Polyglot: Safari-Extension holt Euch Google Translate in Apples Desktop-Browser

Mit der mangelnden – und bis heute nicht wirklich brauchbareren – Unterstützung für die Touch Bar des MacBook Pro, sprang ich seinerzeit ins kalte Wasser und wechselte auf Safari. Neben der besseren Integration und der spürbar längeren Akkulaufzeit, gab es aber auch den ein oder anderen Nachteil. Zum Beispiel kein Google Translate mehr direkt im Browser. Das kann – gerade bei Nutzern, die viel auf ausländischen Seiten abseits der gängigen Sprachen unterwegs sind – ein großer Nachteil sein.

Aber auch der Safari-Brwoser kann bekanntlich mit Erweiterungen umgehen, eine solche gibt es auch für Google Translate. Polyglot nennt sie sich, sie kann kostenlos via GitHub heruntergeladen werden. Die Anwendung ist einfach, ist ja auch alles kein Hexenwerk. Man markiert Text und dieser wird dann in die eingestellte Zielsprache übersetzt. Entweder per Button oder über das Kontextmenü oder über einen selbst festlegbaren Tastatur-Shortcut.

Angezeigt wird der übersetzte Text dann unterhalb des markierten Textes, man sieht also gleichzeitig noch das Original. Etwas schade ist, dass es keine Option gibt, um eine Seite gleich komplett zu übersetzen.

Die Einstellungen sollte man nach Installation der Erweiterung sowieso aufsuchen, es sei denn, Afrikaans ist Eure Muttersprache, in die Ihr Texte übersetzt haben möchtet. Sollten Einstellungen nicht übernommen werden, hilft ein Neustart des Browsers. Bei mir war es so, dass Einstellungen mal direkt übernommen wurden, mal ein Neustart von Safari erforderlich war, allerdings nicht reproduzierbar, also unterschiedliches Verhalten bei gleichem Setting.

Bei der Installation erhaltet Ihr außerdem die Warnung, dass die Erweiterung alle Inhalte einer Webseite verschicken kann – logisch, muss sie ja, um die Übersetzung via Google Translate bereitstellen zu können. Die Erweiterung findet Ihr bei GitHub. Wer übrigens auf der Suche nach einer Lösung für die mobile Version von Safari ist, ich nutze seit letztem Jahr die Erweiterung des Microsoft Translator. Nicht immer toll, aber in den meisten Fällen völlig ausreichend.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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