Redmi Note 8: Man setzt auf MediaTek

Am 29. August wird das Redmi Note 8 vorgestellt. Redmi ist eine Marke von Xiaomi und die Redmi-Smartphones wurden vielen interessierten Nutzern sicher erst durch die Modelle K20 und K20 Pro bekannt, hierzulande als Xiaomi Mi 9T und Xiaomi Mi 9T Pro zu haben (richtig gut ausgestattet für das Geld übrigens). Die Redmi-Geräte sind ab und an auch mal für vergleichsweise geringe Kosten in Deutschland zu haben, dennoch visiert Xiaomi da eher einen anderen Markt an. Im konkreten Fall wird das Smartphone wohl zuerst für den außereuropäischen Markt eingeführt – was beim kommenden OnePlus 7T Pro auch der Fall sein soll. Und ein wenig denke ich mir: „Toll“. Warum? Nutzer in Europa oder den USA denken immer, dass sie die Krone der Konsumwelt sind – dabei vergessen sie, dass es größere und wichtigere Märkte in der immer globaler arbeitenden Welt gibt.

Doch zurück zum Thema. Das Redmi Note 8 soll ein günstiges Modell werden. Zwar hat man eine 64 Megapixel starke Kamera, aber eben doch einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite, denn solche Sachen sparen Kosten. Ähnlich scheint es sich beim Prozessor zu verhalten. Als Techie wird man es sicherlich vermeiden, zu einem MediaTek-Prozessor zu greifen, aber ein solcher ist auch im Redmi Note 8 zu finden. Zwar setzt man auf den neuen, auf Gaming ausgelegten MediaTek helio G90T, doch in der Vergangenheit waren die meisten Prozessoren dieses Herstellers denen von Qualcomm unterlegen. Aber eben auch günstiger. Bei der G90-Serie handelt es sich um Octa-Core-Chips, die Cortex-A76 und Cortex-A55 einsetzen. Gepaart mit der Mali-G76 3EEMC4 GPU mit 800 MHz ergeben sich so Leistungen von bis zu 1TMAC – das wiederum soll ausreichend für allgemeine Performance und ein geschmeidiges Gameplay sein. Mit dem SoC lassen sich dann im Smartphone auch 10 GB LPDDR4X RAM nutzen. Der G90T ist dabei der leicht leistungsstärkere.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Oha, ein No-go.
    Bei Mediatek kann man i.d.R. nicht mit Custom-Roms rechnen, oder hat sich das mittlerweile gebessert?

  2. Kann man dann wenigstens sagen mit welchem Snapdragon der G90T vergleichbar ist? Die Snapdragons kann ich einschätzen, aber die MediaTek überhaupt nicht. Das Note 7 hat den SN 660. Dann erwarte ich das das Note 8 trotzdem einen besseren Prozessor hat.

  3. sieht man ja an Nokia.

    Das die Mediathek cpu geräte, updates viel später kriegen.

    Oder auf xda, da gibt es coustom roms eher für snapdragon cpus.

  4. wenn man keine Handys verkaufen will, baut man eben MediaTek ein….

    • Zumindest außerhalb von China. 🙂
      Bin auch gespannt, was daraus wird. Würde mich nicht wundern, wenn die nächste Generation wieder den Snapdragon nutzt.
      Bisher war ja bei Xiaomi Geräten einer der Hauptargumente, dass man ja mit Leichtigkeit GCam Mod installieren kann und die Kamera in der Preisregion um ein vielfaches besser wird.

  5. Nö,
    die Dinger haben schon Ihre Daseinberechtigung in den unteren und mittleren Preisregionen. Klassiche Zielgruppe ist Omi die niemals ein anderes ROM aufspielen will und für 200 Euro ein flottes Smartphone mit guten Fotos und Whatsapp zum Chatten mit der Enkelin braucht. Und genau das wird das Teil gut können, dazu ein bisschen HayDay und gut ist.

  6. Selbst wenn Omi das A3 nimmt, wird es trotzdem eine zielgruppe für die Mediateks geben…

    Man muss nicht immer gegen alles sein, nur weil man es selber nicht braucht….

  7. Wilhelm Onken says:

    Ich finde auch das Mediatek ein riesen Rückschritt ist. Bei dem Tempo mit dem neue Redmi-Generationen veröffentlicht werden ist man früher oder später aus Custom Roms angewiesen. Die werden von Xiaomi niemals alle länger gepflegt werden. Und wenn dann Mediatek drin sitzt das sieht es mies aus mit Custom Roms. Schade muss ich sagen, Habe das Note 6 und bin sehr zufrieden…

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