real weitet Zusammenarbeit mit „Too Good to Go“-Initiative auf das gesamte Bundesgebiet aus

Seit einem knappen Jahr läuft der Test zwischen dem Händler real und der „Too Good to Go“-Initiative. Offenbar recht gut, denn das Unternehmen real gab heute bekannt, dass man die Ausweitung auf das ganze Bundesgebiet – also alle Märkte – plane.

Doch worum geht es überhaupt bei Too Good to Go, welches als App zu haben ist?

Das Prinzip der App ist schnell erklärt: Überhängige Lebensmittel, die in Ihrer Qualität jedoch weiterhin einwandfrei sind, werden von Fachkräften aus den jeweiligen Abteilungen tagesaktuell sortiert und gepackt und in der jeweiligen Kategorie wie z.B. „Obst und Gemüse“ oder „Backwaren“ über die App als „Überraschungstüte“ für rund drei Euro angeboten.

Kühlpflichtige Waren wie zum Beispiel Molkereiprodukte werden nur dann einbezogen, wenn eine gekühlte Zwischenlagerung der Lebensmittel sichergestellt werden kann. Darüber hinaus wird aktuell vom verantwortlichen Projektteam geprüft, ob ein weiteres Sortiment für die Aktion aufgenommen werden kann.

Der Bestellprozess ist denkbar einfach: Nach dem Herunterladen der App können die Kunden einen real Markt mit der entsprechenden Anzahl an Portionen auswählen und direkt über die App bezahlen. Mit dem Bezahlvorgang wird dann ein Kaufbeleg generiert, den die Kunden bei der Abholung im Markt vorzeigen.

Too Good To Go
Too Good To Go
Entwickler: Too Good To Go
Preis: Kostenlos

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Real packt morgens das Obst/Gemüse ein, was sie sonst eigentlich aussortieren und wegschmeißen würden. Die Lebensmittel sind noch super, aber wenn da auch nur der geringste Makel dran ist, würde es eh keiner mehr kaufen und so wird es wenigstens nicht sinnlos entsorgt.

    • Jonas Wagner says:

      Danke für die Zusammenfassung des Artikels.

    • Wiso dann nicht an die Tafel und dies als Spende für 3€ deklarieren? Oder nein Spenden können Firmen pro Jahr nicht so viel, man sollte es wie bei Sport machen. Man Sponsort die Tafel & Co und Sponsoring kann man zu 100% Absetzen. Das währe mir wieder der einkauf in dem Teueren Markt wert.

  2. Christian says:

    Ich hätte eigentlich lieber die Wahl aber die Idee ist gut. Allerdings gibt es selbst in Berlin kaum noch real Märkte. Kaufland hat hier fast alle verdrängt.
    Bei Penny und netto wird das Obst und Gemüse ja kurz vor dem Wochenende eh schon reduzierte angeboten.
    Interessanterweise wiederum bei Edeka nicht. Da kommts wohl einfach weg.

  3. Hab es bei real noch nie probiert, aber die App funktioniert super.. Habe es letztens bei Backwerk selbst mal getestet, dort konnte man sich circa 5-7 Stücke aus dem verbliebenen Sortiment um 18 Uhr aussuchen und für rund 3 Euro mit nachhause nehmen. Es war sehr lecker 🙂

  4. Mein Kollege nutzt das ziemlich oft in letzter Zeit.
    Allerdings war er bei real enttäuscht nichtmal was er für sein Geld bekommt sondern eher sieht es so aus als würden die irgendwas zusammen Würfeln, auch Produkte die noch gut verkauft werden könnten.
    z.B. ein Ingwer-Shot der noch 2 Monate haltbar ist usw.

  5. Hatte die App mal ein paar Monate, weil ich die Idee gut fand. Aber ich hatte nie ein Angebot in näherer Umgebung. Hätte immer noch etliche Kilometer fahren müssen. Habs dann deinstalliert.

  6. Die App ist echt super, hoffentlich machen noch mehr mit! Bei mir in der Nähe gibt es nur Real und Nordsee. wundert mich, dass keine kleineren Läden mitmachen, die können sich das wegschmeißen doch eher weniger leisten

    • Ich glaube, dass bei vielen kleineren Läden das Problem das ist, dass sie gar keine Kenntnis von Too Good To Go haben und erst einmal durch irgendjemanden davon erfahren müssen.

  7. Funktioniert hier super, egal ob Real, Rewe, Nordsee, Bäcker, alles schon probiert. Natürlich ist die Zusammenstellung gelegentlich abenteuerlich und die Kategorie Obst und Gemüse lohnt oft nicht, hätte man den Inhalt bei Aldi auch frisch für 3,5 bekommen, aber sind auch immer wieder lecker Sachen dabei, oft auch Produkte, die ich sonst nicht kaufen würden weil einfach unbekannt. Das letzte Mal hatte ich 4 gekühlte Kaffee Spezialitäten in der Tüte, hätte ich wegen des Mülls schon nicht gelaift, irgendwann hatte ich 2 Päckchen Bio Lachs, irgendwelche unaussprechlichen Käse am Stück. Nette Abwechslung. Und das Beste: an drei Läden komme ich auf dem Weg zur oder von der Arbeit vorbei, super.

  8. Christian says:

    Prinzipiell ist das eine gute Idee, nur gehen dann diese Lebensmittel nicht mehr an die Tafeln. Kommerz gegen Spenden?

    • AppleRola says:

      Wieso? Es geht doch beides? Einen Teil gibt man an die Tafel und den anderen Teil bringt man über TooGoodToGo an den Mann. So haben alle was davon.

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