht mal richtig, wenn man eine Farbkarte mit der Kamera fotografieren müsste.
    Naja, warten wir es ab.

  2. Ich glaube kaum, dass Samsung ein Colorimeter in seine TVs einbaut……und genau das ist Voraussetzung für eine Kalibrierung, die man auch so nennen kann.
    Die App wird einfach nur blind die RGB-Anteile einstellen, wie Samsung sich das vorstellt.
    Media Markt und Saturn messen die Farbdarstellung mit einem Colorimeter, vergleichen den Ist-Zustand mit hinterlegten Referenzwerten und generiert aus den Abweichungen ein Profil. Und das lassen sie sich bezahlen.
    Die Alternative ist, die Geräte gleich ab Werk ordentlich einzustellen, aber daran haben viele Hersteller kein Interesse.

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