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Roman Emperor Project: Machine-Learning-Projekt zum Wiederherstellen der Gesichter römischer Kaiser

Machine Learning kommt in allerlei Gebieten zur Anwendung. Systeme lernen Gesichter in verschiedenen Stadien zu erkennen, Fotos können in der Auflösung verbessert werden und vieles mehr. Der Designer Daniel Voshart hat eben jene Technologie – genauer gesagt Generative Adversarial Networks (GAN) – genutzt, um die Gesichter der römischen Kaiser zur frühen und hohen Kaiserzeit wiederherzustellen.

Als Quelle für die fotorealistischen Porträts nutzte er nicht nur die verschiedenen zur Verfügung stehenden Fotos von Skulpturen der Kaiser, sondern auch Texte, in denen die Charakteristika der Kaiser genauer beschrieben wurden. In diesen finden sich unter anderem Informationen zur Statur, dem Blick, den Haaren und vieles mehr. Schon beachtlich, was dann am Ende dabei herausgekommen ist.

Solltet ihr euch für römische Geschichte oder einfach nur die Technologie dahinter interessieren, dann schaut mal im Medium-Blog von Voshart vorbei. Dort findet ihr alle Details.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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4 Kommentare

  1. Mal was anderes und wirklich interessant.Btw die Seite medium.com ist sehr empfehlenswert.
    @Oliver Dankeschön!

  2. Falls übrigens ein Geschichtsbanause Gaius Iulius Caesar (ja, der aus Asterix) vermisst: er lebte von 100 v. Chr. bis 44 v. Chr. und gehörte zum Zeitraum der römischen Republik.

    Die dargestellten Büsten gehören aber zum Prinzipat, das nach der römischen Republik (27 v. Chr.) gegründet wurde.
    Der (oder das) Prinzipat (von lateinisch principatus) ist eine moderne Bezeichnung für die Herrschaftsstruktur des Römischen Reiches in der frühen und hohen Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 284 n. Chr.).

  3. „Wiederherstellen“ finde ich hier einen falschen Begriff. Die Details sind für immer verloren, keine Technik bringt sie zurück. Was hier im Prinzip passiert, ist, dass die Software auf Basis vorliegender Fakten „Bilder malt“.

    Das ist technisch eine großartige Leistung, die ich keinesfalls schmälern will, und spannend ist es allemal.

    Ich grinse bei sowas immer in mich rein und denke an die vielen Male, wo ich kritisiert wurde, verschwommene oder verwackelte Fotos trotzdem aufzubewahren. Ich hab‘ immer gesagt: „Ihr wisst alle nicht, was die Technik in 30 Jahren kann“. Und da wird es grad spannend.

  4. irgendwie sieht Nero schon so aus, als wenn er nix gutes im Schilde führt…. komisch, dass das damals keinem aufgefallen ist

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