Rewe führt neue Fleischprodukte ein – zu 50 % aus Gemüse

Wir blicken im Blog ja auch gerne über den Tellerrand und sind da heute auf eine News gestoßen, die durchaus erwähnenswert ist, auch wenn sie nicht aus der Technik-Welt stammt: Rewe hatte eine interessante Idee. Man führt ab heute Fleischprodukte ein, die zu 50 % aus Gemüse bestehen. Quasi ein Kompromiss: kein kompletter Fleischersatz aus z. B. Soja oder Erbsenprotein aber eine Reduzierung der Fleischmenge. „Better half“ heißt die Marke, unter welcher die neuen Lebensmittel vermarktet werden.

Laut Rewe selbst sei man der erste Lebensmittelhändler in Deutschland, der derlei Fleischartikel mit 50 % Gemüse anbiete. Man wolle damit Verbraucher ansprechen, die ihren Fleischkonsum reduzieren möchten, aber mit anderen Ersatzprodukten unzufrieden sind. Entwickelt wurden die Fleisch-Gemüse-Mix-Produkte beim Produktionsbetrieb Wilhelm Brandenburg, von dem auch die sonstigen Fleischprodukte Rewes stammen. Das Ganze scheint aber erst einmal ein Test zu sein: Zunächst sind im SB-Regal von rund 1.800 Rewe-Märkten in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland zwei Produkte der Marke erhältlich.

Rinderhackfleisch und Bratwürste, die mit einer Gemüsezubereitung gemischt worden sind, gehen da in den Handel. Weitere „Better half“-Produkte seien auch im Wurstsortiment geplant. Zwei Jahre habe man in die Entwicklung der neuen Produkte gesteckt. Die in den Fleischprodukten verarbeitete Gemüsezubereitung enthalte laut Rewe Paprika, Möhren, Zwiebeln, Tomaten, Erbsenmehl, Kräuter und Gewürze, jedoch keine Geschmacksverstärker. Voraussichtlich im Herbst solle die „Better half“-Produktreihe bundesweit und exklusiv in allen Rewe-Märkten verfügbar sein.

Das Rinderhackfleisch mit 50 Prozent Gemüsezubereitung von „Better half“ ist in der 400-Gramm-Packung im SB-Regal erhältlich. Die „Better half“-Schweinebratwurst gibt es im Dreierpack mit 300 Gramm. Mehr könnt ihr auch unter betterhalf.info erfahren. Da bietet euch Rewe auch einige Rezepte an. Leider nennt der Händler in seiner Pressemitteilung keinen Preis, denn es wäre ja durchaus interessant, wie hoch die Preise der Produkte im Vergleich zu reinen Fleischprodukten oder auch veganen Alternativen sind.

Was haltet ihr von der Idee? Ich finde das Konzept tatsächlich recht gut. Ich esse zwar Fleisch, greife hin und wieder aber auch zu Fleischersatz aus Soja oder Erbsenprotein. Allerdings schmecken mir da nur einige Sachen wirklich gut und ich sehe diese Lebensmittel in Sachen Geschmack weniger als echten Ersatz für Fleisch, sondern als Alternative, die man für sich betrachten sollte. Wie Fleisch schmecken die meisten veganen Alternativen eben nicht, können aber dennoch ganz gute Gerichte ergeben.

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110 Kommentare

  1. TierParkToni says:

    Ich habe diesbezüglich schon einiges probiert und teile voll und ganz deine Meinung – der Geschmack ist das, was am Ende der Zubereitung davon im Mund übrig bleibt. Meiner Erfahrung nach kann man viele Fleisch-„Ersatz“-Produkte durch Kikkoman-Soja-Sauce geschmacklich etwas „aufpimpen“, wobei es davon ja auch inzwischen salzarme oder glutenfreie aus gleichem Hause gibt.

    „Hauptsache ist, es schmeckt und man wird ausreichend satt davon – der Rest ist Makulatur ;-)“

    • André Westphal says:

      Ja, ich finde man darf diese Ersatzprodukte eh nicht 1:1 mit Fleisch vergleichen. Das ist wie mit alkoholfreiem Bier. Das trinke ich z. B. sehr viel, aber nicht weil ich damit „Bier“ austauschen möchte, sondern weil es ein recht kalorienarmes Erfrischungsgetränk ohne künstliche Inhaltsstoffe ist. Also ich habe damit eher Limonade und sowas bei mir ersetzt.

      Ich kaufe relativ regelmäßig das vegane Hack von Penny aus Erbsenprotein – wenn man das mit Pasta, Knoblauch, vielen Gewürzen und Gemüse macht, dann hat man da ein sehr schönes Gericht, bei dem ich dann Hackfleisch nie vermisst habe – trotzdem ist es aber eben „anders“. So kann man aber halt abwechslungsreicher essen und den Fleischkonsum etwas reduzieren.

      • Also im Schnitt 80 Kalorien auf 0,3 liter… ist definitiv nicht kalorien arm. Rund 250 Kalorien auf den Liter. Das bedeutet eine gute halbe Stunde joggen

  2. also sowas wie Pizza-Fleischkäse 😀 #scnr

  3. „Caschys Blog – Smart Home, Software, Hardware, Mobile Computing & Co“ – Ab sofort könnt ihr auch Food-Blog mit aufnehmen. Verstehe nicht, warum das hier Thema ist.

    • Wieder nur die Überschrift und nicht mal den ersten ersten (Teil-)Satz „Wir blicken im Blog ja auch gerne über den Tellerrand“ gelesen?

      • Hab sogar alles gelesen 😉 Aber Blick übern Tellerrand kann ich verstehen, wenn das Thema noch einen Hauch mit dem Slogan zu tun hat.

        • Wenn dir das nicht mehr passt, musst du woanders lesen – oder ich den Slogan anpassen 🙂 In den letzten 16 Jahren ist einiges passiert und unsere Interessen und Themengebiete größer geworden. Und das wird sicherlich nicht mehr zum Ursprung zurückgehen. Kannst ja vorschlagen, was oben drinstehen soll.

          • Vorschlag: „Caschys Blog – Moderne IT-Nerds reden über aktuelle Themen“

            Übrigens find ich es sehr abwechslungsreich einfach mal was anderes zu lesen. Hier geht’s auch vielmehr um persönliche Einstellungen/Meinungen um Diskussionen zu starten. Wenn man „nur“ Infos will kann man ja zu Golem & Co gehen. Die Themen sind ja auf den IT-Seiten sonst eh zu 90% deckungsgleich.

            • Sebastian says:

              Also wenn schon modern, dann bitte IT-Nerds:innen oder Nerd*innen
              Aber ist das Wort Nerds nicht abwertend gemeint? Ich fühl mich ja jetzt beim schreiben schon leicht diskriminiert aufgrund meines Bildungsabschlusses.
              Und dann auch noch „aktuelle“ Themen. Was, wenn ich über Google auf alte Beiträge stoße, dann ist das Thema eventuell gar nicht mehr aktuell. Dann stimmt der Slogan ja auch wieder nicht.
              Und wer redet hier bitte? Eigentlich wird ja nur gelesen und geschrieben…

              Du siehst. Dein Slogan macht mehr Probleme, als er löst 🙂
              Am besten einfach nur:
              Caschys Blog – Diverse Themen

          • Ich hab mich echt gefreut über den Bericht, auch wenn ich das Produkt selbst für so eine Art Greenwashing halte… also gern ab und zu mehr davon!

            • Im konkreten Fall ist der Artikel von André – aber wir anderen Autoren sind auch in vielen Ecken unterwegs, auch thematisch 🙂

          • GammaGate says:

            Ich find es super, dass ihr euren Themenbereich so erweitert 🙂

    • Ist doch kein Beinbruch. Man sieht am Titel ja bereits um was es geht. Wenn man nicht mag, zwingt einem niemand zum Lesen 😉

    • erst darf man hier in dem Land nicht sagen was man will laut Bild und jetzt kommt auch noch der Lese Zwang dazu, dieses Land geht unter und angefangen in Bremerhafen !

  4. Frankensteinmeat. Warum überhaupt Fleisch im Supermarkt kaufen? Warum nicht lokale Metzgereien unterstützen? Mehr auf Qualität achten und dafür weniger? Und wenn schon Supermarkt, dann eben Tofu, Soja und Erbsenprotein. Oder eine gute Bohnensuppe.

    • André Westphal says:

      Da geb ich dir Recht, natürlich macht es auch einen enormen Unterschied, was für Fleisch man kauft. Immerhin ist diese Mischung aber halt ein Weg recht viele Kunden zu erreichen – das Gros der Fleischprodukte wird halt im Supermarkt verkauft.

    • Welche lokalen Metzgereien? Da muss man ganz schöne Wege für in Kauf nehmen… und wie „lokal“ sind die dann? Schlachten die Selber, oder machen die nur ein bisschen Endverarbeitung an der Ware vom Schlachthof?

    • Ja genau, weil die lokalen Metzgereien ja auch anderes Fleisch haben. Ja ok die 3 in Deutschland, die noch selber schlachten dürfen vielleicht. Alle anderen bekommen das Fleisch doch auch nirgends anders her als große Firmen.

      Und davon abgesehen können viele Verkäuferinnen in einer Metzgerei keine 3 Schnitzel ordentlich und gleichmäßig mit dem Messer abschneiden. Da kaufe ich dann lieber die mit Maschine gleichmäßig geschnittenen.

      • Unsinn, schau dir z.B. mal an was Famila in Sachen Rindfleisch auf die Beine stellt:

        https://www.fleischerei-famila.de/rindfleisch-aus-der-region/

        • Es wundert mich immer, wie wenig Ahnung Stadtmenschen von Landwirtschaft haben, dass sie sich von diesen Werbetexten beeindrucken lassen.

          Schonmal einen Bauernhof mit Kuhhaltung gesehen? Ich komme vom Dorf mit Höfen ringsum, und die Kälber werden und wurden schon immer monatelang mit den Muttertieren und der Herde gehalten. Geht ja schlicht nicht anders, die werden zu Anfang gesäugt (der Bauer wird wohl kaum mehrmals täglich 10-30 Kälber mit der Flasche großziehen). Ja, und dann werden sie eben oftmals getötet, denn Kalbfleisch in der Auslage kommt von Kälbern!

          Die stehen auch seit Jahrzehnten die meiste Zeit auf den Weiden rum, denn dort, wo sie stehen, kann man in der Regel auch nichts anpflanzen bzw rotiert das.

          Offenbar meinen manche, die pösen Landwirte halten ihre Kühe in Isolationshaft in unterirdischen Boxen ohne Fenster und ernähren sie per Infusion.

          Die Ställe sind so oder so offen und luftig, immer gewesen. Zumal eine Kuh auch frieren kann, die hüpft ja nicht für das Klima. Und im Winter oder Herbst bei Regen auf der Weide stehen, da geht so manche Kuh gerne in den Stall, da ist es wärmer. Haben sie keinen Stall, dann stehen sie dicht an dicht in der Gruppe und bewegen sich kaum, um sich gegenseitig zu wärmen.

          Problematisch war nie die Haltung, sondern alleine die großen Schlachthäuser mit Fließbandabfertigung. Und genau da landen die Premiumkühe am Ende auch, denn Famila betreibt einige der größten Schlachthäuser in der Region.

          Und wenn man die Preise für das dort beworbene Fleisch kennt, dann weiß man auch, dass davon weit mehr als vom Billigfleisch in der Mülltonne landet, denn das kann sich kaum einer leisten und liegt da nur für Leute, die nie einen Bauernhof gesehen haben und denen Fleisch nicht wegen der Qualität schmeckt, sondern wegen des Preises.

          Und apropro regional, das Fleisch wird immer regional geschlachtet, lediglich der Verkauf ist überregional. Das Billigsteak kann also gerade bei den Discountern regional sein. Einfach gucken, welcher Betrieb da geschlachtet hat. In der Regel hält man die Lieferwege kurz, dass ein Schnitzel aus Schleswig Holstein wenn möglich auch dort verkauft wird, ist eher die Regel.

          • „Problematisch war nie die Haltung“ … sorry da muss man schon blinde Kuh spielen um so etwas zu behaupten. da .Wahrscheinlich ist in Deinen Augen auch der Kastenstand und die Legebatterie nie ein Problem gewesen. …

            • Thorsten Witt says:

              Die Legebatterie, du meinst sicher Eier aus Käfighaltung gibt es doch nach wie vor. Halt nicht in bei uns, sondern hinter der nächsten Landesgrenze und die Eier landen dann halt in verarbeitenden Lebensmitteln auf deinen Tisch. Tolle Leistung der Politiker und NGOs, aber ist ja alles gut denn hinter sie Grenze schaut man ja nicht. Die restliche deutsche Landwirtschaft wird ja momentan ebenso abgewickelt, kommt der Rest halt auch von hinter der Grenze…

          • Tja, ich habe meine Kindheit und Jugend auf dem Land gelebt. Die Hälfte der Zeit GEGENÜBER eines Bauernhofs (Viehhaltung/Milchwirtschaft). Damals wurden die Viecher im Frühling auf die Weide getrieben und dort gemolken. Wird sind als Kinder damals auf der Ladefläche eines Unimogs mit zum Melken gefahren. DAS ist Lichtjahre von den Tiertransporten entfernt welche heute Gang und Geben sind. „Bei 23 Prozent der kontrollierten Schweinetransporte, 38 Prozent der Rindertransporte und 34 Prozent der Schaftransporte wurde gegen geltende Vorschriften verstoßen.“

            Und: „So werden alleine 200.000 Rinder jährlich aus religiösen Gründen zum Schächten nach Nordafrika und in den Nahen Osten transportiert. Die Enge auf den Transportern, das Stehen in stark verschmutzter Einstreu und quälender Durst sowie die klimatischen Bedingungen machen die Fahrt zu einer Tortur. “

            https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tiertransporte-der-lange-weg-zum-schlachthof

          • MeinNametutnichtszurSache says:

            Keine Ahnung, wie alt du bist und in welchem (Traum-)Land du lebst, aber die Anbindehaltung ist in einigen Bundesländern nach wie vor einer der führenden Halteformen. Und Laufstallhaltung bedeutet nicht, dass die Tiere auf die grüne Wiese dürfen.

            Die Haltung war nie problematisch? Die letzten Jahre unter einem Stein gelebt?

            Interessant… die Schlachthöfe sind jetzt daran schuld, dass Premiumtiere (sollte das ironisch sein?) beim Discounter landen?

            Und Fleisch wird nicht (!) „immer“ regional produziert (geschlachtet werden übrigens Tiere, kein Fleisch).

            Was ein Unsinn… in Deutschland gibt es wenige große Schlachthöfe, dass dort produzierte Fleisch wird deutschlandweit verteilt.

            Alles in allem hast du von der Branche schlicht keine Ahnung.

    • Wie soll denn das klappen, wenn alle Leute, die sonst im Supermarkt Fleisch kaufen plötzlich mit dem Auto aufs Land rausfahren und beim Bauern aufm Hof stehen ? Ist nicht wirklich sinnvoll… Und ich mag kein Tofu, Soja oder Erbsenprotein (was ist das überhapt), Bohnensuppe erst recht nicht. Es geht doch nix über ein ordentliches Stück Fleisch 🙂

    • In meiner Umgebung gibt es noch mehrere kleine Metzgereien die selbst schlachten. Zum Teil steht auch auf einer Tafel aus welchem Stall das Schwein stammt. Kaufe aber trotz dem guten Angebot selten dort ein.
      Ich esse nur wenig Fleisch (ca 1x pro Woche) und auch nur hochwertiges Rindfleisch in Demeterqualität vom befreundeten Bauern aus dem Nachbarort (nur Direktvermarktung an den Kunden). Höchste Qualität und höchste Gaumenfreuden (Steaks, Hackfleisch, alles andere vom Rind, Rindersalami, Bratwürste …) und absolut bezahlbar, da keine Zwischenhändler. Der Bio-Supermarkt hier vor Ort ist teuerer.

  5. Naja, ist halt trotzdem immer noch 50% Billigfleisch. Schade. Da hätte ich lieber ein besseres Biofleisch genommen und versucht so das Produkt insgesamt etwas billiger zu machen. Aber ok, für mich ist es eh nichts.

    Und ja ich weiß, auch Bio ist nicht das Wahre, aber sicherlich besser als des Zeug aus den Haltungsstufen darunter.

    • genau mein Gedanke… Wilhelm Brandenburg ist ja nicht gerade für hohe Fleischqualität bekannt.

  6. Ich hab auch schon so einiges probiert, aber als Ersatz hat mich bisher nichts so wirklich überzeugt. Als Abwechslung greife ich gerne mal zu, aber für den vollständigen Ersatz reicht es mir geschmacklich noch nicht. Mal sehen vielleicht bringt REWE die Produkte ja noch in andere Läden oder die anderen Supermärkte und Discounter springen auf, sodass ich diese 50:50 Produkte mal testen kann. Einen interessanten Ansatz finde ich es allemal.

  7. Verstehe das Konzept nicht: Wenn man weniger Fleisch essen möchte, dann nimmt man halt eine kleinere Portion Fleisch und kauft sich dazu eben noch Gemüse. Weshalb muss man dass im Mixer vorab zusammenrühren und dann als eine Art Halb-Fleischersatz verkaufen? Irgendwie habe ich bei derartigen Produkten immer das Gefühl, dass diese nur dazu da sind, dass sich der Konsument selbst betrügen kann.
    Zudem ist Brandenburg auch nicht gerade als Gourmethersteller bekannt.

    • MoshPitches says:

      Rewe hat Brandenburg, Edeka hat Rasting. Auch Rasting ist nicht gerade ein Gourmet-Hersteller, aber die großen Supermärkte arbeiten halt mit ihren Lieferanten und Herstellern. Das Fleisch an der Fleischtheke von Edeka kommt genauso von Rasting wie das abgepackte Hackfleisch. Das wird bei Rewe mit Brandenburg genauso laufen.

      • Das ist so nicht komplett richtig. Regional gibt es an der Frischetheke durchaus Produkte die vom Vieh des Bauern aus dieser Region stammen.

    • Stephan Neth says:

      Spätestens wenn der Preis höher ist als beim gleichen reinen Fleischprodukt wissen wir welche Masche Rewe da fahren will

    • Manchmal ist sich selbst betrügen bzw. überlisten gar nicht so verkehrt.

    • Naja wenn ich Spaghetti Bolognese machen will, möchte ich ja nicht nebenbei noch ein Portion gemüse essen. Da finde ich diese Mischung eigentlich nicht verkehrt. Besser als nur einen halben Löffel Soße über die Nudeln zu machen

  8. Vorschlag:
    Kauft 50% gutes >frischesfrisches< Gemüse nach Laune. Dazu denkt ihr euch ne Soße aus und los gehts.

    Man kann natürlich auch das zusammengepampte Fleischgemüse Zeuch da essen, also ich meine euch, ich esse das bestimmt nicht.

    • Mira Bellenbaum says:

      Ich halte von dem Zeug auch nicht viel, aber wenn Du viel Zeit hast, kannst Du es ja so machen, wie Du es machst! Ich habe zum Kochen nicht so viel Zeit und manchmal auch einfach keine lust. Da kommt ein Steak in die Pfanne und fünf Minuten später ist es auch schon verputzt. Eventuell gibt es dazu etwas Tiefkühlgemüse, oder so.

  9. Glaube nicht, dass es Kuh, Schwein und co. groß interessiert, ob es für ein oder zwei Packungen herhalten musste. Ist natürlich ein netter Anfang, aber es wäre wichtiger, dass der Durchschnittsdeutsche grundsätzlich weniger verarbeitetes isst und eine ausgewogene Mischkost isst. Sonntagsbraten hat den Namen nicht umsonst. Wenn die breite Bevölkerung da hinkommt, ist mehr Tieren und Menschen geholfen.

    • Dem einen Tier ist es sicher egal, in wie vielen Packungen es steckt. Aber das andere Tier freut sich, dass es nicht die Packungen füllen muss. 😉

  10. Sebastian says:

    Man packe Billigfleisch und optisch nicht verkaufsfähiges Gemüse zusammen und verkauft es für zu einem überhöhten hippen Preis. Nein Danke.

    • Wolfgang D. says:

      @Sebastian „verkauft es für zu einem überhöhten hippen Preis. Nein Danke.“

      War auch mein Gedanke, überteuertes Wasser mit Industriechemie zum Aufpeppen minderwertiger Inhaltsstoffe, für Spinner. Anhängern von Ernährungsreligionen kann man eben alles verkaufen.
      Das Gute:
      Es trifft mal nicht die Ärmsten, die eh keine Wahl beim Einkauf haben. Soylent Red für Wohlhabende, demnächst kommt der Konverterschleim ala Soylent Green für die Masse der Nicht-Gutverdiener. Aber Hauptsache wir haben Wölfe und Bären in grünen Landschaften für unsere Elite.

      • Arme müssen billiges Fleisch essen? Mh. Man könnte auch weniger essen, Alternativen gibt es sicher.

        • Wolfgang D. says:

          @caschy „Man könnte auch weniger essen“

          Du weisst aber, wieviel pro Mahlzeit (bei uns) an Geld vom Mindestsatz vorgesehen ist, und dass man sich da nicht von „Bio-Schnitzel satt“ ernährt, und eher bei Reis mit Nutella oder Reis, Ketchup und ner Dose Bohnen landet, wenn man satt werden will.
          In euerer Schöner-Wohnen-Welt leben nicht alle, sogar Mittelklasse hat mittlerweile kaum was über, wenn die Miete in der Stadt das Geld von Doppelverdienern verschlingt. Wünsche Dir mehr Glück.

          Das hier sind wieder nur Gutmenschenprodukte aus dem Industrielabor (Lebensmittel sind das eher nicht), für Leute mit zu viel Geld. Wenn das Zeug dann mal in der „Reduziert wegen MHD“ Ecke liegt, werde ich es sicher auch kaufen können. Und liegen lassen, wie anderen Industriemist auch.

          • @Wolfgang D. Nur mal für dich, ich weiß nicht, in welcher Welt du mich einordnest (In euerer Schöner-Wohnen-Welt leben nicht alle): Bis ich 6 Jahre alt war, lebte ich bei meiner Oma, die auch quasi nix hatte, danach bis ich 16 war bei meiner „Mutter“ die ebenfalls nix hatte. Ich weiß durchaus, was Ernährung kostet, auch die falsche – nicht nur monetär. Und es sind eben nicht nur die von dir angesprochenen Leute mit wenig Geld, die n Kilo Wasserpute oder Kotelett für 1,99,- wollen und essen. Das ist nicht nur Geld- sondern auch Wissenssache. Abschließend: Maße dir bitte nicht an, mich zu kennen. Ich antworte gerne auf deine Fragen, mag aber keine Behauptungen oder so.

            • @caschy Das sind ja schon teilweise heftige Leser-Kommentare hier. Ich finde es toll, dass du hier so ruhig und sachlich antwortest. Danke dafür und für den Blick über den Tellerrand, auch wenn du damit offenbar in ein Wespennest stichst.

              • Nun. Ich mache mich auch nicht davon frei, zu gewissen Dingen eine gewisse Meinung zu haben 🙂 Muss jeder selbst wissen, ob er sein Tun und Handeln reflektiert, auch wenn es weh tut. Letzten Endes ist mein Leben zu kurz, andere bekehren zu wollen, ich schaue nur, dass ich morgens halbwegs aufrecht in den Spiegel schauen kann.

    • Das hört sich so an als wenn optisch nicht verkaufsfähiges Gemüse schlecht wäre. Ist doch dann gut, dass es hierfür genutzt wird, oder?

  11. Wenn Rewe es ernst meinen würde, würden die einfach die Fleischprodukte bei denen der Hersteller die artgerechte Haltung nicht nachweisen kann aus dem Sortiment werfen. Bei entsprechender Nachfrage ist anständiges Fleisch gar nicht so viel teurer in der Herstellung.

  12. Ganz neu ist die Idee aber nicht. Herta hat schon vor einigen Wochen ihre neue Marke Herta Plus vorgestellt, bei welcher man Fleisch und Gemüse kombiniert. Dort aber nur 30% Gemüse. Daher finde ich das Rewe Ding jetzt nicht wirklich innovativ.

    • Wolfgang D. says:

      @Willi
      Sauerfleisch mit Möhren- Zwiebeln- und Blumenkohlstücken in Gelatinescheiben gibt es ebenfalls schon ewig und eigentlich bei jedem besseren Fleischwarenverkäufer, lecker. Ich weiss nur nicht wie die heisst, wahrscheinlich „dieGemüseWurstda“, fünf Scheiben bitte.

      • „Schlimme Augenwurst“ ist der Name.

        • Telperion says:

          Nee, nee, nee, mein Lieber! Schlimme Augenwurst ist ’ne Blutwurst und – zumindest in Berlin – die rethorische Antwort auf die Aussage „Wirste sehen!“ – „Würste können nicht sehen, außer die Schlimme Augenwurst; und die nur schlecht!“

          Nichts für Ungut!

  13. Zutaten laut Webseite: Paprika 35%, Karotten 31%, Zwiebeln 13%, Tomatenmark, Wasser, Zucker, Dextrose, fraktioniertes Erbsenmehl, Linsen, Gewürze, Kräuter, Rettichsaftkonzentrat

    Also wird das Hackfleisch mit Wasser, Zucker, Dextrose (weil wir nicht zweimal Zucker schreiben wollten) und Gewürzen (was auch immer für welche) ergänzt. Was für eine Scheinheilige Packung. Kauft einfach Hack nicht bei Rewe sondern nehmt Hack aus artgerechter Haltung. Und dann etwas weniger und mischt das selbst mit Gemüse.

    • MeinNametutnichtszurSache says:

      Zucker und Dextrose ist nicht das Gleiche.

      • Wolfgang D. says:

        „Zucker und Dextrose ist nicht das Gleiche“
        Beides leere Kohlenhydrate, um das Produkt billigst aufzubrezeln. Die Diabetesindustrie lässt grüßen.

        • MeinNametutnichtszurSache says:

          Jepp… quasi fast ganze 1,6 % (beim Hack) bestehen aus Zucker. Willkommen, Diabetes.

          P.S.: Es soll Menschen geben, die auf ein Stück Fleisch Honig träufeln.

          • Wolfgang D. says:

            „Jepp… quasi fast ganze 1,6 % (beim Hack) “

            Es bleiben leere Kohlenhydrate zum Ersetzen von fehlendem echten Aroma, und wenn ich eine Honigkruste auf dem Braten will, mache ich die selber drauf.

            Also Werbefuzzi, lass das Schönreden. Ihr sorgt über die Zuckermafia schon für genug menschlichen Materialnachschub bei Langzeitkranken. Noch nicht genug Geld gescheffelt?

            • Diabetes hat nichts mit Zucker zu tun, informier dich mal über die Erkrankungsformen. Mit Fettleibigkeit bei dem einen Typ ja, aber der Zuckerkonsum hat bei Normalgewichtigen keinerlei Einfluss auf die Bauchspeicheldrüse.

              Und Nahrungsmittel werden nicht nur aus Geschmacksgründen gezuckert, informiere dich mal über die Wirkungsweise von Zucker auf Nahrungsmittel.

              Nicht zuletzt hat sich der Zuckerkonsum nie wirklich geändert. Geändert hat sich nur die Menge der Esser, wo statt 2 Milliarden binnen Jahrzehnten 7 Millarden leben, wird mehr Zucker verkauft, aber vom einzelnen wird deshalb nicht mehr gegessen.

              Der Fleischkonsum in Deutschland ist übrigens pro Kopf deutlich niedriger, als vor Jahrzehnten. Und nochmal deutlich niedriger als in vermeintlich fleischarmen Haushalten in Asien.

            • MeinNametutnichtszurSache says:

              Lol… du bist ne Luftnummer. Zucker wird nicht zum Ersetzen von Aromen eingesetzt… und ganz sicher nicht in dem Bereich, um den es in diesem Artikel geht. Willst es nochmal probieren? Vielleicht mit sachlich/fachlich zutreffenden Aussagen, wozu Zucker dient?

              Und wenn die Menschen zu blöd zum Lesen sind (bist du etwa einer?) und die Nährwerttabellen nicht lesen können…

  14. Warum nicht. Wenn’s schmeckt, wäre ich dabei.

  15. Ich werde es gerne einfach mal ausprobieren wie es schmeckt, sofern es höchstens 10% mehr kostet als reines Rinderhack.
    Überteuerte Veggie Produkte mit Kilopreisen wie Filetsteak kann man sich mit einer Familie nicht erlauben.

    • Das nenne ich mal gut erzogen Fleisch zu 50% mit Gemüse strecken und dazu bereit sein 10% mehr zu zahlen. Gemüse ist ja im Großeinkauf sooo teuer^^
      Das musste günstiger als reines Fleischprodukte sein!
      So erreicht man kaum die breite Masse es mal auszuprobieren. Ja ja, die Industrie hat aber gesagt… Die Entwicklung war aber so teuer… Das müsst ihr glauben.

      • MeinNametutnichtszurSache says:

        Weia… gutes Biogemüse kostet ähnlich viel, wenn nicht sogar mehr als Billigfleisch.

        Doppelweia… Entwicklung, neue Produktionslinie, neuer Prozess, neue Verpackung, geringere Absatzmengen… die meisten hier verdienen ihr Geld anscheinend nicht in der Industrie…

        • Oweia, es wird bei den beworbenen Produkt bestimmt nur Bio Fleisch und Bio Gemüse benutzt 😉 ist klar^^ und die arme Industrie nagt am Hungertuch….

          • MeinNametutnichtszurSache says:

            Du behauptest, dass das Produkt günstiger sein müsste aufgrund des Gemüses. Du setzt daher voraus, dass Gemüse grundsätzlich billiger ist als Fleisch. Leider ein (bei dir naheliegender) Denkfehler.

  16. „Man wolle damit Verbraucher ansprechen, die ihren Fleischkonsum reduzieren möchten, aber mit anderen Ersatzprodukten unzufrieden sind.“

    Also wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Da kann man bei den ganzen doofen Veganer*innen, die beim Eltern-Stammtisch immer so moralisch überlegen tun, endlich mal dagegen halten, denn wir für uns sterben jetzt nur noch halb so viel Tiere wie vorher. #ironie

  17. Geht ja erstmal im ersten Schritt um schmeckt es oder nicht, könnte ja dann mit Biofleisch ein Ansatz sein auch Leuten aus dem Niedriglohn Sektor den Konsum von mehr Nachhaltigen Lebensmittel zu ermöglichen, von daher finde ich das erstmal ein sehr richtigen und wichtiger Schritt. Wobei mir die Versuchsländern etwas seltsam in der Auswahl erscheinen warum nicht Großstädte wie Hamburg, Berlin ?

  18. Lieber weniger und vor allem besseres (und regional produziertes) Fleisch essen, und dafür mal ein paar Tage fleischfrei leben, also sich so ein Industriezeug einverleiben.

  19. Als ich Wilhelm Brandneburg las, habe ich aufgehört zu lesen. Aber danke, dass ihr das hier thematisiert. Betterhalf brauche ich schon mal nicht zu kaufen *göbel*

  20. Für mich ist das nur Geldmacherei. Jeder kann sein Hack mit Gemüse selber strecken, das mach ich sogar gerne. Die ganzen Fleischlose Ersatzprodukte finde ich persönlich extrem überteuert. Wie die Industrie aus schei.. ähm billigen Erbsen und co Geld ( für die Umwelt ) machen finde ich schon sehr fragwürdig.
    Wären die Ersatz Produkte den Preis von den Rohstoffe angepasst, und erheblich günstiger als Fleisch, wären bestimmt mehr Leute dazu geneigt es mal auszuprobieren. Kann ja nicht sein das ein Erbsen oder sonstiger ersatz Patti teurer ist als Rindfleisch.

    • Und wie rechnest du die Forschung und Entwicklung in den Preis mit rein und welches verarbeitete Produkt wird schon zum Rohstoffpreis verkauft?

      • Ich habe angepasst geschrieben.
        Futter, Züchtungen und Unterbringung von Rinder, Schweine usw. gibt es auch nicht für lau. Es kann mir keiner erzählen das „Forschung und Entwicklung“ so viel Geld verschlungen hat das am Ende Erbsen und co teurer sind als Fleisch selbst. Jetzt fehlt nur noch der Standard Spruch: …vom Kunden so gewünscht

        • MeinNametutnichtszurSache says:

          Du hast keine Ahnung, was eine Produktionslinie und die darin enthaltene Prozesstechnik für ein neues Produkt kostet.

          Pflanzliche Lebensmittel müssen doch billiger sein, sind ja nur Blumen.

          • Und du kommst aus der Lebensmittelindustrie und kennst die kosten und die gewinne danach?
            Bei fast allen, nicht nur Fleischlosen Produkten aus der Lebensmittelindustrie geht es nur um Gewinnmaximierung. Umwelt und Tierwohl sind denen total latte und wenn es ein netten Umwelt Nebeneffekt gibt wird es den Gutmensch teuer verkauft. Ein paar nette beispiele gibt es in der Sendung: Die Tricks der Lebensmittelindustrie. Die kratzen das Thema ein wenig an.
            Hier ein Video zum Veganen Hamburger selbst gemacht https://www.youtube.com/watch?v=lKjbUVsr0wE

            • MeinNametutnichtszurSache says:

              Ja.

              Erzähl… in welchem Industriezweig geht es nicht um Gewinnmaximierung? Gesundheit? Automobilbau? Elektronik? Stahl?

          • Das mag ja sein, aber wenn die Unternehmen so blöd sind, dafür eine Produktionslinie zu fahren, ist das deren Risiko.

            Der Kunde, der sowas kauft, ist doch schlichtweg doof. Ein normaler Mensch würde sich weniger Hack kaufen und als Beilage mehr Kartoffeln und Gemüse zubereiten.

            Oder eben in seine Frikadelle mehr Brötchen oder Erbsenmehl mischen.

            Das Produkt selbst ist doch von vornherein sinnlos und zielt nur auf die essgestörte Klientel, die selber nicht kochen kann und die meint, dass eine pürierte Erbse im Hack gesünder sein muss, als eine normale Erbse daneben auf dem Teller.

            Am Ende essen die sogar insgesamt mehr, weil sich kaum einer Hack only reinpfeifen wird, sondern dann eben mehr Beilagen essen wird. Der Energiewert ist bei Fleisch ja höher, reduziert man den, muss man insgesamt mehr essen, um satt zu werden.

            Statt 200g Hack isst man dann eben 400g Wokehack und hat am Ende die gleiche Menge Fleisch gegessen.

            • Man muss dann mehr essen?
              Was ist bitte Wokehack für eine Wortschöpfung? Was ist überhaupt woke?

            • MeinNametutnichtszurSache says:

              Joah, eigentlich sind da draußen nur dumme Menschen, oder? Oder warum schaffen es Fastfoodläden, zu überleben? Geht daheim billiger. Oder Restaurants? Geht daheim billiger. Oder die ganze Convenience-Branche… Lauter Idioten da draußen…

              Oder?

    • Momentan sind Ersatzprodukte halt Trend. Beziehungsweise waren sie es im letzten Jahr. Jede Woche wurde man mit neuen Produkten zugeworfen. Das die Firmen das mitnehmen, wer will es denen verübeln? Die sind ja nun mal kein sozialer Verein. Langfristig werden die Preise aber sinken. Der Trend lässt nach, dann muss der Umsatz über die Masse kommen. Und in Zukunft hast du dann die Wahl im Discounter:

      1) Fleischersatz (400g) 1.99€
      2) Fleischmix (400g) 2,99€
      3) Biofleisch (300g) 3,99€

      Und Hack selber mischen bedeutet: Gemüse kaufen, Hack kaufen. Gemüse bearbeiten, ggf pürieren. Alles in einer Schüssel vermengen = vermehrter Aufwand. Mehr schmutzige Dinge. Zeit.
      Packung auf, Maggie Tütchen anrühren und alles in den Ofen ist da einfacher und mit weniger Hürden verbunden.

      • Absolut richtig…der Preis wird dadurch gemacht das es die Käufer bezahlt. Siehe Hafermilch: Besteht aus 100g Hafer und 1L Wasser, kostet aber mindestens das doppelte von normaler Milch. Selbst als Endkunde kosten die Zutaten nicht mehr als 6 Cent.Lass noch 2 Cent dazurechnen (viel zu viel) für Stabilisatoren damit der Hipster auch sein Keffeeschaum draus machen kann. Die rausgefilterten Reste des Hafers schmeißt man natürlich nicht weg sondern verkauft es an ein Produzenten für Fleischersatz oder Veggi Hackfleisch. Lässt sich super reinmischen und kostet fast nichts, aber das Endprodukt kann doppelt so teurer werden.

        Der Preis sinkt erst wenn es wirklich ausreichend Konkurrenz gibt. Aber im Moment verdienen die Supermärkte auch super an die Ware. so das sie auch kein besonderen Anreiz haben die Preise zu senken.

        • Genau wie Mandelnmilch, 5-6 Mandeln auf 1 Liter Wasser, das war’s. Aber bestimmt ist die Produktionslinie daran Schuld das die so teuer ist^^

          • MeinNametutnichtszurSache says:

            Auch dich trifft der Begriff „lebensfern“ zu. Stichwort Oatley. Welchen Gewinn haben die nochmal ausgewiesen?

            • Naja, erleuchte mich, was ist an der Aussage lebensfern?

              Ich gehe eh bei den Artikel von bezahlter Werbung aus.

              • AHAHAAHAHHAHA. Nein. Nicht gekennzeichnete Werbung wäre in DE verboten. Ich würde das nicht einmal versteckt machen. Ich hoffe, ich konnte dich erhellen. Solche Vorwürfe / Aussagen sind immer leicht gemacht, wenns gegen die eigene Auffassung / Meinung geht, nicht wahr?

              • MeinNametutnichtszurSache says:

                1. Für selber gemachte Mandelmilch nimmt man etwa 200 g Mandeln. Preise kannst du dir für Bioqualität selber raussuchen.
                2. Wenn du ein (komplett) neues Produkt einführst, musst du dazu Anlagentechnik kaufen. Deine Produktionsstätte darauf ausrichten, Rahmenbedingungen schaffen. Leute einstellen, usw.
                3. Welchen Gewinn hat Oatley nochmal gemacht?

    • Oh nein, das ist wirklich Geldmacherei?!
      Ich dachte Firmen sind die Wohlfahrt.
      Und was jeder machten könnte und was real gemacht wird ist auch nochmal was anderes. Der Mensch ist faul, faul und nochmals faul.
      Zum Preis: vielleicht ist Fleisch einfach zu billig und subventioniert (Landwirtschaft).

      P. S. Machst du dein Hack denn wenigstens auch selber?

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