readfy: 15.000 eBooks kostenlos, Freemium-Modell und Android first

Update: hier unser erster Eindruck von der App.
Leseratten haben es sich schon immer gewünscht, readfy aus Düsseldorf will sich nun aufmachen, eine Art Spotify für Bücher zu werden. Heißt: pauschal monatlich zahlen und unbegrenzt lesen. Heute soll die auf 5000 Accounts begrenzte Betaphase von readfy starten. Drei verschiedene Modelle bietet man bei readfy an, Free, Premium light (watt?) und Premium. Normalerweise kostenpflichtige eBooks namhafter Autoren und Verlage stehen laut readfy ohne zeitliche Begrenzung leihweise  zur kostenfreien Verfügung.

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Das werbefinanzierte Angebot umfasst zum Start der App bereits 15.000 Titel und wird ständig erweitert. Weniger Werbung und mehr Funktionalität bekommt man als Premium Light Kunde, den vollen Funktionsumfang und werbefreies Lesen bietet die Premium Version. Die kostenpflichtigen Versionen von readfy starten laut Angaben der Macher im Sommer 2014. Nach der Registrierung auf der readfy-Seite kann die App heruntergeladen werden. Nach Genres sortiert lassen sich die Titel im integrierten eBook-Reader abrufen.

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Zum Start von readfy ist die App für Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystemen verfügbar, Versionen für iPhone, iPad und iPod sind bereits in Planung und stehen ab Sommer 2014 zur Verfügung. Kostenlos-Nutzern wird ab und an Werbung eingespielt, der über den Text gelegt wird – dies können Videos, Bilder und auch Text sein. Laut jetzigem Kenntnisstand ist ein Lesen der Bücher nur in der Cloud möglich. Premium Light soll nach jetzigen Informationen um 4,99 Euro kosten, Premium 9,99 Euro. Interessant ist, dass man anscheinend in Sachen Finanzierung noch nicht soweit ist, wie gewünscht, anders kann ich mir die Crowdfunding-Kampagne nicht erklären, mit der man für ab 5 Euro Anteilseigner werden kann.

Im Zuge der geplanten Internationalisierung folgen laut readfy im Jahr 2015 englisch- und spanisch-sprachige Bücher und damit die Expansion von readfy in weitere europäische Länder und in die USA. Die dafür erforderliche technische Plattform wird von readfy in Deutschland Schritt für Schritt ausgebaut und zentral betrieben. Hier noch einmal der Versions-Überblick:

Free – kostenlos, werbefinanziert
Premium Light – 4,99 EUR/Monat, weniger Werbung, ausgewählte Social Reading Funktionen
Premium – 9,99 EUR/Monat, keine Werbung, voller Funktionsumfang, offline lesen

Mal schauen, was da passiert, das kann man auf jeden Fall im Auge behalten. Ab heute gegen Mittag soll das Angebot live gehen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Sowas mit Hörbüchern wäre super. Kennt das wer?

  2. Wenn es doch nicht so beschissen wäre auf tablets zu lesen, besonders im Vergleich zu nem E-Reader

  3. Also ich konnte mich schon jetzt anmelden und mit der App lesen. Funktioniert momentan relativ langsam das ganze.

  4. „Sie sind einer der ersten Betakunden, die das Leseerlebnis bei readfy testen können.“

    Soweit so gut….Wenn ich mich denn nun auch einloggen könnte. Kommt leider nur der „Spinner“ und das war es dann.

    @Alex:
    Warum ist es auf nem Tablett bescheidener zu lesen als auf nem E-Reader? Ich persönlich komme gut zurecht beim Lesen von Ebooks auf dem 7″ Tablett

  5. Einen ersten Eindruck kann man nur einmal machen.

    Das sind alles frei verfügbare Bücher aus dem Projekt Gutenberg, die man da auf den Screenshots sieht. Das sind jetzt irgendwie nicht die überzeugenden Inhalte, die mich zum Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages oder zum Onlinelesen bringen.

    Und auf dem ersten Bild wurde der Android-Screenshot schief in ein iPad mini eingesetzt? Natürlich unter Beschnitt der oberen und unteren Systemleisten…

    Ich nehme an, dass die das Geld für den Erwerb von Lizenzen und einen Graphiker brauchen?

  6. Im IE8 (im Büro geht kein anderer Browser) ist die Anmeldeseite nicht zu gebrauchen, die beiden Felder sind nicht beschriftet und es gibt keinen „Fertig“-Button.
    Könnte aber mal eben rüber gehen, das ist ja direkt nebenan… Witzig. 🙂

    Glaube aber nicht, dass sich das lohnen wird. Dafür braucht man für ein Buch zu lange. Wenn auch noch Zeitschriften/Magazine mit drin wären, dann schon eher.

    @AndiFFM: Hörbücher-Flatrate fände ich auch super, inklusive ???, Alf, und die alten Klassiker aus Kinder-und Jugendtagen.

  7. Kann man Schriftart und -größe tatsächlich nicht ändern? Wirkt auf meinem Nexus 7 mit dieser kleinen Serifenschrift doch sehr augenfeindlich. In den Einstellungen habe ich nichts gefunden?!

  8. @Markus
    Es ist ein himmelweiter Unterschied für die Augen ob Du auf einem normalen Tablet liest oder auf einem echten eBook Reader. Entspanntes und augenschonendes längeres lesen ist nur auf einem eBook Reader möglich.

  9. audible ist für hörbücher 😉
    chic wäre es, wenn endlich die möglichkeiten ausgenutzt werden würden, also spotify für bücher, gleichzeitige einbindung von hörbüchern, fliegender wechsel zwischen beidem. amazon und google haben das jeweils auch schon teilweise so gemacht, nur eben ohne abo.
    @elknipso mit oled displays lässt sich schon recht gut lesen, mich würde das flimmern beim seitenwechsel mehr stören und nervös machen, oder gibt’s das nichtmehr?

    • Den Seitenaufbau sieht man beim umblättern noch kurz, das liegt einfach an der Displaytechnik. Dafür ist das Schriftbild für die Augen so angenehm wie bei einem echten gedruckten Buch.
      Wenn man nur kurze Texte liest kann man dies auch auf einem Tablet tun, aber bei ganzen Büchern merkt man schon schnell einen Unterschied.

  10. autsch, da war wohl was schiefgegangen, nächster start ab 16 uhr! 😉

  11. @AndiFFM gibt es und zwar von Amazon audibile.com

  12. Ich würde mir ein derartiges Konzept auch lieber für Hörbücher wünschen, gern auch mit gewissen „Grenzen“ da diese in der Regel etwas teurer sind. Audible ist mir da noch nicht flexibel genug.

    Werbung bei Büchern oder Hörbüchern? – das würde mich völlig aus dem Konzept bringen. Aber zum Glück hat man ja die Wahl. Ohne der Möglichkeit es auf einem eBook Reader zu konsumieren finde ich es aber auch ziemlich uninteressant. Da bevorzuge ich die Amazon Leihbücherei als Prime Kunde und kaufe gelegentlich ergänzend ein paar eBooks.

  13. Hmm, die Frage ist ja was für 15.000 Bücher sind das – hat man schon was gehört mit wem Deals wg. Lizenzen vereinbart wurden? Damit steht oder fällt natürlich so ein Projekt – wie ist die Auswahl an Büchern …

  14. Napster (so was wie Spotify hat sehr viele Hörbücher für 10€ im Monat)

    Diese E-Book-Flatrate ist schon ganz spannend, gibt es nicht sogar einen Sony E-Reader mit E-Ink und Android? Da wäre eine solche App ja der Knaller.

  15. Verstößt das nicht gegen die Buchpreisbindung (die auch für eBooks gilt)? Oder ist das eher als Leihsystem zu sehen?

  16. @ AndyH Readfy wird sicher entsprechend gültige Verträge mit den Verlagen/Verlagsgruppen bzw. deren Vertrieb haben welche dieses Modell zulassen. Und ich kaufe das Buch ja nicht – wenn mein Abo ausläuft habe ich es quasi nicht mehr. Denke hier greift eh nicht die Buchpreisbindung …

  17. @Matze: Solche Verträge würden ja eben gegen das Buchpreisbindungsgesetz verstoßen. Aber du hast recht, man kauft die Bücher ja nicht, sondern kann sie nur lesen solange man das Abo bezahlt. Also doch eher ein Leihsystem und dann gilt die Buchpreisbindung wahrscheinlich nicht.

  18. Wirkt ja höchst professionell…Doppeltes Bild beim Team….AGB geht ins Nirwana.
    Mutig so an den Start zu gehen.

  19. Habs gestern geschafft mir die App runterzuladen und mal anzuschauen.
    Das mit dem zwischendurch Kapitel laden stimmt schon, ist aber vollkommen okay finde ich.
    Auswahl der Bücher ist für son ersten Beta Start echt beeindruckend, hoffe da kommt noch mehr!

  20. Liebe Leser,

    Wie Sie sicherlich mitbekommen haben hatten wir gestern leider eine unglückliche technische Panne. Diese haben wir behoben und arbeiten daran, dass wir Ihnen in Kürze unsere Beta App mit den 5000 Downloads zum Testen zur Verfügung stellen können. Unser Crowdinvesting bei Companisto.de hat bereits begonnen.

    Was unseren Katalog betrifft, haben wir bereits viele interessante Premiumtitel im Angebot. Seien Sie gespannt.

    Halten Sie die Stellung und testen Sie unsere App, sobald sie verfügbar ist. Wir sind in der Beta Testphase und hoffen auf Ihr Feedback um die App weiterhin zu verbessern und neue Features hinzuzufügen.

    Viele Grüße

  21. Da kann ich günstiger und komfortabler die Online Bibliothek meiner Stadt nutzen. Je nach Bibliothek fallen im Jahr ca. 10 € bis 30 € an und ich kann die Bücher auf den meisten E-Book-Readern lesen.

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