Raspberry Pi: 10 Millionen Stück verkauft, neues Starter-Kit veröffentlicht

Artikel_Raspberry_PiDer erste Raspberry Pi war nichts weiter als ein kleines Entwickler-Board. Günstig und super flexibel für eigene Projekte einsetzbar. Die Community wuchs schnell, ebenso gab es schon recht bald diverses Zubehör wie Cases oder andere Komponenten, die man für das Board gebrauchen könnte. 4,5 Jahre später konnten mittlerweile 10 Millionen Raspberry Pi verkauft werden. Dieser Meilenstein wird nun mit einem neuen Bundle gefeiert, das den sofortigen Start mit allen benötigten Teilen ermöglicht. Das Bundle wird vorerst in Großbritannien erhältlich sein, im Zeitraum der nächsten Wochen dann aber auch weltweit verfügbar sein.

raspi_starter

Das Raspberry Pi Starter Kit kostet 99 Pfund (rund 117 Euro) zuzüglich Steuern und beinhaltet folgende Komponenten:

  • Raspberry Pi 3 Model B
  • 8 GB SD-Karte
  • Offizielles Case
  • Ein 2,5 A Netzteil (multi-region)
  • 1 Meter HDMI-Kabel
  • Optische Maus
  • Tastatur
  • Adventures in Raspberry Pi (Foundation Edition)

Verfügbar wie gesagt erst einmal nur in Großbritannien, zum Beispiel in diesem Shop. Eigentlich ein ziemlich cooles Geschenk für den Nerd an sich, falls er noch keinen Raspberry Pi verwendet. Aber auch für Interessierte, die erstmals einen Raspberry Pi ausprobieren möchten, ist das Paket sicher nicht verkehrt. Auf jeden Fall bequemer als sich alle benötigten Teile einzeln zusammen suchen zu müssen. So kann man direkt „out of the box“ loslegen und seine Ideen verwirklichen.

(Quelle: Raspberry Pi)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

23 Kommentare

  1. – 16GB NOOBS SD card
    – 118€
    (laut Link zum Shop)

    Alles in allem aber ein nettes Paket, wenn man denn alles braucht.

  2. Und wie viele von den „mittlerweile 10 Millionen verkauften“, liegen in irgendeiner Schublade, weil es am Verwendungszweck fehlt?
    Ich hab auch noch einen RPI2+, suche aber immer noch ein „Problem zur Lösung“, seit er als VPN Server ausgedient hat.
    Als „Mediacenter“ ist jede aktuelle Android Box besser geeignet (und zudem günstiger).
    Wenn also jemand Ideen zur Zweit-Verwertung meines RPI hat, immer her damit.
    PS: Ich interessiere mich nicht für Games irgendwelcher Art!

  3. Sascha Ostermaier says:

    @Manuel: Wem glaubt man da nun? 😀 Raspberry schreibt 8 GB. Und das Kit sollte ja das gleiche sein, mein ich,

  4. stiflers.mom says:

    @vel2000: ich finde meinen raspi & plex in verbindung mit meinem nas als mediacenter besser geeignet als jede aktuelle android box

  5. @vel2000 wenn dir kein Verwendungszweck einfällt, setz ihn in ebay oder kleinanzeigen rein. Es wird sich bestimmt jemand finden, der ihn verwenden kann.

  6. Tastatur und Maus brauche ich selten bis nie an einem Raspberry. Einer werkelt bei mir als CUPS Druckerserver an einem Laserdrucker ohne Netzwerkanschluss, der andere als UniFi WLAN Controller. Ursprünglich hatte ich sie als günstige xbmc/kodi-Mediaserver im Einsatz, mittlerweile sind sie aber durch Firestick und Shield abgelöst, zumindest die Shield ist gefühlt um Größenordnungen leistungsfähiger dafür. Wobei ich den UniFi Controller eigentlich lieber als Docker-Image auf dem NAS laufen lassen würde, da komme ich momentan aber nicht dazu. Für IoT-Anwendungen ist der Raspi eigentlich schon überdimensioniert, da nehme ich lieber spottbillige ESP8266.

  7. Weiters besonders empfehlenswert sind diverse Retropie Anwendungen, 30 Systeme mal eben gut und einfach emuliert, bin von den Raspis begeistert 🙂 Kodi ist dort bei Bedarf auch dabei. PS3/Wii zumindest am 3er Raspi out of the box möglich, VG

  8. Kontroller 🙂

  9. @stiflers.mom
    War für mich ungeeignet, da er kein Netflix kann/konnte.
    Amazon Prime Video nicht mehr getestet.
    Zudem fehlt ein Equalizer a’la „Viper4Android“ und Android Boxen brauchen keine fehleranfällige SD-Karte zum booten (wichtig, wenn man das Teil nur über Steckerleiste an und aus schaltet)
    Nichtsdestotrotz ein nettes Teil, leider ohne ernsthafte Funktion i.M.

  10. @vel2000: first-world-problems… 🙁

  11. @me
    nenn mir ein „Dritte Welt Problem“ das ich mit meinem RPI angehen kann und ich bin dabei.
    Lebe und arbeite z.Zt. in einer solchen, aber so richtig fällt mir nichts ein…
    😉

  12. Für mich wird das Teil erst mit USB 3.0 interessant. Dann kann es als günstiger Medienserver/NAS dienen.

  13. Ich nutze einen raspi 1 als hausautomations server und zum loggen von Daten die meine esp Chips an den Server funken.
    Läuft seit Jahren stabil und der raspi 2 liegt schon in der Schublade.
    Das Linux raspbian ist sehr stabil und wird gut gepflegt.
    Das die raspberries sehr wenig Strom schlucken macht die für den 24 Betrieb ideal.

  14. Zwei von denen fahren mit Webcam auf meinem Dachboden:
    http://homofaciens.de/robospatium-controlstation-R3_ge.htm

    bezeihungsweise in meiner Garage:
    http://homofaciens.de/robospatium-controlstation-R4_ge.htm

    Ein V-Plotter ist relativ schnell gebaut:
    http://homofaciens.de/technics-machines-v-plotter_ge.htm

    Eine CNC-Fräse ist in Arbeit…

  15. Henry Jones jr. says:

    @stiflers.mom: dein Plex Szenario ist ja gar nicht schlecht (hatte ich auch im Einsatz), aber Plex Server und Player auf der Nvidia Shield (Android) Box schlägt den Pi im Nutzungsumfang um Längen.

  16. HDMI-Experte says:

    Das tolle am Raspberry Pi als Mediacenter ist meiner Meinung nach auch die CEC Unterstützung für HDMI.

  17. Wieso plus Steuer wenns aus UK kommt?

  18. plex, kodi oder recalbox sind doch super dinge die ein raspberry super leistet 🙂

  19. Habe drei von der Version 3: Nummer 1 dient als Squeezebox Server. Der läuft besser als auf dem NAS von Qnap, welches ich vorher hatte. Es ist auch leiser, kleiner und strom sparender. Außerdem lassen sich die aktuellen Betas unkomplizierter updaten, und bei hi-res flacs macht das Teil auch nicht schlapp.
    Auf Nummer 2 läuft Rasplex, welches besser läuft, als die App auf meinem Samsung TV. Dank RemotePi kann ich das Teil ausschalten, es läuft dann nicht rund um die Uhr und verbraucht im Standby so gut wie keinen Strom. Es verschwindet hinter einem anderen Gerät, und bedienen kann ich es ganz einfach über die Fernbedienung meines TVs.
    Nummer 3 ist ein bisschen zum experimentieren. Im Moment z. B. RetroPie. Außerdem warte ich auf eine offizielle Veröffentlichung von Android.

  20. danke für den hinweis mit remotePi. Das kannte ich noch garnicht und habe schon immer eine möglichkeit gesucht rasplex auf dem Pi auzuschalten. Ist der Einbau relativ einfach und muss danach noch großartig was konfiguriert werden?

  21. Anfangs habe ich das Teil für Kodi benutzt, inzwischen aber ist der Raspberry durch das Fire TV für diesen Zweck überflüssig geworden – und auch ich überlege seither immer mal wieder, wie ich das Teil halbwegs sinnvoll nutzen kann. Viel fällt mir da aber auch nicht ein. Dann und wann nutze ich das Teil, um Audiostreams aufzunehmen via Streamripper. Aber nach dem Lesen einiger Kommentare hier werde ich mir Retropie mal näher anschauen, das könnte noch eine unterhaltsame und interessante Anwendung sein.

  22. Nutze einen Pi als „PiHole“….. Funktioniert effektiv als Werbe- und Trackerfilter fürs Hausnetz….

  23. Habe einen Pi2 als Bittorrent Sync Server, Kontakt – /Kalendersync, und Pihole im Einsatz. Ersetzt somit zwei Clouddienste und sperrt zuverlässig Werbung und Trecker.