
Klar ist, dass die 960 Evo sich eher an Privatkunden mit Fokus auf dem Preis richtet, während die 960 Pro Enthusiasten bedienen soll. Samsung nennt bereits für die 960 Evo als Geschwindigkeiten 2.500 MB/s für das sequenzielle Lesen und 1.500 MB/s fürs Schreiben. Was die IOPs betrifft, liegt die Evo bei 380.000 max. 4K-Random-Read. Da muss die Samsung 960 Pro freilich nachlegen und bietet 2.500 MB/s beim Lesen bzw. 2.100 MB/s beim Schreiben. 360.000 IOPs (4K-Random-Read) sind nun drin. Ein weiterer Nachteil der Evo gegenüber der Pro ist, dass sie Turbowrite verwendet. In der Praxis leidet dann die Leistung bei großen Datenmengen.
Als Preise nennt Samsung zumindest schon die Summen in US-Dollar. So soll die im November erscheinende 960 Evo 130 US-Dollar (256 GByte), 249 US-Dollar (512 GByte) bzw. 479 US-Dollar (1 TByte) kosten. Drei Jahre Garantie gewährt Samsung auf seine Evo-SSDs. Die bereits im Oktober auf den Markt kommenden 960 Pro werden 329 US-Dollar (512 GByte), 629 US-Dollar (1 TByte) bzw. 1.299 US-Dollar (2 TByte) kosten. Hier gewährt Samsung sogar fünf Jahre Garantie.
Falls ihr also nach neuen SSD-Laufwerken sucht und keine Kompromisse bei der Leistung eingehen wollt, könnten die neuen Samsung SSDs der Reihen 960 Evo / Pro ja eventuell etwas für euch sein.