Redmi Note 8 und Note 8 Pro mit 64-Megapixel-Kamera sind offiziell

Der Xiaomi-Ableger Redmi hat heute die neuen Redmi Note 8 und Redmi Note 8 Pro vorgestellt. Dabei fällt vor allem das Pro mit seiner 64-Megapixel-Kamera auf. Dennoch handelt es sich aber bei sowohl dem Redmi Note 8 als auch der Pro-Version letzten Endes um Mittelklasse-Smartphones. Preislich starten die beiden Modelle bei bzw. 126 (Redmi Note 8) bzw. 176 Euro (Redmi Note 8 Pro).

Das höherwertige Modell der beiden, das Redmi Note 8 Pro, soll ab dem 17. September zu haben sein. Die günstigste Variante wird 6 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz bieten. Wer 6 / 128 GByte wünscht, muss umgerechnet etwa 202 Euro zahlen. Für 227 Euro könnt ihr euch das Modell mit 8 / 128 GByte sichern. Man unterstützt UFS 2.1. für den Speicher.

Für euer Geld bekommt ihr ein Smartphone mit 6,53 Zoll Diagonale und einer nativen Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln. Wie ihr auf den Bildern seht, kommt eine kleine Bildschirmaussparung zum Einsatz, in der dann die Frontkamera mit 13 Megapixeln sitzt. Geschützt wird die Vorderseite durch Corning Gorilla Glass 5. An der Rückseite befindet sich dann das eigentliche Highlight, die Hauptkamera mit 64 + 8 (Weitwinkel) + 2 (Makro) + 2 (TOF-Sensor) Megapixel. Man setzt dabei auf einen Sensor von Samsung. Das Redmi Note 8 Pro kann natürlich auch 4K-Videos anfertigen sowie Zeitlupen-Videos mit 960 fps.

Über den SoC des Redmi Note 8 Pro hatten wir ja schon gebloggt: Es handelt sich um den MediaTek Helio G90T. Für den Akku nennt Redmi wiederum 4.500 mAh – Schnellaufladung per 18-Watt-Fast-Charging via USB Typ-C ist ebenfalls möglich. Überraschung für einige von euch: Auch NFC ist an Bord. Keine Überraschung ist hingegen das Betriebssystem Android 9.0 Pie mit dem Überzug MIUI.

Das reguläre Redmi Note 8 setzt dann auf den Qualcomm Snapdragon 665, wie man bereits im Vorfeld bekannt gegeben hatte. Hier ist ein LC-Display mit 6,39 Zoll Diagonale und 2.340 x 1.080 Pixeln an Bord – abermals mit Notch, Gorilla Glass 5 und einer Frontkamera mit 13 Megapixeln. Für die rückseitige Kamera speckt man dezent von 64 auf 48 Megapixel für den Hauptsensor ab. Es bleibt aber bei einem Quad-Kamera-Design mit drei weiteren Sensoren mit 8 (Weitwinkel) + 2 (Makro) + 2 (TOF) Megapixeln.

Der Akku des Redmi Note 8 kommt auf 4.000 mAh und kann ebenfalls mit bis zu 18 Watt geladen werden. Von diesem Smartphone wird es Varianten mit 4 bzw. 6 GByte RAM geben. Wie bereits erwähnt, startet man bei 126 Euro für 4 / 64 GByte. Wer 6 / 64 GByte wünscht, soll 151 Euro zahlen. Wünscht man wiederum 128 GByte Kapazität, sind es in etwa 175 Euro. Als weitere Merkmale hebt Redmi noch den vermeintlich verbesserten Lautsprecher hervor.

Nun ist aber offen, wann die Redmi Note 8 und Note 8 Pro in Europa auf den Markt kommen könnten. Sollte Xiaomi sich entscheiden, sie nach Europa zu bringen, wären andere Bezeichnungen möglich – analog zur Vorgehensweise mit den Redmi K20 und K20 Pro, die bei uns zu den Xiaomi Mi 9T und Mi 9T Pro wurden. In Asien gibt es übrigens auch noch eine spezielle „World of Warcraft“-Edition des Redmi Note 8 Pro – wird mit einigen Themes aufgepeppt, ist aber im Wesentlich nichts Besonderes.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Ein bzw zuviel:
    „Preislich starten die beiden Modelle bei bzw. 126 (Redmi Note 8) bzw. 176 Euro (Redmi Note 8 Pro).“

  2. Xiaomi User says:

    Einige zusätzliche Infos, die meiner Meinung nach hier fehlen: Es hat einen MicroSD Slot, Wi-Fi ac, Bluetooth 5.0 und eine 3.5mm Buchse 🙂

  3. Eines vorweg. Ich mag die Redmi Note Reihe und habe selbst die 5, meine Frau die 4, meine Tochter ab Weihnachten die 7.

    Aber was unterscheidet nun die 8er von der 7er Version? Der Snapdragon 660 (14nm) ist CPU-seitig schneller als der 665 (11nm). Die Kamera ist identisch, Akku auch. Höchstens der Speicher emmc 5.1 zu ufs 2.1 ist ein Unterschied.

    Meiner Meinung nach zu wenig für die Veröffentlichung einer neuen Version.

    • Xiaomi User says:

      Vielleicht für Leute, die unbedingt NFC brauchen? Aber klar, die Unterschiede sind z.T. marginal, so auch zwischen dem Redmi Note 5 und 6…

  4. Sorry, 64 MPixel in einem Smartphone ist etwas das die Welt nicht braucht. Ich habe in meiner VOLLFORMAT Kamera (36mm x 24mm Sensorfläche) 24Mpixel. Für „normale“ Anwendungen reicht das, ich drucke keine Plakatwände in Hochausgröße.

    • Naja das ist ehr Marketing. Da diese mini Sensoren mit Pixelbining arbeiten werden 4 Pixel zu einem zusammengefasst. Raus kommt dann ein 16mp Bild. Geht hierbei eigentlich nur darum mit dem mini Sensor etwas mehr einzufangen und 64 klingt super. Ein reales 64mp Bild wirst du aber so nicht sichern können. Beim Note 7 gab es zwar die Funktion ein 48mp Bild zu machen was dann aber aus mehreren zusammengestellt wurde und naja gegen das normal 12mp Bild in den Details und schärfe verloren hat. Glaub den Test dazu mit Bildern gibts noch auf China-Handys.(net) .

  5. Hab ich das jetzt wirklich richtig verstanden? Das normale kommt mit Snapdragon und das Pro mit dem Showstopper MediaTek? Ich hätte eher den umgekehrten Fall erwartet. Da dürfte sich der Umsatz des Pro wohl in Grenzen halten… 😉

  6. Kann jemand mit Sicherheit sagen, ob auch das Note 8 (ohne Pro!) NFC hat?

  7. Das wird interessant da soweit ich weiß z.B. GoogleCamera auf MediaTek nicht läuft, wie es dann mit camera2api aussieht wird noch interessanter. Wer einmal die manuelle Kontrolle über die Kamera hat will die Funktion nicht mehr missen, gerade Filmic Pro, Momentum Cam oder Manuel Camera können echt viel rausholen. Da bleibt nur das warten auf die ersten Tests und auf den Lauch in Indien denn die basteln sofort ein Gcam mod wenn es möglich ist 😀

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