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Renault will bis 2025 sieben vollelektrische Fahrzeuge veröffentlichen

Renault hat seine neue Strategie für Fahrzeuge der nächsten Jahre vorgestellt: Der französische Hersteller will 14 Kernmodelle veröffentlichen. Sieben sollen vollkommen elektrisch fahren. Alle neuen Fahrzeuge werden auch als E-Variante oder zumindest als Hybrid-Version auf den Markt kommen. Selbstsicher spricht das Unternehmen von einer „Renaulution“.

Außerdem setzte man mit der „Software République“ auf ein offenes Ökosystem für etwa Datenverarbeitung, Cybersecurity und Mikroelektronik. Da will man in seinen Fahrzeugen auch auf viele sogenannte Connected-Services setzen. Renault sieht sich dabei selbst auf dem Weg zu einer Technik- und Service-Marke. Etwa werde auch künstliche Intelligenz für die E-Autos der Zukunft eine große Rolle spielen. 2022 werde man zudem „My Link“ einführen. Das soll ein neues Infotainment-System für die hauseigenen Fahrzeuge mit Google Built-in sein. Man werde der erste Autohersteller sein, der die Dienste von Google im Massenmarkt für Autos so intensiv einbinde.

Man zeigte da auch schon einen Ausblick auf einen Prototyp des Renault 5, basierend auf dem R5, nun eben als E-Auto wieder auferstanden. Nun gut, im E-Mobility-Segment wollen ja irgendwie alle Autohersteller wildern. Mal abwarten, wie sich das entwickelt und wer am Ende die neuen Gewinner und Verlierer der Automobilbranche sind.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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19 Kommentare

  1. Ein elektrischer R5 wäre toll, habe so ein Modell mal als Ralley-Auto gefahren.

  2. Das Wort „veröffentlichen“ liest sich bei einem materiellen Gegenstand wie einem Auto etwas merkwürdig…

  3. Peugeot hat sich in den letzten Jahren ganz schön gewandelt. Als bei mir ein Neuer auf der Liste stand, bin ich durch Zufall über die Neuen Peugeot gestoßen. Und nach etlichen Probefahrten mit den üblichen verdächtigen, habe ich nach meiner Zufallsenddeckung den Peugeot 3008 vor 2 Jahren probegefahren. Ich war überrascht was Peugeot da auf die Beine gestellt hat. Die neue Designsprache hat mir sofort gefallen und technisch was alles aktuell. Und so ist es ein 3008 geworden, mit dem ich noch immer voll zufrieden bin.

    Was bisher noch fehlte, waren die Elektroautos. Daher kann ich hier nur sagen, Endlich!
    Und wenn hier Peugeot auch seine Hausaufgaben gemacht hat, sehe ich diese ganz vorne mit dabei. Das Design scheint ja schon mal zu passen.

  4. Ach stimmt. Peinlich. 🙂 Hab nur das Design gesehen und Franzose im Kopf gehabt. Sieht der Designsprache vo. Peugeot sehr ähnlich. Sie den neuen 2008.

    • Der ehemalige Design-Chef von Peugeot ist letztes Jahr zu Renault gewechselt.

      • Echt? Das könnte was großes werden. Die Technik von Renault und das Design vom Peugeot…echt krass. Da kommen schöne und vermutlich auch technische Top Autos auf den Markt.

        • Mein Bekannter kam damals mit seinem nagelneuen Laguna nicht durch den ersten TÜV. Ich selbst habe mit Peugeot & Citroen ähnliche Erfahrungen machen müssen. Vielleicht hat sich ja inzwischen qualitativ was verbessert. Der Elektroantrieb ist die Zukunft, doch dann bitte mit Brennstoffzelle und Wasserstofftank und nicht mit solchen Zwischenlösungen wie z.B. Hybrid.

          • Wann ist ein Auto „nagelneu“ und wann muss es das erste mal zum TÜV? Sehr seltsame Erfahrungen die so manche Autobesitzer machen. Hauptsache mal ein ordentliches Bashing gemacht und dann die Meinung zum E-Antrieb kundtun. Renault war, ist und wird für deutsche Autofahrer nicht die Nummer 1 werden, Der deutsche Michel fährt VW, Audi und wenn er es sich leisten kann BMW und Mercedes. Bevor ein „Franzose“ in die Garage kommt, dann lieber eine Blechbüchse aus Süd-Korea oder Japan.
            Alternative Antriebe, wie E-Motor oder Brennstoffzelle mit Wasserstoff scheitern a) noch an der Reichweite, b) am Preis und c) an der fehlenden Lade- und Versorgungsinfrastruktur. Wasserstoff hat im praktischen Betrieb noch mit einigen anderen Problemen, wie dem ungewöhnlichen Tankvorgang oder vereisenden Zapfpistolen zu kämpfen. Noch sind Otto- und Dieselmotoren die 1.Wahl, Diese Antriebe sind seit mehr als 100 Jahren bekannt und werden immer noch verbessert. Ich persönlich würde mich, wenn der Preis stimmt, derzeit am ehesten für einen Hybrid-Antrieb entscheiden. Das Konzept das Opel mit dem Ampera seinerzeit präsentierte fand ich genial. Schade das es nicht mehr weiter verfolgt wurde.

            • Nein, das kann ich bestätigen. Peugeot war das erste und bisher einzige Fahrzeug bei dem der komplette Kabelbaum korrodiert und in etwa 1000 Einzelstücke zerbrochen ist. Dazu kamen Lambda-Sonden Ausfall, im Winter wurde mir eine Temperatur von -49 Grad angezeigt, dazu wurden noch diverse Airbag-Anomalien angezeigt usw.

              • Solche Fehler können auch bei anderen Herstellern auftreten. Das ein kompletter Kabelbaum, der ja eigentlich im Fahrzeug fixiert ist, in 1000 Einzelstücke zerbröselt halte ich für ein Märchen. Lambda-Sonden können durchaus mal ausfallen oder kaputt gehen. Ebenso der Sensor vom Außenthermometer. Samt den angezeigten Airbag-Anomalien alles ganz normale Vorgänge, die bei jedem anderen Auto auch auftreten können. Da ist beim besten Willen nix Peugeot spezifisches zu erkennen. Seltsam das die Modelle aus dem PSA-Portfolio immer mit Renault in Verbindung gebracht werden. Demnächst kommen dann auch noch die FCA-Modelle dazu und „Stellantis“ wird zum Mutterkonzern von Renault. Könnte dem französischen Staatsbetrieb aber durchaus helfen, im schwierigen Markt zu bestehen.

              • Von solchen Problemen lese ich das erste Mal. Ich bin seit Jahren in einem sehr aktiven und gutem Peugeot-Forum unterwegs und da hatte noch nie jemand solche Probleme.
                Auch im Bekanntenkreis wurden die Peugeots und Citroën immer ohne Probleme gefahren. Mein letzter war ein 2011’er Citroën C3 Picasso. Den habe ich 180000 km gefahren ohne auch nur ein wehwehchen zu haben. Der ist durch jeden Tüv ohne Mängel und bis auf Bremsen und Betriebsflüssigkeiten habe ich nichts an dem machen müssen.
                Habe den letztendlich verkauft, da es ein Euro5-Diesel war und der Zahnriemenwechsel anstand. Der Peugeot 106 meiner Mutter wurde nach 12 Jahren verkauft. Hier waren ein Endtopf und einmal Radlager fällig. Der Belingo vom Bekannten wurde 15 Jahre ohne größere Sachen gefahren.

            • Wann hast Du denn zuletzt in einem Auto aus Japan oder Korea gesessen? „Blechbüchse“ ist da überhaupt nichts. Aber ja, einen Japaner oder Koreaner würde ich einem französischen oder italienischem Vehikel jederzeit vorziehen. Preis, Ausstattung und Qualität halte ich dort für schlichtweg besser und die Fahrzeuge sind in der Regel hervorragend bedienbar, weil auf verquere Gehirnfürze verzichtet wird.

              Der Markt ist gesättigt, es gibt ein Überangebot. Ich bin mir ziemlich sicher, dass von den europäischen Brot-und-Butter Marken mit Null-Image wie Fiat, Opel/Vauxhall, Peugeot, Citroen, Renault und Ford in zehn Jahre höchstens die Hälfte noch existieren wird. Daran werden auch Zusammenschlüsse wie der von PSA und FCA zur Stellantis-Holding nicht viel ändern.

          • Ja jeder will etwas vom Green washing Kuchen ab haben.

            Und Nen Tesla als statussymbol deren günstigstes modell bei 55t€ ohne Extras startet, ist nicht für jeden erschwinglich.

            Wir sollten uns erstmal Gedanken um unsere eigene Umwelt machen, den Dreck der in unserer Erde und Wasser landet, bevor wir die komplette Erde retten.(und dazu sei gesagt dass es viel schlimmere Gase und feste und flüssige Partikel gibt die sich in der Luft ansammeln die dem Klima bzw der Umwelt schaden) (co2 hat nur einen sehr geringen Anteil an der temporären Existenz des Ozonlochs und an der erderwärmung) (co2 ist nichts weiter als eine werbebegriffe fürs greenwashing)

            Und jegliche co2 Einschränkungen bringen relativ wenig solange nicht die Bevölkerungsreichsten und meist auch armen Länder, die sich es sich einfach nicht leisten können, mitmachen.

            Wie wäre es mal damit dass Apple Samsung Sony und Co. Mit milliardenhilfen dafür sorgen dass Foxconn co2 frei wird( das Unternehmen das die fertigung deren Geräte übernimmt) anstatt damit zu werben wie Klima freundlich sie angeblich sind wenn sie in Zukunft auf plastikverpackungen verzichten.

            Genauso die Autohersteller : wie wäre es damit bei der Produktion mehr auf den Umweltschutz zu achten als so zu tuen als seie deren Produkt klimafreundlich?

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