Red Magic 5S vorgestellt: Gaming-Smartphone mit verbesserter Kühlung

Für einen Test hier im Blog hatte ich mir ja das Red Magic 5 angeschaut – ein Gaming-Smartphone mit dem Qualcomm Snadpragon 865. Kürzlich wurde bekannt, dass der Inhaber der Marke, nubia, das Red Magic 5S nachschieben würde. Nun ist es offiziell und hat viele Aspekte mit dem Red Magic 5 gemeinsam.

Das Red Magic 5S nutzt abermals den Qualcomm Snapdragon 865, was eher überrascht, hätte man doch mit dem Qualcomm Snapdragon 865+ rechnen sollen. Allerdings will der Hersteller die Kühlung bei diesem Modell verbessert haben. Man setze auf eine aktive Kühlung mit einem Lüfter (Turbo Ice 4.0) sowie ein separates Ice-Dock-Accessoire, welches das Smartphone noch kühler halten könnte. Sieht einigermaßen kurios aus, aber urteilt selbst.

Das Red Magic 5S nutzt bis zu 16 GByte LPDDR5-RAM und bis zu 256 GByte Speicherplatz (UFS 3.1). Abermals ist ein AMOLED-Display mit 144 Hz an Bord. Auch Schultertasten sind vorhanden. Es handelt sich hier aber nicht um echte Buttons, sondern kapazitive Flächen mit Touch-Abtastraten von 320 Hz. Laut nubia habe man außerdem den Game Space weiter verbessert.

Das Red Magic 5S erscheint in zwei Farben: Silber und Pulse, einer Kombination aus Blau und Rot. Zunächst ist das neue Red Magic 5S nur in China zu haben, im September 2020 soll aber auch noch ein EU-Launch folgen. Als weitere Merkmale sind Vibration über 4D Shock, eine Triple-Kamera mit einem Hauptsensor mit 64 Megapixeln, ein Akku mit 4.500 mAh und 18-Watt-Schnellaufladung sowie ein separat erhältliches Ladegerät mit 55 Watt zu nennen.

In China haben die Vorbestellungen für das Red Magic 5S bereits begonnen. In den Handel kommt das Gaming-Smartphone dort konkret am 1. August 2020. Mit 8 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz kostet das Smartphone dort in der Farbe Silber umgerechnet ca. 461 Euro. Die Variante in Pulse mit 12 GByte RAM und 256 GByte Kapazität wechselt dort für etwa 534 Euro den Besitzer. Wer auf 16 GByte RAM aufstocken möchte, zahlt bei identischem Speicherplatz 607 Euro. Das erwähnte Ice Dock zur Kühlung wechselt für etwa 22 Euro den Besitzer. Preisangaben für die EU dürften später folgen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Wenns denn nur Spiele gäbe. Apple Arcade könnte es ändern, wird es aber wohl nicht tun. Große Spiele bleiben selten, dabei wäre mit Controller Support oder einem Standard vieles möglich, was die Switch auch kann. Aber so… naja brauch ich auch kein Gaming Smartphone.

    • Sehe es genau so. Der ganze Play Store durchseucht mit irgendwelchen Spielen, deren einziges Ziel es ist, den Spieler zu In-App-Käufen zu animieren. Aber solange die Entwickler damit Geld verdienen, wird das auch so weiter gemacht.

      Ein Trend, der ja leider sogar immer mehr auf die Konsole überspringt.

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