Revolut: Nun mit Web-App sowie Neuerungen für die Smartphone-App

Das britische Fintech „Revolut“ ist einst als reine App-Lösung gestartet. Einzig für Business-Kunden hat man eine Web-Oberfläche angeboten, nun hat man auch eine Web-App für sämtliche Kunden parat. Solltet ihr es also vorziehen gewisse Banking-Aktivitäten über den Browser auf dem größeren Bildschirm zu tätigen oder euer Smartphone nicht parat haben, so stellt Revolut euch nun eine Web-App zur Verfügung. Der Ankündigung lässt man direkt Taten folgen: Die Web-App ist über den folgenden Link abrufbar. Zum Login wird neben eurer Mobilfunknummer der Sicherheitscode benötigt. Als zweiten Faktor kann man die Smartphone-App verwenden, welche direkt eine Push-Benachrichtigung rübersendet. Alternativ – wenn das Smartphone eben abhandengekommen ist oder man dieses nicht parat hat – lässt sich ein Sicherheitscode auch per SMS oder E-Mail anfordern.

Danach erwartet euch die Web-Oberfläche, welche vom Funktionsumfang jedoch etwas eingeschränkt daherkommt. Folgende Tätigkeiten könnt ihr jedoch ausführen:

  • Einen vollständigen Überblick über Transaktionen und Kontostände erhalten
  • Geld hinzufügen, um sicherzustellen, dass Ihr Konto einsatzbereit ist
  • Sperren und Entsperren Ihrer Karten- und Kontrollkarten-Sicherheitseinstellungen
  • Zugang zum 24/7-Kundensupport-Chat und zu den FAQ

Neuerungen hat man auch für die Feature-reichere Smartphone-App parat. Inkludiert ist da nun eine Funktion um die neuesten Krypto-Nachrichten zu durchstöbern. Geschickt, falls man da seine Investments mit fundiertem Hintergrundwissen treffen sowie auf dem Laufenden bleiben möchte. Entsprechende Investitionen lassen sich bekanntlich direkt über Revolut tätigen.

Die Registerkarten auf dem Startbildschirm lassen sich nun so anpassen, wie man es gerne hätte. Hier bringt man also ein Stück stärkere Personalisierungsmöglichkeiten in die App.

Zu den Gruppenrechnungen lassen sich nun auch Personen einpflegen, die nicht auf Revolut sind. So werden auch diese bei einer aufgeteilten Rechnung mit berücksichtigt. Wie das dann mit der entsprechenden Zahlung dieser Personen aussieht, verrät man leider nicht.

Weiter bietet man auch die Möglichkeit Abonnement-Abbuchungen zu sperren um „unerwünschte Abonnements loszuwerden“. Das dürfte eine nette Geschichte sein, falls da wer unberechtigt Abbuchungen tätigt, spart man sich den Ärger mit etwaigen Rückbuchungen. Eine rechtsgültige Kündigung dürfte dies aber nicht ersetzen. Da ist Vorsicht geboten, sonst wird das Geld im Fall der Fälle anderweitig eingetrieben.

Hat man ein kostenpflichtiges Premium-Konto, so lassen sich seit längerem Junior-Konten für Kinder anlegen und verwalten. Hier hat man nun eine neue Funktion eingeführt um Sparziele seitens der Eltern bzw. Vormünder zu motivieren. Zudem lässt sich zur Verwaltung nun auch ein zweiter Elternteil einladen. Auch hierzu ist die neuste App-Version notwendig. Ein weiterer Elternteil lässt sich über einen Einladungslink verknüpfen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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15 Kommentare

  1. Ich finde Dienste und Apps, die man nur auf einem Gerät oder einer Art von Geräten benutzen kann, grundsätzlich unschön, insofern halte ich das für einen guten Schritt.

    • … wäre natürlich schön, wenn die Webapps dann irgendwann auch Feature-Vollständig werden.

    • Ebenso. Ist auch Pflicht in meinen Augen. Wenn das Smartphone verloren wird oder oder oder, brauche ich ja weiterhin Zugriff aufs Konto. Bei iOS fände ich es zudem einen guten Schritt, wenn die iOS Apps auch auf Macs mit M1 laufen würden. Das wäre dann alles wie gewohnt. Geht bei manchen, aber nicht bei allen.

  2. Ich bin ein riesiger Revolut-Fan. Aber die App wird immer konfuser und unübersichtlicher. Ich hoffe, sie kehren möglichst bald zu alten Tugenden zurück.

    • Geht mir auch so. Die App wirkt mit jedem Update überladener und konfuser. Wenn sie nicht aufpassen, werden sie UX-mässig plötzlich ähnlich sperrig wie traditionelle Banken.

    • Oh ja, du sagst es. Ich bin auch Revolut-Kunde der ersten Stunde.
      Aber was mit der App veranstaltet wird, nervt langsam. Aller paar Tage ein Update und die Oberfläche wird immer konfuser. Mein Englisch ist leider nicht so perfekt das ich mir diverse Forem oder Blogs zu Revolut durchlesen kann. Mich würde schon sehr interessieren wie die Mehrheit der Kunden darüber denkt.

      • Die Mehrheit der Kunden kann sicherlich Englisch.
        Meine Frage wäre eher, warum du dich für ein Produkt, welches in Englisch verfügbar ist, entschieden hast, wenn du doch so schlecht bei der Sprache zu sein scheinst?

  3. Leider innerlich kein Gemeinschaftskonto. Seit dem es bei bunq gestrichen wurde suche ich vergebens nach etwas ähnlichem.

  4. wie läuft eigentlich der umzug bei revolut auf ein neues handy? die app will da irgendwie immer, dass ich mir eine nummer vergebe?!? hat dazu jemand einen tip?

    • Habe es vor zwei Tagen selbst gemacht: Einfach die „alte“ Nummer eingeben und dann klappt das – warum da etwas von neuer Nummer steht, habe ich auch nicht verstanden und war am Anfang eben auch skeptisch.

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