Reine Einmalkauf-Apps sterben aus, das Abonnement zieht. Was sagst du dazu?

Ich habe eine doch recht interessante Geschichte gelesen. In dieser geht es darum, dass es wohl ein geheimes Treffen von Apple mit einer kleinen Gruppe von Entwicklern gab. Eben jene entwickeln Apps für Apples Plattform iOS, verkaufen ihre Artikel also über den App Store an Besitzer von iPhone und iPad.

Die große Aussage des Artikels – ohne genau auf die Zahlen zu achten – haben wir sicher alle in der letzten Zeit stärker bemerkt, egal ob iOS oder Android einsetzend: Entwickler setzen verstärkt auch auf Abos. Sie verkaufen ihre App also nicht mal gegen einen Einmal-Kauf oder einen In-App-Kauf direkt, das Ziel scheint Abo zu heißen. Monatlich klingelt es dann in der Kasse des Entwicklers und des Store-Betreibers.

Laut einer Person, die beim Meeting von Apple und den Entwicklern teilgenommen haben will, soll die Zahl der Einmalkäufe immer weiter nach unten gehen.

Bezahlte Abonnements von Apple und Dritt-Anbietern haben jetzt 300 Millionen Dollar überschritten, eine Steigerung von mehr als 60% allein im vergangenen Jahr“, sagte Apple CEO Tim Cook während einer Telefonkonferenz im vergangenen Monat. Darüber hinaus sei die Zahl der Apps, die Abonnements anbieten stark gestiegen – im App Store seien dies rund 30.000 Stück.

Bis 2016 gingen, wenn ein Entwickler eine App an einen Kunden verkaufte, 30% der Transaktion an Apple und die anderen 70%  an den Entwickler der App. Bei Abos sieht das etwas anders aus. Apple bekommt immer noch 30%, im zweiten Jahr sinkt dies aber auf 15%.

Das Treffen, welches schon im letzten Jahr stattgefunden haben soll, brachte noch eine andere Zahl hervor. Bezahlte Apps, also die Einmal-Käufe, machen lediglich 15% des App Umsatzes aus. Tendenz fallend.

Logo, dass Apple da nicht nur im Interesse der Entwickler auf einen lukrativen Weg hinweisen möchte. Denn letzten Endes ist es eine Symbiose. Apple will gute Apps und Entwickler, die durch gute Apps Geld verdienen. Denn dann kann Apple den Kunden durch gute Apps gewinnen und noch Kohle durch die Vermittlung machen. Sieht auf anderen Plattformen sicherlich auch nicht anders aus.

Ich selber sehe das Ganze immer als zweischneidiges Schwert. Es kommt sicher darauf an, wie man mit einer Plattform wächst oder diese nutzt. Viele Nutzer sind immer noch der Meinung, dass eine App maximal 1 bis 2 Euro kosten darf. Und ja, viele Apps sind auch nicht mehr wert.

Ich schaue mir immer sehr gut Apps an, ob sich ein Kauf lohnt im Sinne der Nutzung. Ich habe kein Problem, einen hohen Preis auszugeben, wenn ich weiß, dass meine App-Nutzung stimmt. Und ich würde auch ein Abo ohne Bauchschmerzen zahlen, wenn meine Nutzung stimmt und es keine kostenlose oder günstigere Alternative gibt, die meine Ansprüche ebenso erfüllt

In-App-Käufe und Abos sind immer so ein Thema. Aus meiner Beobachtung heraus ist der Kundenwunsch am besten so: Gratis > Einmalkauf > In-App-Kauf > Abonnement. Oder schaut es bei euch anders aus? Lasst gerne hören, was ihr im Abo nutzt – abseits klassisch von Musik oder Cloud. Oder auch gerne, wenn ihr eine App nicht mehr nutzt, weil sie das Bezahlmodell umgestellt hat.

Apps im Abo:

  • Abos nutze ich generell nicht (47%, 2.315 Votes)
  • Abos nutze ich nur im Notfall (43%, 2.115 Votes)
  • Abos sind in Ordnung (9%, 453 Votes)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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110 Kommentare

  1. Wo ist euch denn sowas untergekommen? Ich wüsste spontan keine Abo-App…. ist dass das nächste Krebsgeschwür nach Micro-Payment-In-App-Käufen?

  2. Als nerdiger ITler, der App-Updates stets als erster installiert, komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass ein Abo mit einem fairen Preis in Ordnung geht. Denn der Preis für Upgrades kommt (auf den Zeitraum gerechnet) oft auf das selbe heraus.

    Optimal wäre doch eine Wahloption, für all jene, die Software Jahre nutzen und nicht aktualisieren wollen. Fragt sich nur, wer Sicherheitslöcher stopft. 😉

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Das trifft auf dich als „nerdigen IT-ler“ zu. Wer wie ich in vielen Fällen auch mit dem Status Quo zufrieden ist (z.B. Creative Suite CS6), der macht Updates nur dann, wenn es konkreten Mehrwert dafür gibt. Ansonsten spare ich mir das Geld.
      Nach meiner bisherigen Erfahrung führen Abos nicht automatisch zu ständig steigender Softwarequalität.

      • Das mag bei großen Programmen stimmen. Bei Apps schaffen Sie einiges an Softwarequalität und vor allem Langlebigkeit. Trotzen habe ich so meine Probleme mit dem Abo. Zum Beispiel geht kein Family Sharing. Suuper gut. Nicht.

      • Aber Du aktualisierst schon immer Dein Betriebssystem, oder?
        Und es wäre sicher toll, wenn Deine Software auf diesem System noch funktioniert.
        Dafür hat der Entwickler einen Aufwand und der kostet.

        Wenn man das Betriebssystem nicht aktualisiert und dann eine Software kauft und auch sonst nix am System ändert, dann braucht man kein Abo und alles läuft ewig.

        • Wenn eine Software auf einem neueren Betriebssystem nicht mehr funktioniert, steht es dem Entwickler frei eine neue Version dafür zu veröffentlichen und dafür einmalig einen Kaufpreis zu verlangen. Das ist absolut kein Argument für ein Abo.

    • bin app Entwickler und veröffentliche regelmässig Updates. Allerdings ändere ich praktisch nichts
      -bug fixes and preformance improvements
      schreibe ich immer rein damit man den Anschein erweckt,, es wird weiterentwickelt.
      Ist leider so, ohne ständige Updates fällt man im ranking oder Leute deinstallieren, weil die App alt oder bestimmt tot ist.
      Bei wetter online machen die das auch so, die delta updates sind ein witz.

  3. Ich bin durchaus bereit, für eine App zu bezahlen, wenn Sie mir einen Mehrwert bietet. Einmal gekauft ist mir zwar lieber, aber wenn es keine Alternative gibt (oder ich keine finde), kann ich mir auch vorstellen, ein Abo zu nutzen. Allerdings habe ich schon in der Vergangenheit nur selten kostenpflichtige Apps eingesetzt, und ich denke nicht, dass das zukünftig mehr wird, letztlich gibt es nur wenige Apps, für die es keine kostenfreien Alternativen gibt.

  4. Versuche Abos zu meiden. Lieber suche ich mir ne alternative die vielleicht etwas mehr kostet. Was aber so Dienste wie Netflix/Prime etc angeht wird nur on Demand gebucht.

    • Ich bin normalerweise auch Gegner von Abos, aber bei Streaming-Diensten wie Netflix mache ich tatsächlich eine Ausnahme, da hier kontinuierlich Mehrwert geboten wird. Ist zwar ganz schön teuer geworden mittlerweile, aber wenn man sich mit der Familie in einen Familienaccount reinteilt, geht es halbwegs.

  5. Ich hab‘ bei Google nicht mal ’ne Zahlungsmethode hinterlegt.
    Da kommt man gar nicht erst in Versuchung…

  6. Das wird die Zukunft sein, Abos für alles. Für gute Apps Sicherheit (regelmässiges Einkommen), aber ich denke, dass der Missbrauch hoch sein wird. Fette Abogebühr und Entwicklung wird eingestellt.

    Den App Store Betreibern kann das natürlich egal sein, die haben ihr Geld – wie die Entwickler – sicher.

  7. Geht langsam etwas auf die nerven….. Bei größeren Dingen wie Spotify oder auch Adobe CC Okay, aber nicht jeder Passwort Manager (1 Password) oder Wetter App (WeatherPro) muss gleich X € im Monat/Jahr verlangen. Leider wird das ganze auch noch zunehmen…. (bringt halt konstant gutes Geld für den Entwickler)

    Adobe CC, Spotify, Office 365, Amazon Prime (jährliche Zahlung), Dropbox, Google GSuite, Zattoo, Netflix, PS Plus, bald Nintendo Online reichen mir so langsam an Digitalen Diensten die in festen Intervallen Geld fressen

    Im zweifel lieber eine etwas größere Zahlung oder kosten für Updates als für jeden klein kram Abos, zu mindestens meine Meinung.

    • Selbst das Abdobe/Lightroom Abo finde ich schon arg grenzwertig. Lohnt sich eigentlich nur für Profifotografen, Leute die Fotografie als Hobby betreiben nutzen in der Regel die Software viel zu selten, dass sich das lohnt.

      • Sprech nur für dich. Ich fotografieren ist für mich auch nur ein Hobby, aber dennoch nutze ich LR min. 2-3 mal die Woche. Und auch wenn ich anfänglich gegen das Abo war, hat mich Adobe damit besänftigt das sie stetig neue Funktionen nachliefern. Und da ich nun auch hin und wieder auf Photoshop zugreifen kann…

      • Gerade Lightroom ist für mich das Paradebeispiel für Abo-Abzocke. Da wurde aus einer 120€-Software, die ich mir auch als Gelegenheits-User gerne mal gekauft habe, eine 120€-pro-Jahr-Software gemacht. Nein, danke.

        • Dafür gibt es jetzt viel öfter neue Funktionen und man kann Photoshop mitverwenden. Und das Guthaben für ein Jahr immer wieder günstiger zu kaufen. Daher sehe ich das nicht so schlimm. Und wenn man die ganzen neuen Funktionen nicht braucht, kann man sich doch LR 6 kaufen.

          • Eine Wahl hat man kurz oder lang eh nicht mehr, LR6 ist die letzte „Kauf only“ Variante. Wenn ich Adobe wäre, würde ich es natürlich genauso machen. Eine 60€ Jahresgebühr für LR only wäre natürlich ein No Brainer aber so muss man halt in den sauren Apfel beißen (ich noch nicht, ich rette mich noch mit LR6 aber bald werde ich wohl nachgeben). ich benutze auch Office 365 Home Premium, und das Abo Modell finde ich super fair (gerade wieder 50€ für ein Jahr bei den Prime Days geschossen).

          • Das ist schön für Dich. Ich dagegen brauche nicht nur kein Photoshop, ich mag das Ding einfach nicht leiden. Neue Funktionen in LR reichen mir gebündelt alle zwei, drei Jahre – im Grunde reicht mir mein LR5 aber auch so aus, wie es ist. Normalerweise hätte ich ein Update auf LR7 oder LR8 gemacht, aber das fällt ja aus.

            Das Problem bei „kann man sich doch LR6 kaufen“ ist letztlich, dass LR6 kein aktuellen Kameras unterstützt (nur Modelle bis 2017). Solange ich keine neue Kamera kaufe, die von LR5 nicht mehr unterstützt wird, bleibe ich also bei LR5 – und andernfalls wechsel ich halt das Produkt, gibt ja genug Alternativen zu LR. Das „günstige“ Jahres-Guthaben ist mir immer noch deutlich zu teuer – 60€ pro Jahr wäre meine absolute Schmerzgrenze bei LR als Abo. Ohne Photoshop. Ohne Cloud-Speicher. Oder sonstiges Gedöhns.

            • @Zarrooo: Wenn du eine Alternative findest mit der du glücklich wirst, wieso meckerst du dann? Die Anzahl der neuen Features hat sich erhöht, seit dem es das Abo gibt und das möchte ich nicht mehr missen. Ich habe damals von LR4 zu LR5 gewechsel, weil ich es für 60€ bekam. Zu LR 6 wollte ich nicht wechseln weil die zu wenig neue Features angeboten haben, wie eigentlich schon von 4 auf 5. Aber seit die mit CC angefangen haben, bekommt LR alle 2-3 Monate ein neues Feature. Das lohnt sich sowas von!

              • phantomaniac says:

                Ja, nur das man die neuen Features zumeist nur ausprobiert und dann nie wieder braucht…..
                Und warum soll man Photoshop mitabonnieren, wenn man es nicht braucht/will. Den Großteil kann man als Hobbyfotograf schon in LR6 machen…. da hat man meist gar nicht die Muse/Zeit sich überhaupt in PS reinzufuchsen. Und für anderes reicht inzwischen Gimp vollkommen aus.
                Momentan plane ich noch einen Test von Digikam. Scheint zumindest mal interessant. Aber der Umstieg kostet Zeit (genauso wie die meist kaum genutzten Features in LR)

              • Weil ich diese Alternative erst suchen – und finden – muss. Zeitaufwand. Weil ich mich in dieses neue Programm erst einarbeiten muss. Noch mehr Zeitaufwand. Hätte ich gewusst, dass auf „mein“ LR5 nur noch eine weitere Version folgt und dann auf Abo zum einem unverschämten Abzockpreis umgestellt wird, hätte ich LR5 gar nicht erst gekauft. Und vor allem: keine Zeit in LR5 gesteckt.

                Und was Deine abgefeierten neuen Features von CC anbetrifft, was war denn da dabei, das >100€ im Jahr rechtfertigt? Nix, jedenfalls nicht für mich. Überwiegend Pipifax oder extrem speziell.

                • Entweder du hast die Zeit oder du zahlst dafür! Und ich finde den Preis nicht unverschämt. Man bekommt 12 Monate LR CC im Angebot für 90€. Dafür mehr Features und Photoshop finde ich super. Du meckerst weil die kein reines LR Abo anbieten? Hast du auch gemeckert weil die LR mit Buchdruck, Karten und Gesichtserkennungsfeature anbieten und du es aber verwendest? Das ist das Angebot. Keiner zwingt dich es zu kaufen!

                  Zu den neuen Features im Vergleich zu LR 6:
                  – Dunst entfernen/Dehaze: das ist so mächtig das es der Ausschlag war das ich mir das Abo geholt habe. Perfekt bei Gegenlicht oder um aus einem strukturlosen Himmel noch richtig viel raus zu holen. Es kann eigentlich bei fast jedem Foto angewendet werden.
                  – Performance: endlich läuft LR schnell! Ich kann >100 Bilder importieren und gleich damit anfangen die zu bearbeiten. Früher musste man den Importvorgang abwarten. Aber auch ein Bild mit vielen lokalen Anpassungen zwingt den Rechner nicht mehr in die Knie.
                  – Lokale Korrekturen (Pinsel, Radial oder Linear) mit mehr Funktionen. Zum Beispiel kann automatisch anhand der Helligkeit oder Farbe maskiert werden.
                  – Ausrichten mit Upright. Wenn die Automatik versagt, kann man mit Upright ganz einfach sein Bild ausrichten.
                  – Leere Bereiche von zusammengefügten Panoramas durch Verkrümmung füllen.
                  Außerdem haben die viel an der Benutzung gedreht: Kameraprofile, Templates, Sammlungen, Suche usw.

                  Also die haben so einiges in den letzten drei Jahren gemacht. Gefühlt einmal LR neu geschrieben. Und jemand der von LR5 oder LR6 kommt wird auch etwas Einarbeitungszeit benötigen um mit dem aktuellen LR CC zurecht zu kommen. Deutlich mehr Änderungen die ich zuvor von LR4 auf LR6 mitbekommen habe und das waren auch 3 Jahre!

  8. Das kommt darauf an, ein Abo um Updates zu erhalten (die Entwicklung dafür muss ja finanziert werden) ist noch in Ordnung, aber ein Abo um die App (weiter) nutzen zu können, lehne ich ab.

  9. Michael Lang says:

    Meine Beobachtung ist (und nicht nur bei Apps, sondern auch bei PC-Software), dass viele Nutzer Abos aus Prinzip ablehnen, statt konkret nachzurechnen. Wie auch bei Einmalbezahlung gibt es eben Software, die das Geld wert ist und solche, die es nicht wert ist. Egal ob Abo oder Einmalkauf. Auch die Vor- und Nachteile können sich durchaus die Waage halten, vorausgesetzt, es geht um Software, die man tatsächlich braucht und nicht nur aus Spaß mal eben installiert. Denn bei einer Abwägung von Update-Preis + längere Update-Zyklen + Update-Aufwand gegen ein Abo mit automatischem und permanentem Update fällt umso mehr zugunsten des Abos aus, je wichtiger und nützlicher eine Software für die Arbeit ist. Das übliche Argument für einen Einmalkauf, damit könne man auch dann noch weiter arbeiten, wenn man sich ein Update mal nicht leisten kann, ist nur bedingt richtig. Denn wenn ich mir das Update meiner beruflich genutzten Software nicht mehr leisten kann, habe ich ganz andere Sorgen als ein Update. Dann sollte ich mal lieber darüber nachdenken, was an meiner Arbeitsleistung und/oder meinem Gehalt/meinen Einnahmen/meiner Honorartabelle nicht stimmt.

    Bei Software für ein rein privates Vergnügen würde ich allerdings weder ein Abo noch einen Einmalkauf tätigen, sondern versuchen, eine freie Software (notfalls mit etwas weniger Ausstattung oder komplizierterer Bedienung) zu finden.

    • Sehe ich nicht so. Dass der Kunde irgendwann die Übersicht verliert, ist doch die Absicht die dahinter steckt um diesem (dem Kunden) noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
      Ich habe mir lieber für 20 EUR ein Office Paket gekauft (2016), als das Abo mit MS abzuschließen und deutlich mehr zu blechen. Also rechne ich (und viele andere vermutlich auch) schon durch.
      Mir und vielen Anderen sicher auch, reicht auch oft die „alte“ Version einer Software und ich möchte nicht gezwungen sein Geld für Features auszugeben (beim Abo), die ich echt nicht will. Bleibt noch das Argument von Security Patches… Und sorry, aber dass ich dafür bezahlen soll weil ein Entwickler geschludert hat/ es beim ersten Mal nicht hinbekommen hat, das konnte mir bisher noch keiner erklären.

      • Das habe ich bei Office von Anfang an nicht verstanden. Als Office 365 aufkam haben so einige Blogger kräftig die Werbetrommel dafür gerührt, der Sinn blieb mir immer vorborgen. Ich hab auch für ein paar Euro eine Office 2016 Lizenz gekauft weil meine Frau die Software halt gewohnt ist, und ich mach meinen täglichen Kleinkram mit LibreOffice. Da spende ich lieber als das ich ein Abo nehm mit Funktionen die ich nicht brauche.

        • Du hast für ein paar Euro maximal einen Key gekauft, dieser ist keine Lizenz. Ich kenne diese Schrottkeys. Mal geht einer mal geht er von Anfang an nicht, mal wird der Key schnell deaktiviert. Setze nun Office 365 problemlos ein, das gekauft wird wenn es im Angebot ist. 10 Euro pro Person und Jahr inkl. 5 TB Speicher, direkt bei Amazon. Und ich habe nie wieder Probleme.

          • Das war vermutlich ne richtige Lizenz über das HUP (Home Use Program) das Microsoft für manche Firmen anbietet, kein Schrottkey vom Basar.

          • Geht mir genauso, Office 365 war das erste echte Abo das ich abgeschlossen habe und es ist echt fair. Wiso übrigen ist so eine Mogelpackung, da kauft man auch jedes Jahr die Neuversion ohne das es als „Abo“ deklariert ist. Aber einmal die Daten eingegeben und dann importieren, das will man nicht mehr missen.

    • Da braucht man in der Regel auch nicht groß nachzurechen, Software Abos sind quasi immer (deutlich) teurer als ein Einmal Kauf und dann eine übliche Nutzungsdauer.

  10. Alle reden immer das sie bereit wären für eine App monatlich zu zahlen. Ja Eine, oder Zwei. Aber nicht Zwanzig oder Dreißig, den darauf läuft es ja hinaus.
    Ich finde ja keineswegs dass die Entwicklung Richtung Abo geht und ich möchte es auch nicht. Höchstens jährlich und das auch nur einstellig.
    Irgendwann verliert man sonst vollkommen den Überblick wenn 183 Posten im Monat abgebucht werden. Zumal es viele, auch bereits kostenpflichtige App, sowieso nicht Wert sind. Aber dafür gibt’s dann bestimmt ne App für 5,49 € im Monat 😉

    • KassallaOnline says:

      Muß doch jeder selbst wissen, was er wirklich benötigt. Die für mich wesentlichen Produkte sind in Office365 integriert. Das ist der größte Posten im Monat bzw. im Jahr. Der Rest ist marginal.

    • Endlich spricht mal jemand das eigentliche Problem an. Mir zB. Geht es gar nicht um die Kosten / Nutzen Rechnung, interessiert mich herzlich wenig was sich mehr rentiert.

      Aber dass ich ständig irgendwelche Abbuchungen habe, monatlich sowie jährlich, geht mir tierisch auf den Keks. Zum Einen kann ich eine einmalige Zahlung besser planen, zum Anderen ist da auch der psychologische Effekt. Lieber einmal zahlen und vergessen. Beim Abo habe ich immer das Gefühl im Nacken, dass ich etwas aktiv verwalten muss.
      Bei Amazon Prime, Netflix etc. schön und gut, das sind auch dauerhafte Dienstleistungen. Eine App ist aber in den meisten Fällen ein Produkt, welches ich einmalig erwerbe.

      • Ich denke schon, dass es für die meisten Nutzer sehr viel entscheidender ist, ob sich das rechnet. Das mit den unerwarteten Abbuchungen ist eine reine Kopfsache und meiner Meinung nach nur vorgeschoben. Abgesehen davon lässt sich das auch alles regeln.

        • Der alte Kommentar war auch ok 🙂
          Nicht falsch verstehen, ich schmeiße ebenfalls nur ungern Geld zum Fenster raus. Aber wenn die Differenzen nur marginal sind, dann ist mir der Aufwand das nicht wert, man muss ja nicht jede Mark umdrehen.
          Vorgeschoben um was zu bewirken? Klar lässt sich das alles regeln, aber ich bin ein bequemer Mensch. Mehr Abbuchungen bedeuten, ich muss mehr lesen und mehr verwalten. Lieber bezahle ich einmal einen dicken Batzen und kann das Thema dann ad acta legen, so ist im Kopf mehr Platz für andere Dinge 😉

          • phantomaniac says:

            Was wäre der Vorteil für den Programmierer, wenn er ein Progromm nicht mehr als Einmalkauf, sondern als Abo anbietet, wenn er nicht erheblich mehr damit verdient ?

            Es geht ja nicht darum, das man Software, die man bisher beispielweise alle 4 Jahre für 100€ in einer „neuen“ Version erneut erworben hatte (und in der Zwischzeit alle Security-Fixes bekommen hatte) und nun ein Abo für 25 (oder auch 30, wegen der neuen Features jedes Jahr) dafür machen muss.
            Es sieht doch eher so aus, Bisher einmal alle 4 Jahre 100€. Jetzt ein Abo im Monat 10€ oder jährlich 99€.

    • Gibt auch sehr sehr faire Jahresabos für Apps, mit denen man dann schon im Cent Bereich / Monat ist. ¯\_(ツ)_/¯

  11. Nach Möglichkeit nutze ich Open Source Apps und spende dafür auch gerne einmalig oder nach einem besonders umfangreichen Update. Bei bestimmten Apps (z. B. Cloudspeicher, Spotify, Audible und Netflix) ist aber auch ein Abo vollkommen OK.

  12. KassallaOnline says:

    Die Entwicklung von Software kostet eben. Mit einem Einmal-Kauf ist es nicht getan. Ich nutze mittlerweile fast ausschließlich Abo-Modelle. Weil ich die Produkte längerfristig einsetzen möchte.

  13. Bei großen sehr teuren Programmen finde ich ein Abo gut. Gerade bei Adobe finde ich es perfekt. Genau so wie Netflix, Amazon, Spotify etc.

    Aber bei einfachen Programmen, wie einem PasswortManager, Wetter oder sonst was bevorzuge ich Einmalkäufe

  14. phantomaniac says:

    Abo nur im Ausnahmefall und wenn wirklich ein Mehrwert dahinter steckt.

    Beispiel Lightroom. Da ist das Abo komplett für die Tonne. Dient rein der Gewinnmaximierung. Viele der neuen Features wären vom Großteil nicht gekauft worden, da nicht unbedingt notwendig. So hat man aber viele (wenn auch von 90% der Abonennten ungenutzt) Features, die als Abo-Grund herhalten können. Ich sag jetzt nichtmal, das die Funktionen schlecht wären. Aber man braucht sie halt auch nicht unbedingt, um damit einen „extremen Mehrpreis“ zu rechtfertigen.

    Das Thema Sicherheit ist auch oft nur vorgeschoben. Gibt Produkte, die mit Abo, länger brauchen, um Security Fixes zur Verfügung zur stellen, als andere.

    Zum Großteil geht´s einzig um´s Geld.
    Ist schon praktisch, wenn man statt einmal 4,99 alle paar Jahre künftig 3,99 jährlich, oder gar 0,99 monatlich kassieren kann. Apple (und alle anderen auch) verdient immer mit. Denen ist also an Gewinnmaximierung der Programmierer gelegen.

  15. Ich sehe eher das Problem darin, dass sich Menschen mit einem geringen Einkommen die Abos nicht leisten können. Klar 2-3-4 Apps sind wohl machbar, aber sonst? Abos gehen halt auch mit einem höheren Preis daher, als so ein Einmalkauf. Es würde nur bedeuten, dass wir auch bei Apps eine zwei Klassen Gesellschaft bekommen.

    • Leute mit einem geringen Einkommen kaufen schon heute keine Apps. Da wird lieber mit einer schlechteren Alternative gelebt, die noch dazu vor Werbung überläuft, statt auch nur einen Euro auszugeben.

  16. Mir fehlt bei der Abstimmung die Option „Kommt auf die Software an“ – ich denke, so pauschal wie jetzt kann ich keine Antwort wählen. Zwei Gedanken:
    – sowas wie Netflix für Apps ist bestimmt keine schlechte Sache sowohl für Kunden als auch die kleinere Entwickler
    – Abos sind durchaus auch eine sehr gute Chance für Open Source Software 😉

  17. Wo versteckt sich die news? Nichtmal eine vernünftige Diskussion wird angestoßen. Lediglich das Motto: will ein altes Thema mal aufwärmen, diskutiert mal gern drauflos, kann aber nix Gehaltvolles dazu beitragen. Ehrlich Caschy, den Artikel hättest du seit mehreren Jahren schon bringen können – und in den nächsten Jahren auf diesem Niveau ein paar Zuckungen in den Kommentaren provozieren. Aber auf diesem Niveau? Was soll das bringen?

  18. Im Software-Abo-Modell sehe ich absolut keinen Nutzen für den User.

    Angefangen hat der Unsinn mit Konzernen, wie etwa Adobe, die sich das aufgrund in ihrem Segment wohl marktbeherrschenden Stellung leisten konnten. Zwischenzeitlich verdienen auch Unternehmen wie Microsoft, u.a., die ihre Software lange als Einmalbezahlmodell angeboten haben, sehr viel (mehr!) Geld mit Abomodellen. Und natürlich ziehen all die anderen nach.

    Schön, wir haben nun einen Billionen-Dollar-Konzern. Gut für die Aktionäre. Aber was hat der normale User davon?
    Ein seriöser Entwickler hat seine Software in der Vergangenheit auch ohne Abo gepflegt. Sehr viele tun das noch immer mit viel Engagement. Nach einer gewissen Zeit konnte man, wenn man den Bedarf hatte oder das wollte, sich eine neue Version kaufen. Diese Entscheidung traf immer der jeweilige User!

    In den Zeiten eines, wider besseren Wissens propagierten, scheinbar grenzenlosen Wachstums, muss die Entscheidungsfreiheit des einzelnen Users zwangsläufig als wenig wünschenswertes Kriterium gelten.

  19. ich würde eher die App wechseln als so ein Abzockmodell zu unterstützen. Gene bin/war ich berit für eine App zu zahlen, auch gerne mehr wenn es genau das ist was ich suche. Ich unterstütze gerne Entwickler und spende auch mehrmals, wenn ich bei Problemen geholfen werde oder die Software weiterenwickelt wird.
    Aber die Gewinnoptimierung unterstütze ich nicht, auch keine In-App-Käufe.
    Das gilt für Android als auch den PC.

    • Magoo: Sorry, aber dann hast du die freie Marktwirtschaft absolut nicht verstanden. Es ist doch völlig legitim wenn ein Unternehmen den Gewinn maximieren/optimieren möchte. Wäre es nicht so, hätten die verantwortlichen Personen absolut keine Ahnung vom Thema „Wirtschaft“ bzw. würden nicht wirtschaftlich handeln. Würde jeder so denken wie du, dann hätten wir keine Groß-Unternehmen die DEINE Existenz sichern, sondern nur irgendwelche kleinen Garagen- und Hinterhof-Firmen.

  20. Sparbrötchen says:

    Ein Aspekt fehlt mir in der gesamten Betrachtung.

    Abos bieten für die Entwickler und Apple den Hauptvorteil eines stetigen und damit planbaren Cash Flows. Das hat mit der Sicherstellung irgendeiner Qualität der Apps gar nichts zu tun und ist eine rein betriebswirtschaftliche Betrachtung. Aboeinnahmen lassen sich auf den Monat genau planen, praktischerweise völlig entkoppelt von irgendwelchen Entwicklungszyklen.

    Und wie bei jedem anderen Abo auch, wird darauf spekuliert, daß die Kunden ein Abo einmal abschließen und dann auf ewig „vergessen“ – wie uralte Versicherungs- oder Festnetzverträge. Dieses Leichtmachen für den Kunden zieht keine Verbesserung sondern eine Verschlechterung des Gesamtmarkts nach sich, da der Wettbewerb „hintenrum“ ausgebremst wird.
    Jeder kennt sicher die Beiträge in den Medien, in denen gemahnt wird, sich seine alten Verträge anzuschauen, weil es eben nicht regelmäßig von allen gemacht wird.

    Sonst war es so, daß wenn ein bezahltes Update anstand, man sich umgeschaut hat, ob das Produkt noch das richtige für einen ist oder ob es mittlerweile etwas besseres gibt – dieser Vergleich entfällt, der Entwickler muß sich nicht mehr regelmäßig dem Wettbewerb stellen.

    Auch konnte man sich entscheiden, ob man die neuen Feature überhaupt benötigt oder die alte Version nicht für einen völlig ausreicht, auch das entfällt im „bequemen“ Abo.

    Für den privaten Kunden hat ein Abo kaum Vorteile, Geschäftskunden freuen sich vielleicht, weil nicht auf einen Schlag viel Geld für Software gezahlt werden muß und die Softwarekosten mit der Unternehmensentwicklung floaten, neue Aushilfe kommt, Abo wird aufgestockt, Aushilfe geht, Abo wird gekündigt – aber Firmen haben auch jemanden für das Abomanagement – Privatleute müssen sich selber kümmern, was sie selten tun.

  21. Kein Kauf, keine App. Mieten kommt für mich nur im Gewerblichen Bereich in Frage. Privat kaufe ich eine App oder lass die Finger davon.

    • Sehe ich genau so. Videos, Musik, Fotobearbeitung, Aufgabenplanung, Spiele, Wetter, Zeitschriftenabo, Paywall, da käme einiges monatlich zusammen. Und selbst, wenn man jetzt in der glücklichen Lage wäre, dies monatlich zu stemmen, was passiert bei Arbeitslosigkeit, Rente oder finanziellen Engpässen. Da würde ich gern weiter meine Musik hören wollen, Bilder bearbeiten, Zugriff auf meine Daten haben.
      Ich gebe gern einmalig oder sogar für spätere große Funktions-Updates eine gewisse Summe aus aber nicht regelmäßig.

  22. Apps und Abos sind für mich die Seuche schlechthin. Mich kotzen die AppStores als solche schon an. Ich zahle gerne einen fixen Preis für eine Software. Und neue Funktionen lasse ich mir ggf. als kostenflichtiges Upgrade gefallen… solange ich die brauche und nutzen möchte. Aber schon heute geht es mir extrem auf die Nerven dass ich bei Kauf-Apps auf Gedeih und Verderb dem Entwickler ausgeliefert bin: Da kommen völlig bekloppte neue Funktionen, alte werden einfach gestrichen und Features die gestern noch gingen sind heute kaputt. Und am besten fangen sie dann noch an penetrant mit Meldungen und Bewertungsbetteleien zu nerven (hust… Readdle). Als ehrlicher Käufer ist man mittlerweile der Depp, weil ich etwas kaufe von dem ich nie sicher sein kann dass der Verkäufer nicht spontan alles umstrickt. Und mit Abos wird das ja nur noch schlimmer. Vorallem wenn ich sehe, für welchen Blödsinn man mittlerweile Abos kaufen soll… Texteditoren und Taschenrechner. *kopfschüttel*

  23. Ich glaube dass das Abo-Modell nur funktionieren kann, wenn nicht ALLE Unternehmen/Dienste mitziehen und auch ein Abo-Modell anbieten. Wenn jeder User bald für 10 Dienste auch 10 Abos braucht, dann wird das System irgendwann kollabieren, da ich mir nicht vorstellen kann dass die breite Masse das langfristig mitmachen würde. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass die IT-Branche das ernsthaft will, denn ein Kunde ist nur für ein Unternehmen interessant wenn eine gewisse Kaufkraft vorhanden ist. Hat ein User bereits schon viele Abos, wird es für die Unternehmen deutlich schwerer den User noch weitere Abos schmackhaft zu machen.

    Das ist meine persönliche Meinung. Ich persönlich zahle lieber einmalig einen hohen Betrag, habe dafür dann aber zukünftig meine Ruhe und halte meine monatlichen Fixkosten niedrig.

  24. Ich sehe das total entspannt. Es ist doch normal, dass auch die App Entwicklung langsam wirtschaftlich erwachsen wird. Das werden natürlich viele Entwickler nicht überleben. Dass es gerade die treffen wird, die bislang vorrangig von den Nerds lebten, welche aber finanziell wenig leistungsfähig sind, ist natürlich ein Treppenwitz. Wenn man diese Techies befragt, wie sie das finden, kommt das raus, was man hier lesen kann.

  25. Sowas wie Einmalkauf-Apps gibt es selten. Wenn eine App über Jahre hinweg weiterentwickelt wird gibt es entweder ein Abo oder ganz klassisch bezahlte Updates, die sind am Ende auch nicht viel anders als ein Abo. Was sinnvoller ist muss sich jeder selbst ausrechnen.
    Einziger Vorteil wäre dass man seine alte Version weiterhin benutzen kann, wenn man mit dem Funktionsumfang zufrieden ist man nicht mit irgendwelchen Inkompatibilitäten zu kämpfen hat.

    • Dirk Miller says:

      Die durch eine neuere App/Software abgelöste Version lässt sich aber immer noch in der alten Qualität weiter nutzen und es zwingt einen niemand zum Update.

      Ich nutze am iPad höherpreisigere Apps aus dem Audiobereich. Kosten zw. 15 und 30 Euro, im Vergleich zu PC oder Mac Programmen immer noch relativ günstig, aber für eine App schon nicht sehr billig. Da hat man trotzdem schnell mal 10 Apps zusammen. Sollte ich dafür nun ein Abo brauchen, müsste sich der Preis pro App bei etwa 50-60 Cent/Monat bewegen, wenn ich von einer 3-jährigen Nutzung solch einer App ausgehe um auf den eigentlichen Kaufpreis zu kommen.
      Damit werden sich aber die Firmen bestimmt nicht zufrieden geben, also wird es für den Nutzer sicher zum Nachteil.
      Updates sind nicht nur eine Serviceleistung. Software reift nunmal beim Kunden, dieser hatte ja ursprünglich für ein einwandfreies Produkt gezahlt;)

      • Das hab ich auch geschrieben. Im zweiten Absatz. Und wie gesagt, die alten Apps kannst du solange nutzen bis irgendwelche Inkompatibilitäten auftreten.

        • Sparbroetchen says:

          > nutzen bis irgendwelche Inkompatibilitäten auftreten
          Für die Apple bei den Betriebssystemupdates dann schon sorgen wird, damit das Absprachekartell maximalen Gewinn für seine Mitglieder erwirtschaftet, warum sonst hätte man sich jetzt konspirativ treffen sollen?

  26. Alle Abo Apps werden bei mir geblockt.
    Der Dreck darf sich nicht vermehren

  27. Zum Glück gibt es immer Alternativen. 1Password war mein Favorit, jahrelang, aber jetzt mit Abomodell: Bye bye. Nun bin ich dann eben bei Enpass. Und so wird es immer Alternativen geben. Es gab doch auch neulich eine Studie über Apple-User, mit dem Ergebnis, dass diese durchaus bereit sind, für eine App auch zu bezahlen, aber Abos strikt ablehnen, das widerspricht diesem Plan vollends.

  28. Software-Abos sind nur etwas für Unternehmen. Genauso lohnt sich Leasing bei Autos/PCs eigentlich nur fürs Gewerbe.

  29. Es kommt drauf an – für eine Taschenlampenapp würde ich kein Abo abschließen, hier hat der Entwickler wenn einmal fertiggestellt keine Arbeit oder Kosten mehr. Aber wenn da regelmäßig etwas dazu kommt, oder anders Kosten (Hosting, Drittsoftware/-dienste,…) für den Entwickler anfallen – wieso nicht. Dann ist es auch nur gerecht.

  30. Ich mag Abos gar nicht, da man mit der Zeit den Überblick verliert. Ich habe erst vor kurzem mit einem spanischen App Entwickler darüber diskutiert und er meinte, dass er auch Server und Infrastruktur betreiben müsse um seine App langfristig entwickeln, aktualisieren und betreiben zu können. Da leuchtet ein Abo ein. Da es die App nur in Spanisch und Englisch gab, einigte ich mich mit ihm auf einen Deal. Ich habe die App ins Deutsche übersetzt dafür hab ich Lizenzen erhalten. Eine Hand wäscht die andere .

  31. „Abo Modell zieht“, ist ja ein wenig irreführend, wenn es schlicht und einfach immer weniger Software gibt, die als Einmalzahlung bezogen werden kann. Ich für mich mag kein Abo, weil ich nicht bevormundet werden will. Vor allem, dass ich dann uU Software / App weiternutzen kann, aber oftmals nicht im gleichen Umfang. Das ist für mich das KO-Kriterium.

    Ich hoffe inständig, dass es immer noch Open-Source-Programmierer geben wird, die weiterhin gute Apps herstellen, die das Nötigste abdecken. Auf meinem Rechner habe ich derzeit wohl über 70 Prozent mit Open Source bestückt, Tendenz klar steigend.

  32. Ich kann mit Abo Modellen bei Apps nichts anfangen. Klar kostet es dauerhaft Zeit und Arbeit, die ein Entwickler in die App investiert. Aber die Updates bringen mir oft als Nutzer rein gar nichts.

    Ich wäre bereit nach X Jahren Mal kostenpflichtig auf die neue Version zu aktualisieren, wenn ich es für nötig halte. So wie bei den alten Office Lizenzen, wo ich selbst entscheiden kann, ob ich das Update mitnehme oder nicht.

    Aber ich sehe einfach nicht ein, für eine App die dauernd neue Funktionen spendiert bekommt, die ich überhaupt nicht brauche, auch noch monatlich zu zahlen.

    Wenn jetzt eine App die ich oft nutze auf ein Abo Modell umstellt, würde ich sie wahrscheinlich deinstallieren.

  33. Frank Segebade says:

    Ich bezahle gerne für gute Apps. Lieber einmalig als Abo.
    Scheinbar glauben die meisten User das es so billiger sei als einmalig eine Summe zu zahlen.
    Schade

  34. Just my two cents says:

    Ich verstehe es.
    Ich habe irgendwann 2014 mal bei Komoot 19,99€ für das damalige „Komplettpaket“ hingelegt und bekomme seitdem jede Erweiterung und jedes Update für lau – ich hoffe, dass es die Entwickler und die App lange gibt…

    Das kann aber kein nachhaltiges Geschäft sein – irgendwann ist der Markt gesetzt und da der Kauf nicht am Gerät sondern am Account hängt, kauft niemand außerhalb eines Plattformwechsels die App neu.
    Ich verstehe, dass solche Apps eigentlich mit einem Abomodell laufen müssen…

  35. Caschy stellt das Thema mal wiede etwas zu Apple-freundlich dar. In Wirklichkeit weist Apple die Entwickler nicht nur auf die Abos hin. Sondern Apple ist die treibende Kraft:

    https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Software-Verkauf-Fuer-Apple-stehen-alle-Zeichen-auf-Abo-4138265.html

    Apple FORCIERT Abos, indem sie den Entwicklern nahelegen, ihr Geschäftsmodell auf Abos umzustellen. Durch die Senkung der Provision: Ab dem zweiten Abojahr müssen Anbieter nur noch 15 Prozent des Umsatzes an Apple abtreten – statt der sonst üblichen 30 Prozent.

    Klar, dass gerade Apple damit trotzdem den größeren Reibach macht als bei Einmalkäufen. Das Geschäftsmodell, alle Nutzer ausschließlich und alternativlos in den App Store zu zwingen und dann abzukassieren, zahlt sich für Apple aus. Opfer sind die Benutzer, die bei Apple keine Wahl haben.

    • „Opfer sind die Benutzer, die bei Apple keine Wahl haben.“

      Natürlich haben die Benutzer eine Wahl. Sie könnten zu Android wechseln – also dorthin, wo alles hässlich und gratis ist. Aber wer will das schon. Für mich passt das mit den Abos, wenn die Leistung stimmt. iOS ist bei der App-Qualität Lichtjahre voraus.

      • Die iOS-Oberfläche ist doch selber hässlich.

        Wenn man Summe X in Apps investiert hat, dann kommt man auch nicht mehr so leicht weg.
        Wenn die Apps jetzt nur noch Abos sind, dann fehlt die Bindung. Die Kunden werden sogar motiviert zu wechseln, um nach Ende des Abos eine Alternative zu haben.
        Somit kann sich im Bezug Kundenbindung ein Abo-Modell auch nach Hinten los gehen.
        Anstatt den Kunden einmal zu überzeugen zu bezahlen, muss es dann monatlich geschehen.

    • https://www.heise.de/developer/meldung/Entwickler-Google-Play-Store-gleicht-App-Kosten-an-Apple-an-3868381.html

      Google senkt die Provision ab dem zweiten Jahr ebenfalls. Das ist jetzt natürlich blöd für dein Pseudo-Argument. War aber ein netter Versuch.

  36. Ich hatte die ganzen Jahre immer relativ viel für Apps ausgegeben und gerne durchprobiert, aber muss feststellen, seitdem es fast keine Apps ohne irgendwelcher In-App Käufe mehr gibt, kaufe ich nichts mehr. Gibt es nur noch Abos, beschränke ich mich auf das absolut wesentlichste an Apps oder benutze nur noch das, was mitgeliefert wird. Man muss sich mal vorstellen, was alleine bei mir im Monat zusammenkäme, wenn alle Apps und Software nur noch im Abo erhältlich wäre und dann kommt noch der Rest der Familie… Das MacBook kostet 1.700 Euro und jährlich zahlst du dann für Software noch minimum 500,- Euro pro Gerät. Das können die Entwickler bei mir zumindest mal ganz schnell vergessen.

  37. Aufm PC gabs früher immer xyz version 2008

    dann version 2010?

    Version 2008 lief dann natürlich trotzdem, sah blo kacke aus und hatte weniger features als die neue.

    WARUM nicht so? Ich brauch keine Abos, habe genug davon. Bei streaming kann ichs noch akzeptieren, aber nicht bei apps

  38. Im Vergleich zum Free to Play Model, bei Spielen, könnte man bei Abos sogar sparen. Bei Free to Play spielen hat man über den Monat locker 25€, wenn es reicht, eine Grenze scheint es hier nicht zu geben. Allerdings habe ich auch schon Hybriden gesehen, die dir ein Abo verkaufen und zusätzlich nochmal bei anderen Dingen zulangen. Dagegen wirkt ein Vollpreisspiel wie ein Schnäppchen.

  39. Das einzige Abo was ich habe ist Youtube Premium und meine Buchhaltungssoftware weil es da nicht anders geht und die zwingend nötig ist. Ansonsten bin ich klar gegen Abos. Lieber verzichte ich komplett als mich zwingen zu lassen monatlich zu zahlen. Viele Apps sind eh nur Luxus auf den man im Zweifel auch gut verzichten kann.

  40. Prinzipiell keine Abos!

  41. Ich sehe keinen Grund für Kritik. Der Markt entscheidet.

    Man muss doch selbst beurteilen, ob einem die App einen wiederkehrenden Betrag wert ist.

    Es muss jedoch Transparenz herrschen. Von Runtastic zum Beispiel fühle ich mich betrogen, da ich statt der Gratiswoche plötzlich einen Jahresbeitrag abgebucht bekommen hab, entgegen aller Versprechungen. Im Kleingedruckten soll aber irgendwo gestanden haben, dass das Angebot nur für Neukunden existiert. Demnach rechtlich ggfs. mein Fehler, aber er zeigt deutlich, dass es Apple da gut zu Gesicht stehen würde, wenn man den Appbetreibern offensive Transparenz auferlegen würde; im Sinne der Verbraucher. Da aber Apple mitverdient, bin ich da eher skeptisch.

    Wie auch immer: Sonst ist das Geschäftsmodell „Abo“ natürlich sinnvoll.

    Der Markt entscheidet!!

  42. Steigert für mich als User langfristig eigentlich nur den Aufwand ohne das ich (für mich persönlich) eine Steigerung des Nutzens entdecken kann.

    Die vorhandenen Abos zu prüfen (nutze ich die Software überhaupt noch) oder nach einem OS-Wechsel (z.B. von iOS auf Android) bei dem einen Shop alle Abos kündigen (das mit den Kündigungsfristen müsste vorher aber auch erst mal geklärt und gesetzlich geregelt werden), usw.

    Ich vermute, dass die Anbieter darauf setzen, dass (ähnlich wie bei den klassischen Zeitschriften-Abos) die User vielfach die Kündigung einfach vergessen werden und das Abo dann eine kleine Ewigkeit weiter läuft.

    Ich kaufe lieber und zahle ggf. für Updates. Wenn ich die Software nicht mehr brauche (oder mir ein Update überflüssig erscheint) lasse ich es eben bleiben.

    Aber nichts hindert die Entwickler (und die Shops) daran, beides parallel anzubieten und mir als User die Entscheidung zu überlassen.

  43. Nur so am Rande, außer dass ein Abomodell einen garantierten, kontinuierlichen Cashflow erzeugt, hat es für die Softwarehersteller zusätzlich noch einen anderen, entscheidenden Nutzen.

    Mit Abos (Adobe CC, Office365) verhindert man ganz einfach die unbefugte Nutzung der Software (Raubkopien). Dies spart natürlich erhebliche Kosten, z.B. bei der Implementierung und Weiterentwicklung von Kopierschutzmaßnahmen, das fällt somit ganz weg.

    Ist ja alles ohne Cloud und aktiver Internetverbindung sowieso nicht mehr nutzbar.

    • Ähm… Dir ist schon bewusst, dass es von der creative cloud und auch von Office aktuelle Versionen mit „unbegrenztem Testzeitraum“ gibt?

      Die Sachen sind nämlich sehr wohl noch ohne cloud nutzbar. Nur die Aktivierung wird eben online gegengeprüft und man hat mit einer legalen Version Zugriff auf einen online Speicher.

      Und Grade die beiden von dir genannten Programme CC und Office sind Paradebeispiele für Software, für die ich nicht bereit wäre ein Abo zu bezahlen. Wenn ich die Cloud Funktionen nicht benötige hat Microsoft quasi keine Kosten durch mich als Nutzer. Also sehe ich auch kein Abo ein. Ist was anderes bei Cloud-Speicher die auch Stromkosten usw verursachen.

      • Na ja, das mit dem „unbegrenzten Testzeitraum“ ist allerdings eher eine halbseidene und daher fragwürdige Geschichte. Mit dem Abo gebe ich dir durchaus Recht, ich bin auch nicht bereit gerade für CC und Office 365 Abogebühren zu bezahlen. Hab noch (legal gekauft) die CS6 und Office 2010 Pro hier. Für meine Zwecke völlig ausreichend, sowohl privat als auch geschäftlich.

        Das eigentliche Problem mit dieser Abo-Mania sehe ich eher darin, dass es am Ende auf eins hinausläuft, wenn es nach den Softwaregiganten geht: SaaS

        Für Unternehmer sicherlich eine Überlegung wert (SAP z.B.), aber für Privatpersonen schlicht und ergreifend Unsinn.

        Das ist natürlich geil für die Industrie, da klingelt dann die Kasse erst richtig, wenn das Betriebssystem kostenlos, aber die Software nur im Abo und nicht mehr lokal vorhanden ist. Pure Abhängigkeit und Kundenbindung. Und dahin steuert das Schiff gerade.

        Natürlich muss dafür erst mal die Akzeptanz der Kunden geweckt und gefestigt werden, da sind wir gerade mittendrin.

  44. Ich hasse diesen Abo-Trend, weil es mehrheitlich nur der Versuch einer Abzocke ist. Aber natürlich zahle ich für eine kontinuierliche Leistung auch regelmäßig. Netflix, Zeitung… da sind die Kosten ja zeitabhängig.

    Aber die schon erwähnten Taschenlampen-App-Abos sind reine Abzocke. Und das gilt für fast alle Abo-Apps. Fehlerbehebungen sind eine Inklusivleistung (man hat ja für ein mängelfreies Produkt bezahlt und einen Gewährleistungsanspruch). Und bei neuen Features möchte ich entscheiden, ob ich sie haben und kaufen will. Fehlerbehebung und neue Funktionen rechtfertigen daher kein Abo-Modell.

    Wenn die Hauptleistung das Programmieren der App ist und keine dauerhafte Dienstleistung bereitgestellt wird, die eine regelmäßige Zahlung rechtfertigt, ist ein Abo nur Geldschneiderei.

    Aber auch mit Einmalkäufen versuchten unseriöse Konzerne schon früher, dauerhaft Geld zu verdienen. Stichwort: Microsoft Word. Die Funktionen, die eine Textverarbeitung ausmachen, waren schon vor 20 Jahren klar und angeblich Lieferumfang. Eigentlich hätte man mit Word 97 bis heute arbeiten können. So wie mit dem Werkzeugkoffer, den ich mir damals kaufte. Nur funktionierte Word nie wie versprochen. Unzählige Nachbesserungen in Form von Patches machten daraus trotzdem nicht die fehlerfreie Textverarbeitung, mit der man ohne Probleme große Dokumente schreiben kann. Microsoft verkaufte uns in den 20 Jahren viele neue Versionen, keine davon war vor Einführung des Nachfolgers fehlerfrei und fertig. Und nun sollen wir denen sogar jährlich Geld abdrücken, damit wir das regelmäßig bezahlen, was wir längst haben und schon 1997 bezahlten: ne funktionierende Textverarbeitung.

    Wenn Proxxon, der Hersteller meines Werkzeugkoffers, mir 1997 erklärt hätte, dass das Werzeug wöchentlich ne Fehlerbehebung benötigt, ich es alle 3 Jahre neu kaufen soll und es nun nur noch mieten kann – ich hätte denen einen Vogel gezeigt. Aber genau das hat Mikrosoft mit uns gemacht.

    PS: Ich nutze am PC noch immer Photoshop Elements 2.0, was ich einst kaufte. Es genügt mir und läft noch unter Windows 10. Die Mac-Version ist nicht mehr mit dem aktuellen MacOS lauffähig, daher habe ich mir Lightroom als Einmalkauf besorgt, denn Adobe war daran unschuldig. Insgesamt passte das Kaufmodell hier genau zu meinen Bedürfnissen. Dass Adobe jetzt fast ausschließlich Abos anbietet, macht die Firma für mich inakzeptabel. Das nächste notwendige Produkt wird daher nicht mehr von Adobe kommen.

    • Ich weiß nicht, aber in diesem Kontext zu behaupten, man könne mit Word seit 20 Jahren nicht vernünftig arbeiten, scheint mir doch ziemlich weit hergeholt.

  45. Die Softwarefirmen denken, dass sie uns kein durchdachtes fertiges und fehlerfreies Produkt verkaufen können, weil sie dann nie wieder Geld mit uns verdienen. Wir würden das Produkt dauerhaft nutzen, keinen Bedarf für einen Neukauf haben und sie müssten Insolvenz anmelden. Also wollen sie regelmäßig Geld von uns, um ihre Programmierer dauerhaft zu bezahlen und dauerhaft zu verdienen.

    Wenn diese Argumente so stimmen würden, müssten Hersteller von Zangen längst pleite sein. Die Dinger funktionieren Jahrzehnte (Knippex) und werden einmalig bezahlt.

    Und ja, wenn das Betriebssystem sich so ändert, dass das Programm grundlegend aktualisiert oder neu programmiert werden muss, muss der Anwender auch für die Kosten aufkommen. Dieses Problem hat die Zange nicht. Aber die Alternative wäre ja dann die, die nicht mehr lauffähige Software zu deinstallieren. So wie die verrostete Zange, die irgendwann auch in den Schrott wandert. Aber ich entscheide wann. Ich schließe kein Zangen-Abo ab, wo ich monatlich zahle und immer das neueste Zangenmodell bekomme.

  46. Im Prinzip sind Abos etwas gutes. Gerade in Anbetracht dessen, dass man diese derzeit monatlich kündigen kann. Und auch wenn sich viele hier jetzt in den Kommentaren wegen den Kosten stören. Viele in Deutschland verdienen gut und da sind 50 bis 70 Euro im Monat für Abos nicht viel. Bei uns in Kassel bekommen Bandarbeiter bei VW im Durchschnitt bis zu 4.000 EUR monatlich Netto.

    • Der VW-Mitarbeiter ist aber leider kein Maßstab, denn die verdienen immer noch überdurchschnittlich gut. Aber selbst mit entsprechend hohem Einkommen würde ich nicht 50-70 € im Monat für solche Dienste ausgeben (wollen).

    • Dass in der Industrie oft extrem gute Gehälter gezahlt werden ist kein Geheimnis. Aber den einfachen Bandarbeiter will ich sehen, der 4.000 Euro NETTO im Monat verdient. Das sind knapp 6.500 Euro brutto bei Steuerklasse 1, ohne Kinder.

    • Bin eine studierte Informatikerin, mit gutem Diplom an der Universität und verdiene 2.500 Netto.
      Die Kollegen von damals verdienen maximal 4000 Netto.
      Hatte ein Angebot von VW in der Entwicklung gehabt, wären dann 3500 mit Dienstwagen gewesen und hätte nach Wolfsburg ziehen müssen.
      Da soll ein Bandarbeiter 4000 Netto verdienen?

  47. Office als Abo, 1-Jahres-Versionen am PC, Netflix, Prime, Sky, Lootboxen, F2P mit Ingame-Shop und wie sie alle heissen und jetzt auch immer mehr Apps per monatlicher Zahlung.

    Was soll der ganze Mist? Am Ende kommen dann noch die *normalen* Abos (Zeitung, Handy, Festnetz etc) dazu und ma hat einen ganzen Wust von Verträgen an der Backe wo man am Ende nicht mehr durchblickt.

    Wenn diese nun noch automatisch verlängert werden und man *vergisst* mal eines davon, zahlt man ewig für was, das man nicht nutzt.

    Dem sollte man Einhalt gebieten, aber leider regiert die Kohle und nicht der Versatnd.

  48. Software Abos nutze ich generell nicht, und das wird sich auch nicht ändern. Für gute Software zahle ich gerne Geld, aber ich zahle sicher nicht jeden Monat für eine Software, das wäre absurd und würde die vollkommen falschen Anreize für den Entwickler setzen.

    Wenn das Geld durch Abos automatisch fließt hat der Entwickler einen viel geringeren Druck anständige Arbeit abzuliefern, und sinnvolle Verbesserungen zu implementieren. Das Geld fließt ja sowieso, und man muss Nutzer nicht erst noch durch gute Arbeit überzeugen eine neuere Version mit Verbesserungen und neuen Funktionen zu kaufen.

    • Sehe ich genauso! Nutze kein Software-Abo und werde auch nie nutzen! Dann lieber digitale Enthaltsamkeit, wo es anders nicht mehr geht, aber kein Abo! Nicht mit mir!

      • Deliberation says:

        Das sehe ich genau umgekehrt und die Argumentation finde ich auch nicht logisch.

        Bei einer Einmalzahlung hat der Entwickler doch kaum einen Anreiz, seine App anständig weiter zu entwickeln. Sobald der Marktanteil mit Einmalzahlungen abgegrast ist, kann man sich dann quasi zurücklehnen. Viel mehr Geld wird ja nicht reinkommen und falls ein existierender Nutzer über ausbleibende Updates genervt ist – pfft – der hat doch bereits bezahlt.

        Ein Abomodell ist da viel reizvoller, denn das kann jeder User jederzeit beenden, wenn die Software nicht mehr attraktiv genug ist. Zudem kann auch jederzeit zu Alternativen gewechselt werden, deren Features man daher ständig im Auge behalten muss.

        Ehrlich gesagt ist das das klassische Angebot-und-Nachfrage-Prinzip: Konkurrenz belebt das Geschäft, indem man innovativ bleiben und die Qualität der Software hoch bleiben muss.

        Dennoch, als Konsument sehe auch ich die Entwicklung hin zu Abomodellen kritisch. Am liebsten wäre mir ein fairer Abopreis, der mir auf Dauer eine gute Software bietet. Zu oft habe ich jedoch festgestellt, dass der Abopreis im Vergleich zum vorherigen Einmalkauf einfach zu hoch war. Und da mache ich dann nur in Ausnahmefällen mit, also wenn die Software zentral für meinen Alltag ist.

  49. Ich kann es bei Diensten wie Spotify, Prime, Netflix und Co. verstehen und zahle auch für MS Office, aber halt auch weil dort Cloudspeicher mit drinnen ist. Eine einmalige Zahloption für MS Office wird es bei mir danach werden, aber der Cloudspeicher lockt mich schon, nur würde ich dafür allein nicht zahlen.
    Programme wie Lightroom will ich tdem einmal kaufen und besitzen, dort finde ich das Abo-Modell schrecklich und habe dort auch sehr nach Alternativen geschaut, die durch eine einmal zahlen Option verfügbar waren.
    Für Android-Apps zahle ich gern 1-5€ wenn mir die App gut gefällt und ich einen Mehrwert dadurch bekomme. Mein PlayStore Guthaben kommt oft über Google Umfragen zusammen, wodurch es mich nicht stört dieses auszugeben an Entwickler die gute Arbeit leisten.

  50. Wenn Content geliefert wird, klares ja (und ich nutze es dann auch nach Bedarf). Was in der Umfrage mit „Notfall“ gemeint ist, weiß ich nicht (es gibt doch etwa die kostenfreie Warnapp NINA 😉 ), daher habe ich auf ein klares „Nein“ abgestimmt. Ansonsten meide ich generell Abofallen (müssen ja keine sein, entscheidend ist für mich Kosten/Nutzenverhältnis sowie mögliche Alternativen und im Vergleich, was ich dann wirklich benötige). So nutze ich etwa die in der Diskussion genannte (einmal bezahlte) Wetterapp (ohne Abo) mit anderen Apps ala Warnwetter und Meteogramm, die ebenso Daten vom DWD bereitstellt. So hat man dann automatisch auch immer einen Mittelwert der verschiedenen Wetterprognosen zur Hand. Ich bin persönlich also nur bereit zu abonnieren, wenn entsprechender Mediencontent bereit gestellt wird; alles andere wäre für mich auch nicht relevant; da ich das Smartphone nur privat nutze. Die Leute, die hier sagen, dass sie es beruflich brauchen, sollten sich auch evtl fragen, warum nicht etwa der Arbeitgeber dafür aufkommt (okay es gibt auch Freiberufler, (Schein)selbstständige etc.)… 😉

  51. Für mich persönlich hat, wie bei vielen anderen Kommentaren hier zu lesen ist, auch ein Sättigungseffekt eingesetzt. Ich habe sehr früh durchaus eine Bereitschaft gehabt, für Abos zu zahlen, und habe einige Apps, die es mir durchaus wert sind. Die Kosten waren auch beherrschbar, solange Abos nicht weit verbreitet waren. Jetzt allerdings hat es klare Wirkungen bei mir gezeigt.

    * App-Nutzung: Die Zahl der Abos sinkt bei mir. Abos zahle ich nicht über Stores, sondern über zentrale Accounts. Die Lust auf Experimente sinkt.

    * Abo-Pricing: Das ist ein kritischer Punkt, den ich zusehends optimiere. Die Schallmauer für Experimente liegt bei mir bei 1€ monatlich. Darüber hinaus sind 2€/Monat für nützliche, aber nicht-wichtige Apps in Ordnung. 4-5€ monatlich müssen durch ausgiebige Nutzung und starke Funktionalität attraktiv werden. Außerdem erwarte ich dann auch, in der Entwicklung Fortschritte zu sehen.

    * Gravitation zu großen Anbietern: Bei mir ein merkwürdiger Effekt, aber Services, die ich ohnehin benötige und zusätzliche Services bündeln, werden von mir stärker genutzt: Office 365, Amazon Prime. Das ist für kleine und Indie-Developer keine gute Entwicklung.

    Letzten Endes fürchte ich, dass der aktuelle Trend für die großen Anbieter Vorteile bringt, die Entwicklung die kleinen Entwickler aber fressen kann. Ich brauche keine Notiz-App für 50€ im Jahr, wenn ich das alles auch vergleichbar in OneNote machen kann. Ebenso sind 7€ monatlich für eine Meditations-App überflüssig, wenn mein Musik-Streaming und Youtube das durch Inhalte ersetzen.

  52. Ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Bin kein Abo-Freund aber kann dennoch verstehen das einige diesen Weg gehen. Besonders bei Handy-Apps. Zum Beispiel hat der Entwickler von FolderSync mal gesagt das er einfach keine Zeit hat auf Request, Anregungen ect. einzugehen da zu viele eingehen. Man erhält seit Jahren updates und das für 3,19€. Der Entwickler macht da keinen guten Schnitt. Ich wette aber das viele die App nicht kaufen würden, wenn sie deutlich teurer wäre – der gebrachten Leistung entsprechend. Eine neue Version würde auch viele erzürnen, den man hat ja schon mal die 3,19€ gezahlt! Ein Abo würde aber der realistischen Nutzungsdauer eines jeden entsprechen und auch dem Entwickler die Möglichkeit bieten weiter an der App zu arbeiten.

  53. Ich schließe nur Abos ab, wenn der Anbieter auch regelmäßig etwas dafür leistet, was regelmäßig Kosten verursacht (z.B. Speicherinfrastruktur). Einfach nur Bugfixes und Kompatibilitätsupdates rechtfertigen für mich keine monatliche Zahlung. Ich bezahle aber gern einmalig und auch etwas mehr für große Major Updates die auch viel verändern und neue Features bringen.

    Abos werden ja oft mit dem Argument gerechtfertigt, dass die Hersteller finanziell abgesichert sind und sich so auf die stetige Entwicklung von neuen Features konzentrieren können. Nach meiner Erfahrung aus den letzten Jahren, ist aber genau das Gegenteil der Fall. Meist ruhen sich die Hersteller auf dem stetigen Geldstrom aus und entwickeln nur noch kleine kosmetische Änderungen, um das Abo zu rechtfertigen.

    Und zudem scheint es ein ungeschriebenes Gesetz zu geben, dass die Umstellung auf ein Abomodell immer mit einer massiven Preiserhöhung einhergehen muss.

    Daher mag diese ganze Abosache bei den Appentwicklern und bei Apple (dessen Appstore die Softwarepreise nachhaltig kaputt gemacht hat) eine gewisse Goldgräberstimmung auslösen, nur ist es irgendwie auch verständlich, dass die Benutzer/Kunden diese Euphorie nicht so recht teilen können.

  54. Ich bin jetzt schon kein Freund von Abo-Apps und werde das sicherlich auch nicht unterstützen. Bisher sind mir nur sehr wenige Apps untergekommen, die ich wirklich oft nutze bzw. wo es keine kostenfreie Alternative für gibt. Die einzige Ausnahme ist bei mir aktuell LastPass, wobei die es langsam auch übertreiben mit dem Preis.

    Ansonsten sehe ich bei vielen Apps einfach nicht ein (auch nur 80ct oder so pro Monat zu bezahlen). Bei Whatsapp früher fand ich den Euro pro Jahr völlig in Ordnung, aber viele Apps leben auch von den Nutzern, z.B. Blitzer.de oder sowas. Die Leben von den Nutzern, denn ohne wäre die App nutzlos. Ein einmaliger Betrag ist angemessen, aber im Abo würde dafür nicht mehr bezahlen.

  55. ich zahle auch für Abos, zB Netflix oder Amazon prime, jährlich das Steuerprogramm, Sportverein, Bahnticket etc.
    bei Software habe ich fürs iPhone mal das ein oder andere für kleines Geld gekauft, weil ich die Nutzung interessant finde.
    auf dem PC habe ich Linux (hab dafür gespendet) und LibreOffice.

    man kommt eben nicht immer um ein Abo herum, muss aber aufpassen, das man die Übersicht nicht verliert.

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