Polizei warnt vor WhatsApp-Zahlungsaufforderung

Vielleicht seid Ihr schon so lange mit einem Smartphone unterwegs, dass ihr Euch noch an die Zeit erinnern könnt, als WhatsApp noch Geld gekostet hat. Das ist schon lange nicht mehr der Fall und soll auch künftig nicht mehr der Fall sein. Das haben offenbar nicht alle mitbekommen, sonst wäre die aktuelle Warnung der Polizei im Ratgeber Internetkriminalität wohl überflüssig. Betrüger versuchen nämlich an Kreditkartendaten von Nutzern zu kommen.

Dazu werden Mails verschickt, die mit einer Sperrung des WhatsApp-Accounts drohen, wenn nicht innerhalb von 48 Stunden eine Zahlung erfolgt. Die Betrüger gehen dabei gar nicht so dumm vor, sie verlangen lediglich 0,99 Euro für ein Jahr Verlängerung, man kann aber auch gleich für 3 – 5 Jahre bezahlen.

Dabei geht es den Betrügern vermutlich nicht einmal um den Betrag selbst, sondern um die Kreditkartendaten. Diese werden logischerweise komplett abgefragt, fallen somit den Betrügern in die Hände und können weiter verwendet werden. Hier ist größte Vorsicht geboten, falls man bereits auf eine solche Betrugsmail hereingefallen ist. Kreditkarte sperren lassen und Anzeige erstatten ist der Rat der Polizei.

Einen Schaden am WhatsApp-Account selbst schließt die Polizei bislang aus, auch wenn die dazugehörige Telefonnummer abgefragt wird. Wie immer: Die Warnung ist vorrangig nicht für den Leser hier gedacht, sondern für diejenigen, die Ihr kennt, die auf so etwas hereinfallen könnten. WhatsApp ist doch sehr verbreitet, auch bei Nutzern, die nicht alles hinterfragen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Ich frage mich immer, wer bei solchen Formulierungen auf diese Masche reinfällt: „Aufmerksamkeit“, „Du“ und dann „Sie“, „Bilder, Videos und Geschichte“. Dann finden sich noch Rechtschreib- und Grammatikfehler. Außerdem wird ständig „…“ verwendet.
    Wer hier zahlt und seine Daten angibt, sollte sich nicht ohne Betreuung im Internet bewegen.

  2. Ich hab immer gleich bezahlt, gab nie Probleme. Einige aus Generation Facebook werden mit sowas sicherlich überfordert sein.

  3. Das ist ja mal wieder ein sehr schönes Deutsch in diesem Phishing Versuch…

  4. @Sven
    Genau wie dein Kommentar:“Ein … Deutsch“, außerdem ist das Leerzeichen zwischen „Phishing“ und „Versuch“ falsch. 😉
    Du meintest wohl eher:“Was für 1 nices Deutsch vong Correctness her!“

  5. Sparbrötchen says:

    @Sascha
    > dass ihr Euch noch an die Zeit erinnern könnt, als WhatsApp noch Geld gekostet hat
    Nee, auf den Tag genau zwei Jahre, können die meisten nicht zurückdenken 🙂

    WhatsApp Blog vom 18. Januar 2016
    https://blog.whatsapp.com/615/WhatsApp-kostenlos-und-n%C3%BCtzlicher-machen

  6. @Mo
    Wie kann man nur so ein Korinthenkacker sein was die Grammatik angeht? Und das auch noch in einem Blog Post? Und was bitte hat das mit dem eigentlichen Thema zu tun?
    Hast du sonst nichts interessantes in deinem Leben?
    Abgesehen davon, ist es in diesem Phishingversuch (so genehm?) offensichtlich, dass es sich bei solch einem schlechten Deutsch nur um einen Phishingversuch handeln kann.
    „Das Deutsch“ ist übrigens in dieser Form korrekt, da auch als Substantiv verwendbar. Auf duden.de wird auch ihnen weiter geholfen…

  7. @Sven
    Bist du auch ein Phishingversuch?
    Es heißt Blogbeitrag oder Blog-Post. Interessantes wird zum Substantiv, also muss es GROß geschrieben werden.
    Das Werk auf das du dich beziehst heißt „Duden: Richtiges und gutes Deutsch“ nicht „Duden: Ein Richtiges und gutes Deutsch.
    Setzen, sechs. 😉

  8. Eigentlich kann er einem nur leid tun…

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