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Privacybox – anonym in Kontakt treten

Privacybox nennt sich der anonyme Service, der sich vornehmlich an Blogger und Journalisten wendet. Ich zitiere einmal:

Die PrivacyBox soll es in erster Linie Journalisten, Bloggern und anderen Publizierenden ermöglichen, eine vorratsdatenfreie (und auch anonyme) Kontaktmöglichkeit für Informanten anzubieten. Sie steht aber auch weiteren Interessierten offen.

Ein Account muss angelegt werden – ankommende Nachrichten können bei Privacybox gespeichert werden – oder auf ein bestehendes POP3-Konto weitergeleitet werden. Auf Datenschutz und Verschlüsselung gehe ich hier nicht ein – das haben die Macher selber schön erklärt. Man kann dem Empfänger auch 600 Kilobyte Daten anhängen.

Momentan scheint man allerdings Schwierigkeiten zu haben – Testnachrichten an mich selber konnten nicht gespeichert werden:

sshot-2008-06-10-[10-50-54]

Trotzdem eine nette Tat in Richtung Datenschutz. Doch die (vielleicht sarkastische) Frage – wer überwacht Leute, die diese Art Dienste bereitstellen? Ich mein’ ja nur…

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Scheint aber zu funktionieren.
    Habe dir was senden können.

  2. Jau, jetzt gehts. Kam an.

  3. porcospino says:

    @Zeitüberschreitung: wer mehr als 30min überlegen muss, was erschreibt… nun ja, die Fehlermeldung sagt es. Im Quelltext ist erkennbar, das eine Zeitbegrenzung enthalten ist. Das soll wohl gegen doofe Robots helfen.

  4. Mh, ja, die Frage stelle ich mir auch – wer garantiert, dass ein solcher Dienst (extra für „Journalisten“) nicht ausgerechnet für ganz „bestimmte Zwecke“ erdacht wurde. Nachdem heutzutage Journalisten eh schon ständig überwacht werden (siehe News) kommt ja so ein verlockender Dienst „gerade richtig“ 😉 Wenn nicht, ist es löblich und nett – aber ein Unsicherheitsfaktor ist so oder so gegeben, sobald es um „online“ geht.

    Übrigens – tolles Blog generell hier – hat mir schon viel genützt!

  5. @porcospino – Freund angewandter Informatik – du darfst dir sicher sein, dass die Fehlermeldung nicht nach 30 Minuten Inaktivität meinerseits – sondern nach wenigen Sekunden kam.

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