Prisma: Art-Filter-App für iOS erhält neue Oberfläche und mehr Filter

artikel_prisma_neuPrisma, der neue Stern am Fotofilterhimmel, hat ein größeres Update erhalten. Dieses bringt nicht nur neue Filter, sondern auch ein komplett neues User Interface. Die App bedient sich nun Instagram sehr ähnlich. Öffnet man die App, sieht man im oberen Teil den Sucher der Kamera, unten kann man auslösen oder auf die Galerie zugreifen. Hat man ein Bild aufgenommen oder ausgewählt, können die Filter ausgewählt werden und man sieht eine Vorschau. Bisher musste man das Bild erst mit dem Filter belegen, um das Ergebnis sehen zu können.

prisma_update

Durch das Update fühlt sich die durch mail.ru gestützte App schon sehr viel reifer an, die Art-Filter sind trotz zahlreicher Neuzugänge immer noch stark, passendes Motiv natürlich vorausgesetzt. Auch lassen sich die Filter nun in ihrer Intensität anpassen, sodass der Nutzer eine gewisse Feinabstimmung vornehmen kann.

Interessant ist ein Punkt in den Einstellungen. Dort gibt es die Möglichkeit zur Eingabe eines Promocodes. Für was diese verwendet werden können, wird nicht erklärt. Ob Prisma vielleicht kostenpflichtig wird? Oder Filterpakete verkauft werden? Noch ist davon nichts zu sehen. Die App wird seit Verfügbarkeit kostenlos angeboten und verzichtet auch auf Werbung.

Android-Nutzer müssen weiterhin warten, die App ist für Googles mobiles Betriebssystem zwar bereits angekündigt, lässt aber noch auf sich warten. iOS-Nutzer können die neue Version im App Store laden.

https://itunes.apple.com/de/app/prisma-art-filters-photo-effects/id1122649984?mt=8

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10 Kommentare

  1. Lädt die App die Fotos noch immer auf den Server des Anbieters (ungefragt) hoch?
    Wenn dem so ist, sollte dies bitte im Text erwähnt werden.
    Danke.

  2. @Bernhard Was ist so schlimm daran?

  3. @Volker Schon mal etwas von Datenschutz und Bildrechten gehört? Zumal es keinen Sinn ergibt alles auf die Server zu laden.

  4. @Overkee Ne, natürlich nicht 😉 Datenschutz ist in dem Zusammenhang mal so richtig lustig. Bildrechte für ein vom Anbieter letztlich kreiertes Werk? Und an den Originalen wird er sich wohl sinnlos bereichern. Wenn Programmierer so ein Bahai um Rechte machten würden wie Fotografen, gäb es kaum OpenSource.

  5. @Volker
    no more comment…
    Wie ich immer sage… das Thema Medienkompetenz wird zu oft unterschätzt… nicht nur bei Menschen im schulpflichtigem Alter. Und nein, ich will da nun keine Grundsatzdiskussion hier aufmachen.

    Ich kann nur nicht verstehen, wie man eine Frage „Was ist schlimm daran?“ im Zusammenhang mit der Tatsache, private Fotos zu einem fremden Server hochzuladen, stellen kann… ergänzt um den Hinweis „Bahai um Rechte“…. Irgendwie schlimm…

    Bin daher an dieser Stelle raus aus dem Thema, da ich der Meinung bin, dass man über bestimmte Dinge nicht diskutieren sollte, die grundsätzlicher Natur sind (wie in diesem Zusammenhang das Thema „Datenschutz“).

  6. Der_Hanseat says:

    @Volker Ob ein Upload von Bildern jetzt schlimm ist oder nicht, sollte jeder Nutzer für sich entscheiden können.

    Dafür müsste der Nutzer allerdings darüber aufgeklärt werden, dass ein Upload stattfindet. Bei Prisma (jedenfalls in der mir bekannten Version – das Update hier kenne ich jedoch nicht) wurde der Nutzer aber weder vor, während noch nach dem Upload darüber aufgeklärt. DAS ist dann aber in jedem Fall schlimm (und möglicherweise auch rechtswidrig).

    Deswegen ist der Vergleich zum OpenSource auch nicht treffend, da hier kein Programmierer ohne sein Wissen auf seine Rechte verzichtet bzw. unter bestimmte Lizenzen stellt.

  7. Der Grund ist wohl, dass solche Filter sehr viel Platz beanspruchen.

  8. Der_Hanseat hat natürlich Recht. Warum ich das ohne Hinweis im Appstore wusste, weiß ich nun nicht. Vermutlich durch Caschy. Aber hier von Medienkompetenz zu nölen ist doch albern. Irgendwelche selbst getackerten Bildchen hochladen, dafür brauche ich keine Medienkompetenz, bzw. nicht mehr als die Menschheit doch nun langsam in Bezug auf Facebook und Konsorten gelernt hat. Ja, den Kinden ist es dann, wie alles im Leben, noch beizubringen.
    Was die Bildrechte angeht, was dann ein anderes Thema wäre, bleibe ich bei meinem Vergleich. Muss man an allem und jedem unbedingt automatisch Rechte haben? Reicht es nicht, wenn ich sie für meine Werke ausdrücklich bestimme? Also mit anderen Worten, wenn ich Prisma nutze, habe ich eben keine Rechte mehr am Bild. Gut ist.

  9. Bei solch einer App ist sehr wohl Pikant die Rechte an deine Bilder an jemand andren ohne dein Wissen abzutreten, ich möchte nicht dein Gesicht sehen wenn deine Freundin oder Frau zu dir kommt und dir eine Werbung ala “ Volker M. ( incl. Dein Bild) Nutzt auch unsere Pornoseite und ist sehr befriedigt“ oder Hans Huber bagggert ihre Freundin auf einer Partnervemittlungsseite mit deinem Bild an.
    Haha . . .

  10. @Dirk Da hast du natürlich grundsätzlich Recht. Aber wenn man sich den sozialen Medien und dem ganzen Drum und Dran hergibt, dann muss man mit diesem Risiko leben. Meine Frau würde sich totlachen. 😉 Aber mir ist bewusst, dass ich mir das alles schön rede, weil ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Irgendwann holt mich vielleicht auch noch die Realität ein. Mein einfaches Gemüt macht mir mein Leben aber auch manchmal unkomplizierter 😉

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