Anzeige

QNAP bringt lüfterloses NAS HS-251+ mit Kodi-Integration

QNAP_HS251QNAP ist  neben Synology einer der NAS-Hersteller, die zumindest mich immer über die Jahre begleitet und in Sachen Preis und Funktionsvielfalt stets ein interessantes Paket geboten haben. Die meisten NAS-Geräte, die ich kenne, kommen auch seit jeher in viereckiger Form daher und nehmen mindestens eine, gerne aber auch mal zwei oder vier Festplatten auf. Sollen es mehr werden, kommen schon wieder die Rack-Modelle ins Spiel aber für den normalen Hausgebrauch hatten die Geräte meistens Würfelform. QNAP schickt sich nun an, mit der neuen HS-251+ nicht nur mein Bild einer NAS in Sachen Form-Faktor zu revolutionieren, sondern auch am Aspekt der Lautstärke einiges zu verändern – schliesslich sind die Geräte (je nach Standort) nie hundertprozentig leise.

Das soll sich mit der 2-Bay-Einheit HS-251+, die auch speziell auf den Home Entertainment-Bereich ausgelegt ist und sogar den Medienserver Kodi mitbringt, nun ändern.

Der schnieke Datenspeicher kommt im Set-Top-Box-Design daher, fasst bis zu zwei (hot-swap-fähige) 3,5″-Festplatten mit jeweils bis zu acht Terabyte Speicherplatz und wird durch einen Quadcore-Celeron mit 2 GHz Taktung angetrieben – dazu gibt es noch zwei LAN-Ports, einen HDMI-Anschluss und jeweils zwei USB 2.0- und zwei 3.0-Anschlüsse. 2 GB RAM runden das Konstrukt ohne verwendete bewegliche Teile im Inneren ab.

Laut Herstellerangaben unterstützt das Modell verschiedene Medienanwendungen, HDMI-Konnektivität sowie Echtzeit- und Offline-Videotranskodierung und Streaming von multimedialen Inhalten via Bluetooth, USB-Geräten, HDMI, DLNA, Apple TV und Chromecast. Dazu gibt es noch eine Fernbedienung, die mich an die Apple Remote-Fernsteuerung erinnert und das Bild von dem im heimischen Wohnzimmer integrierten Gerät entsprechend vervollständigt, zumal auch unser beliebter Medienserver Kodi standardmässig an Bord ist.

Das QNAP HS-251+ ist ab sofort für die unverbindliche Preisempfehlung von 329 EUR inklusive Mehrwertsteuer beim Händler Eures Vertrauens erhältlich – das ist natürlich für ein NAS ohne Festplatten schon eine gewisse Summe, bringt aber in Sachen Lüfterlosigkeit, Kodi-Integration, Fernbedienung und Design einiges Positives mit, was in die monetäre Waagschale geworfen werden sollte.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Avatar

Digital Native, der trotzdem gerne das Mittelalter erlebt hätte und chronischer Device-Switcher. Multimediafreak. England-Fan. Freier Autor & Tech Blogger. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hoffnungsvoller Idealist. Gladbacher Borusse und hauptberuflicher IT-Consultant.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

28 Kommentare

  1. Für mich stellt sich die Frage, ob man mit einem anderen Abspielgerät (z.B. Nvidia Shield TV oder Fire TV) und einer richtigen NAS besser aufgestellt ist für die Zukunft. Android OS bietet hier wahrscheinlich mehr Perspektive als die QNAP Software!?

  2. @KW: Das ist schon ein richtiges NAS, bietet halt nur einen HDMI-Anschluss und Support für Multimedia-Inhalte an. Wenn du auf stabile Systeme setzen willst, würde ich jedenfalls nicht auf Android OS setzen.

  3. Jetzt fehlt nur noch die Kabel-TV-Buchse und das NAS wäre als Multimediatalent perfekt.

  4. kennt einer einen Händler, wo man diese schon kaufen kann? Irgendwie finde ich überall nur die ältere Version.

  5. Bei Cyberport ist das Gerät gelistet, allerdings für 382 Euro

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.