Project Wing: Googles Liefer-Drohne

Auch Google will in den Markt mit Drohnen einsteigen. Nachdem Amazon viel heiße PR-Luft geliefert hat, folgt nun auch Google. Das Drohnen-System von Google hört auf den Namen Project Wing und soll Googles Plan darstellen, ein Drohnen-System zu fertigen, welches leichte Waren ausliefern kann.

Wing entspringt den Google X Labs, Googles geheimen Laboren, und das langfristige Ziel ist es, Waren innerhalb kürzester Zeit beim Empfänger anliefern zu können. Zwei Jahre habe man im Geheimen geforscht und entwickelt, zudem wurde verifiziert, ob so ein System überhaupt grundsätzlich möglich ist.

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Erste Prototypen sind bereits im Einsatz, konkret belieferte man Test-Farmen in Australien, hier wurden Impfstoffe für Tiere angeliefert. Hier kann man schon ein bisschen sehen, dass nicht zwingend eine bestellte Ware von Onlineshop A zu Kunde B kommen muss.

Google will die Waren an einem Strang aus der Luft ablassen, eine Landung ist also nicht zwingend notwendig. In zwei Jahren soll das Programm soweit sein, dass von einer Marktreife gesprochen werden kann. Hier soll in einer Kleinstadt dann getestet und gezeigt werden, dass das System sicher sei. Inwiefern das Ganze praktikabel sein wird, wird sich zeigen müssen.

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Die Test-Drohne hat Waren bis zu einem Gewicht von einem Kilogramm transportieren können, hierbei wurden Distanzen von vier bis zu zehn Kilometer überbrückt. Google stellt das Ganze ein wenig unter den gleichen Schirm wie das Projekt Loon, welches Internet in unerreichbare Gebiete bringen soll.

Drohnen könnten Waren an entlegene Orte liefern, beispielsweise, wenn durch Regenzeiten keine befahrbaren Straßen mehr zur Verfügung stehen. Auch die Lieferung von Medikamenten in solche Orte könnte ein Ziel sein. Doch in Hinblick auf die Zukunft zeigt sich, dass auch Großstädte ein Thema sein könnte. In extremen Ballungszentren sei mittlerweile die Lieferung zu Fuß teilweise schneller, als mit einem Automobil.

Außerdem könnten so Ressourcen gespart werden. Man stelle sich vor, dass ein Bohrer in einer Großstadt gebraucht würde. Diesen könnte man sich leihen und schnell mit einer Drohne zuschicken lassen.  Gut gewähltes Beispiel, denn ein Bohrer ist etwas, was in vielen Haushalten zwar vorhanden, aber selten gebraucht wird. Interessante Geschichte, man darf gespannt sein, wie sich das alles entwickelt.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

8 Kommentare

  1. echt jetzt, ein Bohrer?

  2. Kollisionserkennung, vorfahrt in der luft ?

  3. Ein HPX3 Spezial-Bohrer!

  4. Schon bei Amazon hat diese Story genügend hirnlose Journalisten gefunden, de diesen PR-Unsinn verbreitet hatten. Jetzt wiederholt sich der Mist.

    Solange man so Sommerlöcher füllen kann, wird es solche urban legends geben

  5. Projekt Wing ….. Is euch am Ende das „Google [x]“ aufgefallen?
    Also könnte man auch Projekt X-Wing sagen.
    Zumindest ist Google damit auf der guten Seite der Macht 😉

  6. mann muss zugeben , google macht das immer besser als die anderen

  7. @Minhardt: Wieso ist das Mist oder eine Urban Legend ?