Polaroid Hi-Print: Taschendrucker für mobile Knipser

Polaroid bringt mit dem Hi-Print einen Taschendrucker auf den Markt, der mit Smartphones geknipste Bilder im Format 54 x 86 mm mit bis zu 291 dpi ausdrucken kann. Laut Polaroid wolle man mit dem Gerät die Lücke zwischen Sofortbild und mobiler Fotografie schließen.

Fotos druckt das Gerät in weniger als 50 Sekunden. Zur Verwendung ist ein Android-Smartphone mit der passenden Begleit-App und mindestens Android 7.0 oder aber Apple iOS 12.2 notwendig. Heraus kommen aus dem Drucker selbstklebende Bilder im Kreditkartenformat. Mit der Polaroid-Hi-Print-App ist vor dem Druck auch die Nachbearbeitung möglich – etwa mit allerlei Filtern, Überlagerungen, digitalen Stickern und mehr.

Das verwendete Dye-Sub-Papier biete laut Polaroid eine All-in-One-Patrone mit einem Farbband und 10 Blatt Fotopapier, wobei jede Packung zwei Patronen enthält. Zu beachten ist, dass nicht nur der Drucker selbst 99,99 Euro kostet, ein Papier-Cartridge mit Tinte und Papier für 20 Drucke kostet 16,99 Euro. Die Verbindung zu Smartphones wird via Bluetooth hergestellt. Unten findet ihr noch ein paar weitere Eckdaten.

Technische Daten Hi Print Pro

  • Druckverfahren: D2T2-Druck (Dye Diffusion Thermal Transfer)
  • Auflösung: 291 dpi
  • Druckformat: 54 x 86 mm
  • Druckgeschwindigkeit: weniger als 50 Sekunden
  • Akkukapazität: 620 mAh (aufladbar via Micro-USB)
  • Maße / Gewicht: 26,9 x 149,8 x 79,5 mm / 260 g
  • Lieferumfang: Polaroid Hi·Print 2×3, USB-Ladekabel, Schnellstartanleitung, Infos zu Sicherheit & Compliance
  • Kompatibel zu: Android ab Version 7.0, Apple iOS ab Version 12.2
  • Preis: 99,99 Euro

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Ich muss gerade an den Game Boy Printer denken 😉
    Aber ansich ne coole Sache. Nix für mich, aber wenn es sowas zu meiner Schulzeit gegeben hätte, wäre das sicher der Renner gewesen. Könnte mir vorstellen, dass das auch heute noch gut ankommt.

  2. Nur Kreditkartengröße? Schade, so richtige normale Fotogrößen wäre besser gewesen 🙂

  3. Wenn es um ein wenig Spaß geht, dann kann man auch einen Peripage oder Paperang nehmen. Das ist zwar nur schwarzweiß und auf Dauer nicht lichtecht, aber dafür kostet eine Rolle Thermopapier auch nur einen Euro und man hat einige Meter Spaß.
    Und mit den Klebeetiketten kann man gut Umschläge beschriften etc.

    z.B:
    https://www.amazon.de/s?k=peripage&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&ref=nb_sb_noss_1

    • PS (und offtopic): Ein Freund von mir druckt mit einem Peperang Zugangscodes fürs WLAN oder individuelle QR-Codes gehen auch…

    • Danke für den Tipp! Die kannte ich noch nicht…

    • Login in die Drucker-App mit QQ, WeChat, Line oder Twitter. Das Konto verbindet sich permanent mit der Hardware-ID des Druckers und sendet danach munter nach China. Link zur Datenschutzerklärung aus App Store und Play Store läuft ins Leere.
      Ich denke, es hat seinen Grund, warum der Drucker halb so teuer ist als vergleichbare Thermodrucker.

      • Danke für die Info.
        Hast Du das selbst mit einem Sniffer herausgefunden oder hast Du einen Link?
        Welches der doppelt so teuren Modelle empfiehlst Du denn?
        Anmeldung geht auch per Mail. App funktioniert auch ohne Internet. Zumindest in der älteren Version, die ich ausprobiert habe.

        • Nein, ich hab mir nur den Screenshot der App angesehen: https://peripagepocketprinter.com/pages/peripage-app
          Gestolpert bin ich über die Aussage „our app also serves as a social media platform“ und die Angaben auf dem Screenshot, 3rd-Party Logins (würde ich nicht nutzen) und die Sache mit der Hardware-ID.

          Ich habe einen Dymo für Etiketten. Der ist aber nicht mobil. Eine Alternative wäre Brother Cube.

          • Danke für die Antwort.
            Ich habe auch einen nicht mobilen Dymo Einzeilendrucker aber das ist genau wie der von Dir aufgeführte Brother keine Alternative zu diesem SW-Grafik-Drucker. Die Fotos sind echt okay als gag mehr als ausreichend und da geht echt mehr mit.
            Aber Du hast recht, werde bei dem Kind, das ihn nutzt nochmal alle Berechtigungen der App kontrollieren und soweit möglich entziehen.

  4. Für mich ist die Fotogröße auch zu klein. 10×15 sollte es schon sein. Aber da gibt es ja auch was. Hab mal gegoogelt.

  5. Würde ich sofort kaufen, 9x13cm oder 10x15cm, aber was soll ich mit Minibildern? Ist bei allen Polaroid/Zin-Druckern so. Begreife es nicht. Gibt es da ein Limit bei der Technik, ist es sonst zu teuer? Wer will winzige Bilder drucken, die Passbildformat haben.

  6. wer druckt noch so Zeugs aus?

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