Premium-Smartphones zeigten 2018 starkes Wachstum

2018 war kein gutes Jahr für den Smartphone-Markt. Kein Wachstum, weniger verkaufte Smartphones als im Vorjahr. Das gilt allerdings nicht für alle Bereiche, wie nun Counterpoint ermittelt hat. Die haben sich die Mühe gemacht, mal die verschiedenen Preisklassen zu betrachten. Allgemein ist es ja so, dass ein Großteil der Smartphone-Nutzer nicht bereit ist, allzu viel Geld für ein Smartphone auszugeben.

Aber es werden offensichtlich mehr. Denn im Bereich der Smartphones jenseits der 400-Dollar-Marke konnte ein Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Das größte Volumen hat dabei die Preisspanne von 400 bis 600 Dollar, hier konnte OnePlus hervorstechen.

Schaut man sich den gesamten Premium-Markt an, also alle Geräte, die mehr als 400 Dollar kosten, ergibt sich allerdings ein anderes Bild. 51 Prozent fallen hier auf Apple zurück, danach kommen Samsung mit 22 Prozent und Huawei mit 10 Prozent. Bei Huawei entspricht das fast einer Verdoppelung des Anteils innerhalb eines Jahres.

Bei Geräten über 800 Dollar – Apple mit iPhone XS, XS Max; Samsung mit dem Note 9; Google mit dem Pixel 3 – dominiert Apple mit über 80 Prozent Anteil. Der Anteil an hochpreisigen Smartphones (mehr als 800 Dollar) steigt dabei aber stetig, erreichte im Oktober 2018 48 Prozent des Premium-Bereiches über 400 Dollar.

Wachstum dürfte es auch in diesem Jahr in diesem Bereich geben, denn wenn man mal so schaut, was die Hersteller für ihr Smartphones aufrufen, sieht man da schon eine Tendenz nach oben. Jedenfalls höher als 400 Dollar, was ja bei Counterpoint schon Premium ist.Da Marken wie OnePlus aber weiter ihre. Fühler ausstrecken und auch in Regionen tätig werden, wo sie es aktuell noch nicht sind, ist da auch Luft nach oben gegeben.

Mehr verkaufte Premium-Smartphones könnte langfristig allerdings auch zurückschlagen, denn oftmals sind die Premium-Modelle so gestaltet, dass man sie eben über viele Jahre nutzen kann. Wenn der Käufer nicht so oft das Smartphone wechselt, werden logischerweise auch weniger verkauft.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Interessant scheint mir eine Gegenueberstellung mit der entsprechenden Leser-Umfrage (stadt-bremerhaven.de)
    „wieviel seid Ihr bereit auszugeben?“

    a) Ich kann mir gut vorstellen,
    dass smartfons >= 800 $ stark zulegen
    dort spielen 100 oder 200 $ mehr wahrscheinlich keine Rolle.

    b) Vielleicht gibt es da ja aber auch den Effekt
    „angekuendigt fuer 400 $“
    und „effektiv verkauft fuer <= 350 $"

    Damit waeren wir beim "Pocophone F1 mit 128 GB"
    und damit auch bei der Frage nach der Datenquelle …

  2. Für mich stellt sich auch die Frage haben die Jungs von Counterpoint die UVP genommen oder den realen Preis?

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