Pony greift 2 Millionen Passwörter verschiedener sozialer Netzwerke ab

Ein großes Botnet namens Pony hat über 2 Millionen Passwörter von Facebook, Yahoo, Google, VKonakte und weiter Seiten gesammelt. Diese Daten wurden nun veröffentlicht. Wie alt diese sind, ist noch unklar, es ist aber gut möglich, dass viele davon noch aktiv verwendet werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Daten von mit Keyloggern infizierten Rechnern stammen.

Die Seite, die die Passwörter bereitstellt, wurde von Mitarbeitern von Trustwave entdeckt. Die betroffenen Seiten wurden vor der Veröffentlichung informiert, Facebook reagierte allerdings bereits, obwohl die Passwörter von infizierten Computern stammen und nicht von Facebook selbst abgegriffen wurden.

Alle Einträge, die in der Datenbank gefunden wurden, erhielten ein Passwort-Reset. Man appelliert zeitgleich an die Nutzer, dass diese die weiteren Sicherheitsmechanismen nutzen sollen. SO können Nutzer in den Sicherheitseinstellungen von Facebook zum Beispiel festlegen, dass sie informiert werden, wenn ein Login-Versuch unternommen wird.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

5 Kommentare

  1. @Sascha:
    du schreibst:
    ‚SO können Nutzer in den Sicherheitseinstellungen von Facebook zum Beispiel festlegen, dass sie informiert werden, wenn ein Login-Versuch unternommen wird‘.

    Wie/Wo genau?

  2. @bat

    hier -> https://www.facebook.com/settings?tab=security
    unter Anmeldebenachrichtigungen…

  3. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    Die Meldung heute mit dem Porno-Stream war irgendwie wohlkommentierter 🙂
    Nun wissen wir definitiv, dass hier sehr viele technikaffine Männer mitlesen 😉
    Wenn Passwörter geklaut werden interessiert das niemanden, aber bitte nicht den free pr0n…

  4. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    Oh, kein EDIT möglich.
    Das Bild des Artikels ist toll! Danke an den Ersteller und Verwender.