Polizei macht Gesichtsabgleich bei Facebook

Soso. Eben bei einem Freund via Facebook gefunden. Eine junge Dame fuhr zu schnell, wird geblitzt und bekommt eine Anhörung. Der Wagen gehört ihrem Mann, trotzdem wird sie identifiziert – mittels öffentlichen Foto bei Facebook. Ich habe den Brief anonymisiert, da er bei Facebook mit den Daten rumgeht. Beachtet die Ausführungen der Polizei. Fake? Kann ich nicht beurteilen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

73 Kommentare

  1. Ist doch OK, wenn die Daten wirklich öffentlich zugänglich waren, sehe ich da kein Problem. Die Polizei ist ja auch nicht blöde und lernt die neuen Plattformen zu nutzen.

    Und um so wichtiger ist es zu lernen, welche Daten man bei Facebook und anderen Plattformen freigibt und welche man besser lassen sollte, sonst muss man damit rechnen.

    Meine Meinung …

  2. Ist doch absolut legitim, gut gemacht von der Polizei – Glückwunsch 😀

    Und selber dumm von der Dame. ^^

  3. @Stefan: ACK

  4. Prinzipiell ist das ja legitim öffentliche Informationen anzuzapfen.

  5. Und wer bestätigt jetzt, dass das echt ist?

  6. Ich kann noch einen vertraulichen Hinweis geben.
    Eure Paßbilder bei *** sollen auf Polizeirechner landen,
    damit immer bei Bedarf ein aktuelles Fandungsfoto vorhanden ist.
    Ich schreibe jetzt nicht, bei welcher großen Community,
    denn das könnte mir Ärger einbringen, aber es soll wahr sein.
    … aus vertraulicher Quelle !!!

    Na ja, wer kein Verbrecher ist, wird auch weiterhin sein Gesicht zeigen können. Zumindest habe ich keine Angst davor.

  7. @ Freddy: Dann installier doch freiwillig den Bundestrojaner auf deinem Rechner. Hast ja nichts illegales drauf.. Bescheuert.

    Zum Thema:
    Tja wer seine Bilder ins Netz stellt, braucht sich nicht wundern, völlig in Ordnung!

  8. Klingt nicht sehr glaubwürdig. Normalerweise wird auch im Anhörungsverfahren der Verstoß durch genaue Angabe des Beweismittels (fehlt hier) oder des Zeugen (fehlt auch) und Nennung der Paragrafen der StVO, OWiG genannt, fehlt hier ebenfalls. Außerdem wird auf die Folgen hingewiesen, wenn keine Stellung genommen wird.
    Daher Fake.

  9. Jürgen Theiner says:

    DAS halte ich aber mal für einen Fake.
    Wer sagt denn, dass das Bild auf Facebook meines ist?
    Wer sagt denn, dass das Profil auf Facebook meines ist?

    also, beweissicher ist das wohl nicht.
    ausserdem hat die Polizei sicher andere Möglichkeiten, als auf Facebook Fotos zu suchen.

    Griass – JvS

  10. Ist schon nicht schlecht was die alles unternehmen um einen zu bekommen^^

  11. Jürgen Theiner says:

    ..geil ist ja noch die Zeile zu Beginn des Briefes:

    „wenn unbekannt, dann zurück“..

    naja.. *ggg*

  12. „Im Verhinderungsfall bitte ich um rechzeitige fernmündliche Mitteilung“

    Reicht da ein Pinnwandeintrag bei Facebook?

  13. Also das Identifizierungsschema kenne ich! Ging uns vor fast 2 Jahren auch so, allerdings diente damal „wer-kennt-wen“ als Basis zu identifizierung! Wie die das hinbekommen haben, weiß ich nicht, denn uns wurde zwei Mal ein Foto geschickt, auf dem man auch bei viel Willen nicht das Gesicht erkennen konnte!
    Allerdings hat der nette Polizist das damals nur telefonisch bekannt gegeben, das er in wkw das Foto mit dem vom Blitzer verglichen hätte!

    IT Task Force ??? 😀

  14. @Jürgen
    Wieso Fake? Sie wird ja nur gebeten, mal mit ihrem Perso vorbeizukommen. (oder die Angelegenheit telefonisch zu regeln)
    Da wird sich dann schon zeigen, ob oder ob nicht. 😉

  15. Das Schreiben ist ein Fake und nicht mal nen gut gemachter.

    Ändert aber nichts an der Tatsache das ähnliche Fahrzeufführer Ermittlungen tatsächlich auch mit Hilfe von Facebook u.ä. stattfinden.

  16. @Max,

    Dir ist aufgeallen, dass in dem Dokument Informationen anonymisiert bzw. unleserlich gemacht wurden?

    Aber selbst wenn das ein Fake sein sollte, wird die Polizei so vorgehen.

    Überdenkenswert finde ich nur, dass da nicht nur das Profil der mutmaßlichen Begeherin der Ordnungswidrigkeit eingesehen wurde, sondern auch Fotos aus dem Profil des Ehemanns.

    Ich bin jedenfalls immer noch für eine Änderung des TMG hin zur „Privacy by default“

    Beste Grüße

    Michael

  17. coriandreas says:

    Klar ist das ein Fake, ziemlich schlecht gemacht: „Es fehlt der Satz zum Schluss: Dieses Dokument bedarf keiner Unterschrift, es wurde elektronisch erstellt.“ Diese Facebook-Hoaxes/Kettenbriefe nerven so langsam…

  18. Ich bin Hamburger… und die Schreiben der Cops sehen hier NICHT so aus. Somit ein Fake in meinen Augen.

  19. Nippelnuckler says:

    Lustiger fake. Mehr nicht. Übrigens absolut gegen das gesetz aber das checken die wenigsten hier

  20. Das ist definitiv ein fake.

    Alleine der Satz sollte schon misstrauisch machen:

    „Sollte sich die Sache telefonisch regeln lassen, bitte ich um Anruf.“

    😀

  21. Fake! Wer lädt den bitte zur Anhörung bei einem Bußgeld? Wenn das die Polizei bei jedem so machen würde dann hätten die keine Zeit mehr für andere Dinge.

  22. Solang die Polizei nicht anfängt alle Facebook Fotos mit Biometrischen Daten zu versehen und auf ihren Servern speichert. Um dann bei jeder Geschwindigkeitsübertretung alles durch zu scannen habe ich damit kein Problem.
    Gruß
    AntJOo

  23. Das ist leider kein Fake, die Polizei gibt dies sogar offiziell zu und das auch schon seit einigen Monaten. Dieser Blogbeitrag von Pluragraph.de fast das Thema schön zusammen, siehe ganz unten:https://pluragraph.de/news/aktenzeichen-2-0-ungeloest

  24. Halte ich auch für einen Fake, wobei die intern sicherlich auch in Facebook rumschnüffeln.

  25. Wieder mal ein schönes Beispiel, wie man in sozialen Netzwerken und Blogs Content generieren kann.

  26. Loadbalancer says:

    Alleine schon die nicht-amtsdeutschen Formulierungen („Bei der Polizei…“, „… und zwar wegen folgender Tat“) deuten doch auf einen Fake hin!

  27. coriandreas says:

    @Leifi_OS
    Und da sind doch die Blogs damals angetreten, etwas besseres als die Einheits-Medien-Sauce zu produzieren. BILD lässt grüssen, „Einschaltquoten“ sind wohl auch hier der Massstab, nicht die Qualität! Tendiere gerade wieder zurück zum „Web 1.0“.

  28. An alle, die hier auf Fake tippen: Dazu gab es neulich schon einen Bericht auf SPON. Zitat: „… heute durchforsten Abteilungen wie die in Bielefeld die Facebook-Freundeslisten des Halters und suchen darin nach dem Raser. Bei ihrer Arbeit sind sie so gut, dass es sich bis nach Saudi-Arabien herumsprach.) Quelle:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80652380.html

  29. coriandreas says:

    @Hans
    Klar: durchforsten, OK, da gibt es noch andere Dienste, die das tun. Aber das Schreiben, um das geht es doch hier. Und um den Spuk bei FB.

  30. suedeutsche_leser says:

    Man sollte sich wirklich mal den schon oben genannten Artikel aus der Sueddeutschen durchlesen:
    http://www.sueddeutsche.de/digital/blitzerfoto-mit-profilbild-abgeglichen-fahndung-per-facebook-1.1096721

    „Sie sieht große Probleme bei der Facebook-Ermittlung. Zwar könne man der Polizei nicht verbieten, öffentlich zugängliche Bilder zu verwenden. Die Beamten müssten sich jedoch im Klaren sein, dass das kalifornische Unternehmen herausfinden könne, für wen
    sich die deutsche Polizei interessiert.

    Theoretisch könne Facebook Listen dieser Personen anlegen und Einblick in interne Ermittlungen bekommen. Hansen rät daher zur Vorsicht: „Wenn Facebook weiß, dass die Polizei mein Profil angesehen hat, kann es passieren, dass ich Probleme bekomme, zum Beispiel bei der Einreise in die USA. Schließlich weiß niemand, ob ich wegen zu schnellen Fahrens oder Terrorismus überprüft wurde.“

    –>So können Profile über alles Mögliche angelegt werden. Auch noch Jahre später, weil Facebook ja nichts löscht.
    Also ist nicht die Polizei das Problem (ist ja bloß einfacher User) sondern der große Unbekannte „Facebook“.Das selbe gilt natürlich auch für andere Dienste.

  31. Unabhängig davon, ob es sich hier um einen Fake handelt oder nicht, mit der Bildersuche „Search by Image“ von Google ist ein Abgleich von öffentlich zugänglichen Fotos im Web überall möglich. Wer offene Profile in SNs hat und gleichzeitig Dreck am Stecken hat, ist selber doof 😉

  32. Das Schreiben ist natürlich kein FAKE. Wie sonst soll man die Leute aus der Wohnung bekommen um ungehindert den Bundes/Staatstrojaner auf den Rechner aufzuspielen?

    SCNR 🙂

  33. unknown4million says:

    Da sind einige Formfehler drin und bei einer Vorladung zur Anhörung eine Erläuterung dazuzuschreiben, zudem so explizit, ist auch untypisch, da irrelevant. Wer vorgeladen wird hat zu kommen. Aus Verhör-technischen Gründen wird eigentlich immer nur das nötigste dazu geschrieben.

    Daher halte ich es auch für einen Fake.

  34. coriandreas says:

    @suedeutsche_leser
    Genau! Noch schlimmer: Facebook könnte so ganze Profile von der deutschen (u.a. Länder) Polizeiarbeit speichern. Ein eklatantes Siocherheitsproblem, und Hoheitliches dazu! Es geht nicht nur um Einreiseverbot. Die Amis sind ja, gerade weil sie ja auch fast am Abgrund stehen, nicht besonders Europa freundlich, lieber würden sie sehen, wie wir mit dem Euro abschmieren. Insofern würde ich Facebook sogar eher noch als den Trojaner sehen, der (früher: Länder, heute:) Daten im Auftrag von US-Diensten okkupiert. Echt ne raffinierte Methode im „Schöne neue Welt“-Style.

  35. Fake oder nicht. Das mag für Social Media-Interessierte von Belang sein, ist aber prakstisch ohne Bedeutung. Die Polizei würde bei sowas sonst andere Abgleiche machen, Nachbarn fragen o.ä. Dass es die Ehefrau das Halters ist, ist wohl einfach zu ermitteln. Facebook würde Aufwand ersparen, aber am Ergebnis nix ändern: 120 euro und 3 Punkte. Und fahrverbot, falls dies das zweite Mal innerhalb von einem Jahr Jahr war.

  36. Diese Ordnungswidrigkeiten. Haben die nicht einen eingeschränkten räumlichen Gültigkeitsbereich? Zumindest so habe ich es gelesen.
    http://dejure.org/gesetze/OWiG/5.html

  37. Hi, hi, das passiert, wenn man/Frau an Web2.0 Polizisten gerät! 🙂

  38. Jetzt mal ganz blöd gefragt:
    Sei es kein Fake:
    -Warum macht sich die Polizei solch eine Arbeit. Bei so einem Abgleich gehen locker 1-2 Mannstunden drauf. Erklärbar wäre dies nur durch ein sich Weigern des Zeugen zur Vorstelligkeit (Zeugnisverweigerungsrecht bei Angehörigen) und dadurch eingeleitete weitere Ermittlungen. Zwar wäre es wesentlich kostengünstiger gewesen, zwei Uniformierte vorbeizuschicken, aber vielleicht hat die Polizei ja das neue Spielzeug Internet inzwischen liebgewonnen…
    – Warum werden in einem Musterschreiben Formulierungen wie „…und zwar..“, „…regeln lassen…“.
    benutzt?

    In Anbetracht wenigstens dieser Merkwürdigkeiten sehe ich diesen Brief als Fake.

  39. @unknown4million
    Da liegst Du leider völlig falsch. Die Nichtreaktion auf dieses Schreiben (Anhörung) würde als Durchführung der Anhörung gewertet werden, nach § 28 Landes VwVfG.
    Bei Ladungen der Polizei _musst_ Du nicht erscheinen. Allerdings gilt eine Anwesenheitspflicht sobald die Staatsanwaltschaft oder das Gericht offiziell lädt (Ladung). Letzteres geschieht häufig per Postzustellungsurkunde.

    Außerdem handelt es sich hier um ein bloßes Ordnungswidrigkeitenverfahren und somit um eine Anhörung. Die Polizei lädt übrigens nicht zu „Verhören“, sondern lediglich zu Zeugen- oder Beschuldigten-Vernehmungen.

  40. Vielleicht in diesem Einzelfall ein Fake, aber nicht prinzipiell. Ich zitiere mal aus einem Artikel des SPIEGEL:

    „Den Typ am Steuer kenne ich nicht, heiße es dann oft. Früher wurde schon mal Gnade vor Recht gewährt, heute durchforsten Abteilungen wie die in Bielefeld die Facebook-Freundeslisten des Halters und suchen darin nach dem Raser.“

    Nachzulesen hier:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80652380.html

  41. hab das auch schon gehört, aber warum sollten sie das nicht machen?
    Bei nen Bekannten von mir sind sie mal vorbei gekommen und haben seine Frau gefragt wer das aufn Foto sei, die das schreiben dem Kind gezeigt, und das ahh Papa aufn Foto. Naja musste er zumindest nicht selbst hin, aber hätte ich nie gedacht das Bild war echt klasse und man konnte alles erkennen.

  42. dot tilde dot says:

    dann wäre ja endlich geklärt, warum das ding gesichtsbuch heißt, nicht wahr.

    .~.

  43. Scherz! Ohne Paragrafen und „genaue“ Erläuterungen zum Tatvorwurf eh nicht rechtswirksam.

  44. coriandreas says:

    @Michael
    Tja, hier gehts doch um das merkwürdige Schreiben und nicht um das „vermutete Prozedere“. Schon komisch: Wenn Polizei mit Emblem draufsteht, glaubt auch fast jeder das ist echt. Bei Uniformierten fragt auch fast niemand nach dem Dienstausweis. Echt komisch die Leute hier in DE.

  45. Ludolf Rudolf says:

    Super Sache!
    NUR so bekommt man das Bewusstsein für Datenschutz auch in die Köpfe der Bevölkerung.
    Da kann man mal wieder schön sehen, was alles mit seinen Daten geschehen kann.
    Echt ne super Sache 🙂

  46. ÖFFENTLICH = VON ALLEN EINSEHBAR
    Allein die Debatte darüber, ob die Polizei sich den Fotos bedienen dürfe oder nicht ist daher absurd!

    Eine klare Grenze wäre jedoch wenn die Polizei Facebook auffordern würde in der gesamten Bilderdatenbank einen Abgleich mit einem Foto zu machen. Solange das nicht überschritten wird ist alles legitim, denn vom Nutzer zugelassen.

    Wenn ich die Straße überquere und angefahren werde, kann ich ja auch nicht sagen: „oh, hab nicht gewusst, dass Autos auf Straßen Vorfahrt haben“.

    Ein bisschen Mündigkeit muss man schon dem Einzelnen lassen (können).

  47. Hi,

    also ich würde spontan einen Quittungs Block mit nehmen. Denn ich glaub die Polizei gehört noch zur Gattung „Internet-Ausdrucker“. Und da die ein Bild ohne Rechte dann verwenden, würde ich denen ganz locker vor Ort eine Quittung ausstellen und mich bedanken 😉

  48. @Polizeistaatvor Du würdest also nackt durch die Straßen laufen, wenn es das Gesetz verlangte, ja? Du würdest Dich am Flughafen vor allen ausziehen und betatschen lassen, ja?

    So ein Blödsin!! Erst überlegen, dann sprechen!
    siehe: http://mizine.de/nothing-to-hide/

  49. unknown4million says:

    @Michael (@mightymike1978)

    Worauf beziehst du dich mit deinem ersten Absatz überhaupt? o_O

    Außerdem sprach ich doch auch von einer „Vorladung zur Anhörung, also versteh ich nicht ganz worauf du mit deinen Ausführungen hinaus willst. Ist doch vollkommen irrelevant.

    Und dass ich von „Verhör-technisch“ gesprochen habe – du solltest vielleicht nicht alles so wortwörtlich nehmen. Und mal ernsthaft – wo liegt denn der Unterschied zischen einer Anhörung bei der Polizei und einem Verhör? 😉

    PS: Das war eine rhetorische Frage, die keine Antwort verlangt.

  50. Hmm, Fake oder nicht? Ich denke da eher an einen Linkbait von dir 🙂 Irgendwie finde ich die „Facebook Ermittlung“ aufgrund einer Ordnungswidrigkeit schon etwas komisch. Scheint aber wohl was drann zu sein, zumindest kommt die Story wohl nicht aus deiner Feder.

  51. Wobei, wenn ich es richtig sehe, warst du der erste, der einen Beitrag zu dem mysteriösen Foto veröffentlicht hat (korrigiert mich wenn ich mich täusche). Irgendwie glaub ich doch an einen Linkbait 😉

  52. @Holger
    Ordnungswidrigkeit?

    Naja. Die Frau ist 39 km/h zu schnell gefahren.
    Das macht nach aktuellen Bußgeldkatalog:

    120 € Bußgeld
    23.50 € Gebühren
    3 Punkte in Flensburg

    Allein wegen den Punkten wird hier ermittelt.

  53. „Ordnungswidrigkeit?

    Naja. Die Frau ist 39 km/h zu schnell gefahren.“

    Genau, das ist eine Ordnungswidrigkeit 😉
    http://www.premium-strafrecht.com/ordnungswidrigkeiten-bussgeldkatalog-stvo-strafen.htm

    Und steht übrigens auch so in dem Anschreiben oben: „Bei der Polizei ist gegen Sie als Betroffene/r ein Ordnungswidrigkeitsverfahren anhängig,…“ 🙂

  54. Warum auf der Polizei herumhacken, die nach Tätern sucht (Zitat: ihr sollt doch besser nach Verbrechern suchen).
    Personalchefs machen das schon lange.
    Stimmt es eigentlich, dass FB und andere die Daten nicht löschen, selbst wenn das Profil bzw. Einträge, Bilder daraus vom User gelöscht werden? Man könnte annehmen, dass FB u.a. das Copyright dann an diesen Daten erwerben.

  55. @Polizeistaatvor
    Ich will einen kleinen Vergleich machen. Bei der Bundeswehr ist Gesetz noch etwas mehr Wert als im zivilen Bereich. Beim Bund ist Befehl gleich „es muss ausgeführt werden und jeder hat sich daran zu halten, sonst gibts (harte) Strafen“
    Dennoch ist das Ausschalten des Gehirns beim Ausführen von Befehlen genauso unter Strafe gestellt. Jeder ist für die Ausführung also selbst (mit)verantwortlich!

    Wenn unsere Regierung also sagt, dass ich mich bis auf die Haut entblößen muss, darf ich das mit Recht anzweifeln!

  56. Wer nichts zu verbergen hat ist mir schon per se suspekt.

    „Ich hab ja nichts zu verbergen“ ist so ziemlich der dümmste Spruch den man von sich geben kann und gelogen ist er auch.

    Das Gegenteil wäre ja alles preiszugeben und das machen nur naive Leute …

  57. Die Sache stimmt…
    Es ist bekannt dass die Polizei Facebook Profile durchsucht!
    Bei einem Kumpel wurde dies auch gemacht …

  58. Es ist kein Geheimnis das selbst die LKA der Länder und Städte unsichtbare Adminzugänge für JEDES GROSSES PORTAL zur Verfügung gestellt bekommen haben. Egal ob Facebook, Stayfriends, überall können diese Garanten der Grundrechte mitlesen, ausspähen, selbst in eigentlich geschlossenen Räumen. Kein Gerücht, Fakt.
    Gemessen daran, ist die „Ermittelung eines Fahrers im Rahmen einer Ordnungswidrigkeit“ via Facebook erfrischend harmlos.

  59. Sag‘ mal: Wenn DU das Bild unkenntlich gemacht hast, warum gibt’s dann die gleich Unkenntlichkeit bei lawblog.de ? Und anstatt hier einfach einen Teaser vor die Füße zu klatschen, hätte man ja auch ein bißchen mehr recherchieren können. Irgendwie witzlos.

    …und jetzt warte ich nur darauf… …aber das verrate ich später 🙂
    Thomas

  60. @Thomas, den Gefallen tue ich dir aber nicht 😉

  61. Gut, passt scho‘ …würden die Franken sagen! 🙂

  62. Auch wenn ich es für unwahrscheinlich halte, dass eine deutsche Polizei sich dazu in der Lage sieht, in der Strafverfolgung moderne und modernste Methoden einzusetzen (man ist schließlich nicht in New York), hat Facebook die Gesichtserkennung nicht aus Jux implementiert. Da Facebook sich nicht wirklich ausschließlich über Werbung finanziert, sondern auch durch eine sehr hohe vorbörsliche Bewertung und dementsprechend hohes Investmentkapital, und aufgrund der Auffassung des Gründers über Privatsphäre, halte ich es für denkbar, dass den Behörden zur Strafverfolgung der Zugriff auf die Gesichtserkennung, selbst auf die nicht-öffentliche, angeboten wird. Und wenn der Ehemann seine Frau in einem Foto markiert, wird dieser Bildausschnitt genau so zur Gesichtserkennung genutzt, wie ein Profilfoto der Frau selbst, wenn sie bei Facebook angemeldet wäre.

    Das beste daran ist, dass man es nicht aufhalten kann, selbst wenn man auf Facebook verzichtet. Wäre ich ein Polizist, ich würde mir sehr mächtig vorkommen und vermutlich würde mich die Wehr- und Hilflosigkeit der Menschen, die keine Polizisten sind, auch etwas erregen.

  63. Ich bin kein Facebook User, daher die Frage: gibt es öffentlich zugängliche Facebook Profile oder muss man sich dafür bei Facebook anmelden? Sollte letzteres der Fall sein würde ich die Herrn von der Polizei mal auf das Datenschutzgesetz aufmerksam machen.
    Da das Beweismaterial aus unzulässigen Quellen stammt wäre der Fall damit auch erledigt.