Revolut: Gruppen-Vaults mit neuen Funktionen

Das britische Fintech Revolut hat Neuigkeiten für seine Gruppen-Vaults zu berichten. Ein Gruppen-Vault ist eine Art gemeinsame, digitale Sparbüchse, in die diverse Personen einzahlen können. Vergleichbar ist das Prinzip wohl mit den PayPal Money Pools: Einige Personen werfen Geld in den Pool, um für das Geburtstagsgeschenk eines Kumpanen zusammenzulegen. Bislang verhielt es sich jedoch so, dass nur der Administrator über das Geld verfügen und jenes abheben konnte. Mit einem kleinen Update, welches Revolut den Gruppen-Vaults verpasst, ist es möglich vertrauenswürdige Mitglieder zuzuteilen, welche Abhebungen tätigen können. So ist es also auch kein Problem mehr die Besorgungen vom gemeinsamen „Konto“ durch verschiedene Personen zu erledigen.

Der Gruppenadministrator kann dafür einem Gruppenmitglied eine Einladung zukommen lassen, mit der Möglichkeit Geld abzuheben. Die Abhebungen können zu jederzeit wieder widerrufen werden. Mit der überarbeiteten „Gruppen-Vault-Funktionalität“ ist es nun zudem möglich Mitglieder einer Gruppe zu benachrichtigen. Gruppen-Vaults lassen sich nun außerdem auch in verschiedenen Währungen anlegen. Ihr könnt also beispielsweise eine „Euro-Gruppe“ mit Freunden sowie eine „Pfund-Gruppe“ mit anderen Freunden teilen – ganz nach Bedarf.

Ich nutze Revolut aufgrund seiner Funktionsvielfalt wirklich sehr gerne, kann aber in Sachen gemeinsames, geteiltes Konto euch auch Vivid ans Herz legen. Dort steht als Einzahlungsmöglichkeit für ein dort genanntes „Shared Pocket“ auch eine dedizierte IBAN parat. Auch Berechtigungen können dort vergeben werden. Zudem gibt es dort auch die Möglichkeit ein Shared Pocket mit einer (virtuellen) Debitkarte zu verknüpfen um das Geld auch direkt online oder auch im lokalen Handel z. B. über Google Pay oder Apple Pay auszugeben.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Moin Felix,
    gibt es da Einschränkungen zB. „nur für Bezahlkunden“ oder „max. 2 Personen“?
    Ich bin bisher bei N26, da sind shared spaces nur für zahlende Kunden.

  2. Es gab doch bei Revolut schon immer eine IBAN, über die man Geld einzahlen konnte.

    Jetzt hat sich das ja kürzlich erst geändert, sodass die IBAN ja jetzt eine Litauische IBAN ist.

    • Felix Frank says:

      Richtig auf das Hauptkonto, aber nicht das „Gemeinschaftskonto“ / den Gruppen-Vault. Eben das ist bei Vivid möglich zudem dort ne DE-IBAN. Daher hab ichs erwähnt 😉

  3. Erst mal wäre es schön wenn Gpay wieder funktionieren würde, das geht bei mir und bei vielen anderen nicht mehr mit den identischen Fehlermeldung das keine Karte von dem Händler akzeptiert wird

  4. Was mich beim Money Pool bei PayPal immer gestört hat war, dass derjenige, der den Pool anlegt und verwaltet, nicht selbst etwas einzahlen kann. Ist das hier anders?

  5. Geste momentan die „Partnerkonten“ bei Tomorrow und bin schon sehr zufrieden.
    Leider gibt es da nur physische Debit-Karten. Dafür aber auch mit eigener IBAN und beidseitiger Benachrichtigung.

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