Quantum Paper: neues Design-Framework für Android, Web und iOS von Google

Zwei Wochen vor der Google I/O gibt es noch einmal einen großen Brocken Informationen, die Googles neuen Weg zu einem einheitlichen Erscheinungsbild über verschiedene Plattformen hinweg zeigen. Quantum Paper wird das Ganze genannt, es handelt sich dabei um ein Design-Framework, das eine einheitliche UX plattformübergreifend ermöglicht. Gemeint sind damit die Plattformen, Web, Android und iOS. Bereits letztes Jahr zur I/O hat Google Polymer vorgestellt, ein Tool zur Erstellung von Webseiten im Responsive Design. Teile davon sind auch in Quantum wieder zu finden.

Google_Quantum

Tatsächlich begegnete uns Quantum teilweise schon in diversen Leaks von Google-Apps. Google+ und Gmail wurden bereits mit dem neuen Design gesichtet. Und an Android-Apps richtet sich auch Quantum. Alle Google-Apps werden demnach ein einheitliches Aussehen und auch einheitliche Aktionen bekommen, egal auf welchem System. Gleichzeitig wird Google die Tools auch Drittentwicklern zur Verfügung stellen. Polymer für Web, Quantum für Android und GoogleKit für iOS. So kann jeder Entwickler für die gleiche User Experience auf allen Plattformen sorgen.

Quantum ist insofern eine spannende Sache, da es nicht einfach nur ein Design für Android-Apps vorschlägt, sondern eben überall zum Einsatz kommen kann. Die neuen Google Apps werden zeigen, wie unterschiedlich oder gleich ein Dienst dann tatsächlich aussieht. Auf jeden Fall sollte sich für den Nutzer ein einheitliches Bild ergeben, ohne dass er groß nach Funktionen suchen muss, wenn er die Plattform wechselt.

Vielleicht erzählt uns Google zur Google I/O mehr über Quantum und die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben. App-Entwicklern könnten Hilfs-Tools bei der Cross-Plattform-Programmierung sicher nicht schaden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Ohne Quantum im Detail zu kennen, und obschon hier ganz sicher auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen – zumindest hört man von Google was zum Thema plattform-übergreifende Lösungen. Für Apple heißt plattform-übergreifend maximal den Spagat zwischen iOS und OS X.

  2. tja so gehts , n1

  3. Bedauerlich, dass Google sein schickes Android-App-Design einfach so wegwirft, nur damit die Apps genauso aussehen wie auf iOS…

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