Raspberry Pi OS: 64-Bit-Version ab sofort offiziell für alle verfügbar

Seit Mai 2020 gibt es eine 64-Bit-Version von Raspberry Pi OS, allerdings noch in einer Beta-Ausführung. Zudem gab es von den Entwicklern dennoch eine Empfehlung, vorerst beim 32-Bit-Betriebssystem für alle Pis zu bleiben. Der Übergang zu 64-Bit sollte dann allerdings nach und nach erfolgen. Seit der ersten Beta hat sich einiges getan, sodass das Team nun verkündet hat, dass Raspberry Pi OS in 64-Bit ab sofort offiziell für alle verfügbar ist.

Dabei wird aber unter anderem auch darauf hingewiesen, dass die 64-Bit-Chromium-Version in jenem System derzeit ohne WidevineCDM-Bibliothek auskommt und daher kein Medienstreaming von Diensten wie Netflix und Disney+ unterstützt. Dazu müsse man per Terminal noch manuell zur 32-Bit-Version dafür wechseln:

sudo apt install chromium-browser:armhf libwidevinecdm0

Später zurück zur 64-Bit geht es dann per:

sudo apt install chromium-browser:arm64 libwidevinecdm0-

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14 Kommentare

  1. Welchen Mehrwert liefert die 64bit Version?

    • RegularReader says:

      Wie bei anderen Geräten auch: Mehr als 4Gb RAM möglich.

      • Erst und höflich gemeinte Frage: Glaubst Du das, oder weisst Du das?

        Ich war immer davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Limitierung der Intel-kompatiblen Plattform („x86“) handelt, die andere Architekturen nicht betrifft?

      • Der PI4 wurde schon vorher mit 8GB verkauft und konnte die auch nutzen -> ARM LPAE

        Allerdings ist die native Umsetzung natürlich besser und schneller.

  2. Vielleicht ist wie bei Windows mehr RAM verwendbar?

  3. Ist es besser als Ubuntu?
    Ich habe Ubuntu 64bit, es ist ziemlich laggy und kann kein 4K.

  4. endlich! Gibt ja einige Projekte, von denen es keine armv7 Docker Builds gibt (Influx2, Elastic), sondern nur ARM64. Die sollten damit ja dann endlich laufen

  5. Ist es schlechter als Ubuntu?
    Ich habe Ubuntu 64bit (21.10 mit Wayland), es ist performant und kann 4K als auch uwqhd.

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