Qualcomm enthüllt neue Snapdragon 778G Plus 5G, 695 5G, 480 Plus 5G und 680 4G

Qualcomm hat heute ohne große Vorwarnungen gleich vier neue Snapdragon-Prozessoren vorgestellt. Bei dreien handelt es sich um 5G-SoCs: die Qualcomm Snapdragon 778G Plus 5G, 695 5G und 480 Plus 5G. Dazu geselle sich aber noch das 4G-Modell Snapdragon 680 4G. Diese Prozessoren richten sich an die obere und untere Mittelklasse.

Das leistungsfähigste Modell ist der neue Snapdragon 778G Plus 5G, welcher stark dem bereits bekannten 778G 5G ähnelt, aber CPU- und GPU-Taktraten anzieht. So kennen wir das ja auch von anderen Plus-Modellen, beispielsweise dem bereits veröffentlichten Qualcomm Snapdragon 888 Plus. Dann hätten wir da den Snapdragon 695 5G, den Qualcomm als Prozessor mit internationaler 5G-Unterstützung dank mmWave- und Sub-6-GHz-Support bewirbt. Im direkten Vergleich mit dem Snapdragon 690 habe man die GPU-Performance um 30 % und die CPU-Performance um 15 % gesteigert.

Dann folgt der Snapdragon 480 Plus 5G, dessen Name euch schon verrät, dass es sich hier um einen leistungsfähigeren Snapdragon 480 5G mit erhöhten Taktraten handelt. Dann bleibt eben noch der Snapdragon 680 4G, der im 6-Nanometer-Verfahren entsteht und als günstiger Mittelklasse-SoC aushelfen soll, wenn 5G-Unterstützung in bestimmten Regionen noch nicht so in den Vordergrund gerückt ist. Er verzichtet zwar auf 5G, dürfte aber in der Rechenleistung eben über dem 480 Plus 5G rangieren. Da bestünde dann also die Qual der Wahl.

Partner wie HMD Global, Honor, Motorola und Oppo haben sich bereits positiv über die neuen Prozessoren geäußert. Beispielsweise hat Oppo schon ein Smartphone auf Basis des Qualcomm Snapdragon 695 5G für die nächsten Monate in Aussicht gestellt. In die gleiche Kerbe schlägt Xiaomi, die parallel zu einem Modell auf Basis des 695 5G auch an einem Gerät mit dem Snapdragon 778 Plus 5G werkeln, wie sie bestätigen. Konkrete Smartphone-Modelle wurden aber noch nicht vorgestellt.

Da die Partner bereits Andeutungen machen, dürfte es aber wohl nicht mehr lange dauern, bis die ersten mobilen Endgeräte auf Basis der Chips das Licht der Welt erblicken.

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