Project Rush: Adobe stellt neues Tool zur Video-Bearbeitung vor

Adobe hat gestern nicht nur eine neue Version von Lightroom CC für iOS veröffentlicht, sondern stellt mit dem „Project Rush“ auch eine neue Lösung für alle Video-Enthusiasten vor. Das neue Tool soll sich vor allem durch einfache Bedienung, Plattform-Unabhängigkeit und bewährte Technologien auszeichnen. Klingt nach einer eierlegenden Wollmichsau mit iMovie-Ansatz.

Adobe rückt in seinem Blog-Post vor allem die Plattform-Unabhängigkeit von Rush in den Vordergrund, denn man möchte dem Anwender eine Möglichkeit geben, überall dieselben qualitativ hochwertigen Videos zu bauen, egal ob zuhause oder unterwegs. Die Zielgruppe, die der Konzern hier ansprechen möchte, besteht vor allem aus Nutzern, die möglichst schnell Ergebnisse erzielen wollen und das vor allem für Social Media oder Video-Plattformen.

Mit dabei ist natürlich Adobes bewährte Integration in die Creative Cloud, die Änderungen stets aktuell halten soll. Auch die Benutzeroberfläche soll überall dieselbe sein, damit der Nutzer benötigte Funktionen einfach finden kann. Es steht dem Anwender dabei vollkommen frei, ob er die Clips über die Kamera des Gerätes aufnimmt oder importiert und dann weiter bearbeitet. Durch die Arbeit mit Proxy-Dateien, können größere Videos auch auf Geräten mit weniger Leistung zügig entwickelt werden. Das erreicht man, indem man die Auflösung des Videos während der Bearbeitung reduziert.

Das Unternehmen hat bei den Funktionen das Rad natürlich nicht neu erfunden, sondern bedient sich aus den mächtigen Werkzeugen wie beispielsweise Farbkorrekturen, Filter und Co. von Adobe Premiere. Die Tools für die Tonbearbeitung kommen aus Adobe Audition, die hauseigene KI-Engine Adobe Sensei darf natürlich auch nicht fehlen. Somit könnt ihr den Sound mit wenigen Klicks automatisiert verbessern lassen. Text-Pakete mit diversen Schriften und Farben sind ebenso wie animierte Grafiken mit an Bord, damit Videos entsprechend aufgehübscht werden können.

Hat euch das neugierig gemacht? Ist das der Fall, dann könnt ihr euch auf einer separaten Seite für das Beta-Programm bewerben und auf eine Einladung hoffen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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2 Kommentare

  1. KassallaOnline says:

    Videoschnitt – wenn man es ernst meint – ist auf Smartphones und Tablets nicht machbar. Man benötigt einen PC mit mindestens einem sehr großen Bildschirm. Zwei Bildschirme sind besser. Alles andere ist doch Kinderkram. Kurze Clips mit Relevanz kann man auch ungeschnitten in die Welt schicken. Juckt keinen. Aber wenn es richtig gut werden soll, braucht man Zeit und ein gutes Equipment.

    • Dennis K. says:

      Und genau die Zielgruppe soll mit dem Programm doch gar nicht bedient werden. Das ist ein Einsteigerprogramm mit dem man Laufen lernen soll. Warum sollte sich die Hobby Filmer, der seine Katzenvideos vom Handy zusammenschneiden will, unbedingt an einen PC mit Premiere Pro setzen müssen? Die Videos werden auch mit so einem Tool „gut“. (Es sind immerhin Katzen beteiligt. ;D)
      Die Schnitte und bissl Musikuntermahlung bekommt man dann auch direkt am Handy resp. Tablet hin.

      Für Leute die mehr wollen, gibt es eben andere Programme. Diese Zielgruppe wird dann sicherlich auch einen Rechner mit zwei Bildschirmen, mind. 2 Grafikkarten, RAM bis nach Tibet und ne CPU haben, die die Wahrscheinlichkeit von rosa Elefanten auf dem Mond in 0,000000[…]000001 Sekunden berechnen kann.

      Was gut ist und was nicht, entscheidet eh jeder für sich selbst.

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