RoboMaster S1: Lernroboter von DJI ist nun auch in Europa verfügbar

Den Lernroboter RoboMaster S1 (kurz für „Step 1“) von DJI hatten wir euch bereits im Juni dieses Jahres vorgestellt. Das Teil soll Interessierten sowohl die Programmierung (Python oder Scratch) als auch das Thema Robotik spielerisch näher bringen. Dafür steht nicht nur der Panzer mit seinen 31 Sensoren zur Verfügung, sondern auch insgesamt 46 Komponenten, mit denen ihr Parcours und dergleichen bauen könnt. Auch gemeinsames Lernen solle laut DJI möglich sein, sofern alle Teilnehmer einen RoboMaster S1 besitzen.

Einige der Funktionen des RoboMaster S1:

  • Linienverfolgung: Gestalten Sie einen unterhaltsamen und interaktiven Kurs und legen Sie den gewünschten Weg für den S1 fest. Programmen Sie die Linienverfolgung in der RoboMaster-App und der S1 folgt der Linie automatisch.
  • Erkennung von Sichtmarkierungen:Der S1 kann bis zu 44 Sichtmarkierungen erkennen, darunter Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen, was mehr Potenzial für Codierung, Wettbewerb und Training eröffnet.
  • Folgemodus: Dieser Modus ist in die RoboMaster-App integriert und kann eine im Sichtfeld des S1 ausgewählte Person identifizieren und ihr folgen.
  • Erkennung von Klatschgeräuschen: Eingebaute Module für die Erkennung von Klatschgeräuschen können mit einer individuellen Reaktion programmiert werden, die auf der Klatschmenge basiert.
  • Erkennung von Gesten:Der S1 kann so programmiert werden, dass er bestimmte Handgesten erkennt, ähnlich wie bei einigen DJI-Drohnen.
  • S1-Erkennung: Der S1 kann andere S1-Geräte erkennen und individuelle Bewegungen basierend auf der Programmierung ausführen.

Ab November 2019 sollen dann auch noch weitere Funktionen hinzukommen, wie die Möglichkeit, den Roboter als Gegensprechanlage zu verwenden (DHL wird sich freuen). Außerdem sollen sich dann auch Fernbedienungen von Drittanbietern mit in die Routinen integrieren lassen, damit der Roboter deren Funktionen übernehmen kann. Der RoboMaster S1 kann sogar selbstständig diverse Objekte erkennen (mithilfe der FPV-Kamera) und auch auf Geräusche reagieren. Wie das Unternehmen nun per Pressemail informiert, kann der Roboter ab sofort auch in Europa für 549 Euro über die Webseite des Herstellers oder in dessen Flagship-Stores erworben werden. Die neuen Funktionen folgen im November dieses Jahres als Firmware-Update, so DJI. Ebenfalls wird ab November dann auch das sogenannte „PlayMore-Kit“ für 169 Euro zu bekommen sein, das eine dediziertes Gamepad, einen Akku und weitere Zubehörteile beinhaltet.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Panzer in deutsche Schulen? Hoffentlich nicht 😉
    Basiswissen rund um Physical computing vermittelt man doch besser mit einem Arduino Uno und ein paar LEDs, Widerständen und Motoren. Ist billiger und nachhaltiger. Das Land braucht mehr junge Menschen mit Grundkenntnissen zur EDV, nicht noch mehr App-Junkies!

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