Pushbullet Windows App füllt Festplatten mit vielen und großen Log-Files

Pushbullet ist ein beliebtes Tool bei Menschen, die Inhalte schnell und unkompliziert zwischen mehreren Geräten teilen wollen. In Verbindung mit Android lassen sich sogar Benachrichtigungen anzeigen und vom PC aus auf SMS antworten. Für Windows gibt es einen Pushbullet-Client, also eine extra App, nicht nur die Chrome-Erweiterung. Nutzer dieser App sollten einmal ihre Festplatte überprüfen, es ist nämlich gut möglich, dass dort massig Log-Files von Pushbullet liegen.

Pushbullet_Logo

Wie ein Reddit-Nutzer bemerkt hat, werden von der App permanent Log-Files erstellt, die auch nicht wieder automatisch gelöscht werden. So kann es vorkommen, dass sich mehrere Tausend Log-Files ansammeln, die auch entsprechend Speicherplatz belegen. Die Inhalte der Log-Files umfassen alle Aktionen, die auf dem PC durchgeführt wurden.

Ein Entwickler von Pushbullet meldet sich ebenfalls zu Wort und erklärt, dass dies natürlich nicht der Fall sein sollte. Ebenso erklärt er, dass die Log-Files den PC nicht verlassen. Die Log-Files werden laut seiner Aussage bei jedem App-Start neu erstellt, allerdings gibt es andere Berichte von Nutzern, die teilweise sekündlich neue Pushbullet Log-Files erstellt bekommen.

Pushbullet wird das Problem sicher in einer der nächsten Versionen angehen, bis dahin muss man sich manuell darum kümmern, dass die Dateien verschwinden, wenn man sich an ihnen stört. Um die Log-Files unter Windows zu finden, bemüht man am besten die Eingabeaufforderung (Windows-Taste + R) und gibt „%appdata%\Pushbullet“ ein. Die Dateien zu löschen hat keinen Nachteil.

Solltet Ihr die Pushbullet-App unter Windows nutzen, schaut also ruhig einmal nach, was sich da bereits so angesammelt hat, vielleicht könnt Ihr ein wenig wertvollen Speicherplatz frei räumen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. es sind nicht nur die Log Dateien, es werden auch ältere Versionen nicht gelöscht, jede alte Version hat ein Ordner pushbullet_102 und pushbullet_103 usw. Jede einzelne Datei nimmt knapp 24 MB auf der Platte weg

  2. Gerade 400 mb gelöscht, Danke für den Tip!

  3. Hm,
    hier sind es 156MB reine log Files seit dem 08.08.2014.

    Aber was da drin steht, geht ja mal gar nicht.

    Da steht z.B. ganz genau drin von wann bis wann ( auf die Sekunde genau !!) ich welches Spiel gespielt habe, von wann bis wann ich welches Video gesehen habe etc.

    Es wird in den Protokollen alles erfasst was in Vollbild läuft.

    Ich mag Pushbullet wirklich, aber sowas geht mal gar nicht !

  4. Jeder, dem seine persönlichen Daten wichtig sind, sollte dringend davon abgeraten werden, diese App zu nutzen! Was an Rechten eingefordert wird (bspw. können sogar per SMS empfangene TANs oder sämtliche Emails ausgelesen werden), ist eine absolute Frechheit!!! Ist aber wohl offensichtlich das angestrebte Geschäftsmodell dieser App…

  5. Michael Grote says:

    @Torben, diese Rechte sind eben notwendig wenn man die Inhalte weiterschicken will….

  6. Wusste gar nicht, dass es für Pushbullet eine extra App gibt. Ich benutze die Pushbullet-Browser-Erweiterung für Chrome und Firefox. Die scheinen nichts zu speichern.

  7. 1. Pushbullet beenden
    2. Logs löschen
    3. %AppData%/Pushbullet mit Schreibschutz belegen
    4. Pushbullet starten

  8. Hi,
    Wo findet man sie App?

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