Pokémon GO: Niantic schwingt den Ban-Hammer

artikel_pokemongoEs deutete sich bereits an, Niantic wird gegen Cheater vorgehen. Also gegen Leute, die das Spiel auf eine Weise nutzen, die nicht so angedacht war. Zum Beispiel durch das Faken der GPS-Daten, um auch ohne Bewegung auf der Karte herumlaufen zu können. Nun erreichte uns die Mail eines Spielers, dessen Account aus diesen Gründen gesperrt wurde. In der Mail werden auch noch einmal die möglichen Ursachen genannt und es gibt einen Link, über den man sich melden kann, wenn man der Meinung ist, der Ban wäre ungerechtfertigt. Es handelt sich auch um einen permanenten Ban, der Account bleibt also dauerhaft gesperrt, falls man keine Antwort nach seinem Einspruch erhält.

pokemongoban

Im speziellen Fall hier, war der Ban gerechtfertigt. Er wurde allerdings erst im Nachhinein ausgesprochen, nach eigenen Angaben wurde Pokémon Go in den letzten drei Wochen nicht mit dem Account gespielt, davor allerdings ein paar Mal mit einem GPS-Faker. Also durchaus berechtigt.

Was soll man sagen? Gut so! Pokémon Go ist ein wahnsinnig tolles Spiel für Jung und Alt, warum sollte man es sich von Cheatern zerstören lassen? Diese haben ja offenbar keinen Bock auf das Game, sonst würden sie es ja korrekt spielen. Und Ihr, müsst Ihr nun zittern oder wart Ihr bislang sauber auf Pokémon-Jagd?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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56 Kommentare

  1. Vielleicht noch ergänzen, dass ich nicht nur GPS-Spoofing sondern auch Bots genutzt habe, die mehrere Nächte durch liefen 😉

  2. Hartz-IV-Gaming wird Hartz-IV-TV wohl bald ablösen. Bitte cheatet noch mehr!

  3. „Ein wahnsinnig tolles Spiel …“
    War es vielleicht vor dem Patch. Jetzt kann man nicht mehr gezielt nach Pokemon suchen. Nur noch mit Glück irgendwas finden.
    Die Arenakämpfe sind langweilig und bringen absolut nichts. Kurz die Arena geräumt, rein gehen, Gold abholen, fertig.

    Am Anfang hat das Game ja noch Spass gemacht, weil man oft neue Pokemon fand oder auch die, die man nicht so oft gefangen hatte, noch mit dem Ingameradar (oder später mit Pokevision) finden konnte. Jetzt ist es nur noch ein Glücksspiel. Nur noch was für eingefleischte Pokemonfans ohne Langzeitspass.
    Finde ich super schade, weil mich das Game am Anfang richtig begeistern konnte 🙁

  4. Der Anreiz steigt, es doch mal mit Pokemon Go zu versuchen. Das Spiel selber find ich superlangweilig, aber die Herausforderung das Ding auszutricksen ist spannend ;-).

  5. @Tobias: Das sehe ich genauso! Das Spiel wurde einfach viel zu schnell langweilig. Zudem möchte ich die Spawn-Punkte kritisieren – während man in großen Städten und Parks (z.B. Central Park NY) die Pokémons quasi nachgeschmießen bekommt, sucht man sich in ländlichen Gebieten den Arsch für eine handvoll Pokémons ab.

  6. Also ich habe nach wie vor Spass an dem Game. Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, was es an dem Radar auszusetzen gibt. Die Pokemon werden angezeigt, dass sie im Umkreis von 200 m zu finden sind und los gehts. Funktioniert einwandfrei!

  7. Sauber von lvl 1 bis jetzt (21) 🙂 Gestern stand auch mal eine Arena 20 Minuten leer hier in Sichtweite, vielleicht auch jemand rausgebannt. Finde das Vorgehen sehr gut.

  8. Pokemon Go? – Ein Spiel für Kleinkinder und geistig auf diesem Niveau verbliebene Erwachsene.

    Also, who cares?

  9. @kOOk: Das war auch mein Beweggrund bzgl. GPS-Spoofing und die Nutzung von Bots. Die API auf die die Bots zugriffen wurden geschlossen, somit geht nur noch GPS-Spoofing. Wenn man’s nicht übertreibt und sich zwischen den Punkten dementsprechend Zeit lässt werden sie sich auch in Zukunft schwert tun die Cheater zu erwischen. Aber vielleicht gibt’s ja bald neue Möglichkeiten 😉

  10. @Frederick:
    Wo steht denn, dass das 200m sind? Bei uns im Ort werden die z.B. von orten angezeigt, die 325m entfernt sind. Und das ist der Radius. Das heisst es ist ein Kreis mit >= ~700m Durchmesser. Eine Fläche von 0,38km².
    Sowas innerhalb der maximal 15 Minuten abzusuchen, die ein Pokemon da ist, ist schon ne ordentliche Herausforderung. Besonders in Gebieten, in denen du die Spawns nicht kennst.

  11. Oha, da freue ich mich auf ein baldiges E-Mail. Bei mir war es wie bei den alten GTA-Games. Am Anfang Freude, viel Zeit damit verbracht. Dann die Ernüchterung. Dann die Cheats, nur zum Spass. Dann fertig, habe mich seit längerem nicht mehr eingeloggt und auch sonst nichts spannendes mit meinem Account gemacht.

    Ich denke, die Interaktion mit anderen Spielern fehlt einfach zu sehr. Kein Austausch, keine Spannung, keine Kämpfe direkt zwischen den Spielern, nichts.

  12. hahaha Jenny, bei so Kommentaren frage ich mich immer, wer das Kleinkind ist.
    Danke dafür!

  13. @Tobias: Gut, das mit den 200m habe ich unter den zick verschiedenen Informationen irgendwo aufgeschnappt. Bin aber aufgrund meiner eigenen Erfahrung davon ausgegangen, dass es stimmt. Pokemon taucht auf dem Radar auf –> 3-4 Häuserblocks gelaufen –> Pokemon gefangen.

  14. Es ist doch erstaunlich wie einfach man Menschen glücklich machen kann. Da geben die großen Studios dreistellige Millionenbeträge aus, um Spiele zu produzieren und das gemeine Volk gibt sich mit diesem Pokemonmüll zufrieden. Nach TrashTV nun TrashGames. Gepriesen sei das abgehängte Prekariat.

  15. Bots machen das Spiel wenigstens noch ein bisschen spannend. In der Gegend herum zu laufen und auf gut Glück ein Pokémon zu fangen ist jetzt nicht wirklich sehr befriedigend. Zumal es in meiner Gegend sowieso immer nur dieselben Viecher gibt und ich mit meiner knappen Freizeit besseres zu tun habe, als virtuellen Monstern hinterher zu fahren. Mein „ehrlicher“ Account liegt daher mittlerweile still.

  16. Sascha Ostermaier says:

    Eure Argumentation pro Cheating ist echt Bombe. Gute Lacher bei. Schonmal überlegt, ein Spiel einfach nicht zu zocken, wenn es Euch nicht fetzt? Ihr tut gerade so, als würde man Euch zwingen, das Game zu spielen. Und das Gecheate sei quasi nur Notwehr. Hammer. 😀

  17. @Sascha: Nein, aber das Cheaten macht es für viele überhaupt ordentlich spielbar. Es gibt Gebiete wo PókeStops, Arenen und Spawn-Punkte einfach sehr dünn sind und wiederum andere Gebiete wo man alle 10 Meter etwas nachgeschmießen bekommt. Das bedeutet, dass Leute in Großstädten eine ganz andre Spielerfahrung erleben wie Leute aus einer kleinen Stadt bzw. einem Dorf. Diese beeinflussen dann deine Spielerfahrung meistens sowieso nicht, wenn ich davon ausgehe, dass du in einer größeren Stadt lebst.

  18. Was für arme Würstchen sich hier rumtrollen, Hammer!
    Aber, die Welt ist ja mittlerweile voller ‚dagegen‘-Aktivisten und Nichtsgönner! Krank, einfach nur krank!
    So, und heute Abend gehe ich noch ’ne Runde raus, Pokèmon WTF! Yeah!

  19. @Dan: Das ist doch totaler Schwachsinn, sich einfach so rauszureden. Da macht man es sich aber ganz leicht. Warum es wesentlich mehr PokeStops in der Stadt gibt als auf dem Land muss man nun wirklich nicht mehr erklären. Selbst in der Stadt gibt es Gebiete mit wenigen PokeStops. Dort wo es nichts interessantes gibt und wo niemand was bei Ingress eingestellt hat dort gibt halt nichts. Wozu auch? Für 2-3 Leute? Man kann natürlich auch was dagegen tun und Niantic auf deren Support-Seite schreiben. Umso mehr es tun umso besser. Aber das ist natürlich der schwieriger Weg und man ist zu faul dafür.

  20. Na max, wolttest Du auch mal was schreiben?
    Von den etwa 10 Leuten, die sich hier geäußert haben, sprechen drei gegen dieses ‚Spiel‘. Und an diesem knappen Drittel geilst Du Dich jetzt auf? *lach*

    Besser Nichtsgönner als Nichtskönner.
    Deine Art, Dich auszudrücken, spricht für sich 🙂

    Dagegen!

    Übrigens: vom ständigen auf’s Display schauen wird man in der Tat krank, einfach nur krank!
    Meine letzte Hoffnung, Euch alle auf kurz oder lang loszuwerden. Aber wahrscheinlich belastet Ihr wieder nur die Krankenkassen und wir müssen Euch mit durchschleifen 🙂

  21. @max
    Sehe ich auch so. Nicht jeder muss es mögen oder gar spielen. Aber dieses überheblich abwertende getuhe ist albern. Sich für was besseres zu halten weil man Pokemon nicht spielt ist natürlich DER Grund sich besser zu fühlen…. 😉

  22. @Sascha: Na wenn du schon anfängst dann aber bitte richtig. Klär uns doch bitte auf. Was aber so ziemlich dich und deine jetzige Situation beschreibt ist der letzte Satz.

  23. @Sascha Ostermaier: Wenn du in einem Online-Spiel cheatest und keinem schadest, ist es dann schlimm? Pokemons schnappt man sich ja nicht weg und eine Rangliste gibt es auch nicht. So what?
    Klar, Arenen zu besetzen mit unglaublich starken Pokemon, das ist assi. Also sich einen komparativen Vorteil zu verschaffen, das geht meiner Meinung nach nicht. Aber sonst kann ich das jetzt kein Problem sehen.

  24. @Tidi:
    leider geht das nicht mehr 🙁
    [quote]Please note, we are currently not accepting submissions for new PokéStops or Gyms.[/quote]

  25. Ich könnte mich totlachen. Hat denn keiner von euch vorher Ingress gespielt? Niantic reagiert bei dem Spiel hier auf exakt die selbe Weise. Erst ignorieren, dann nicht kommunizieren, dann (mehr oder weniger willkürlich) sperren, dann wieder nicht kommunizieren und dann alles von vorne. Ihr cheated und wollt überleben? Dann strengt euch an. Wer trotzdem gebannt wird, war halt nicht gut genug. Wer irrtümlich gebannt wird, hat in der Regel Pech gehabt. Es sei denn ihr kennt jemanden im Umfeld von Niantic. Diese persönliche Ansprache hat in der Vergangenheit gelegentlich geholfen.

  26. Ich habe überhaupt kein Problem mit Bots. Die nehmen anderen Spielern ja nichts weg. Also was soll das Gejammere?

  27. @SiSi: sobald Trading im Spiel freigeschaltet wird, hat es erheblichen Einfluss aufs Spiel. Dann rennen alle mit ercheateten Pokomen rum und die ganze Balance des Spiels geht flöten. Nicht zu vergessen, dass Cheat Accounts auf diversen Kleinanzeigen Seiten für Unsummen verkauft werden. Denke so ist das nicht gedacht. 😉

  28. Star Craftler says:

    kann mir jemand mal diese bots zeigen ? link ? … nur aus Interesse, wills nicht benutzen.

  29. Bei mir trudeln Meldungen ein, das auch saubere Accounts gebannt wurden.

  30. @Andreas: tolle Einstellung, weil du kein Problem hast, sollen die anderen ihre Klappe halten oder was? 😉

    Außerdem, mein Kommentar oben gilt auch für dich.

  31. @StarCraftler Such‘ einfach mal nach „Github“ und „PokeBot“, dann wirst du fündig.

  32. Parnim Surander says:

    @Richard: 100% richtig! Bei Ingress wird man bei Spoofing nach ca. einer Minute gebannt, ich „kenne“ viele spieler die gebannt wurden. Android Emulator installieren, Ingress drauf, GPS auf beliebige Position, fertig. Es gibt natürlich auch andere varianten. Ich würde aber niemals meinen L16 Account desswegen riskieren.

    @Sascha: Bei Pokemon Go ist es im Vergleich zu Ingress fast nicht nötig sich zu bewegen. Die Pokemon Go Spieler stehen immer nur rum oder sitzen Stundelang um das Gym herum. Ich sehe praktisch nie Pokemon Go Spieler die in der Stadt herumlaufen. So gsehen ist deine Aussage richtig wegen der Krankenkasse. Pokemon Go Spieler leben nicht gesünder als sonstige Computer oder Konsolenspieler. Stundelang um ein Gym zu sitzen und Bier zu trinken ist nicht gesund 😉

    Mein Trekker bei Ingress hat schon über 3500km und ich habe schon sehr viele Bergportale eingenommen. Es gibt natürli auch bei Ingress Spieler die sich fast nicht bewegen oder mit dem Auto (Cargresser) überall hinfahren.

  33. @Tidi: Selbst wenn 100 Leute aus meiner Stadt dem Support schreibt, dass es zu wenige PókeStops gibt wird sie das herzlich wenig interessieren. Selbst in den kleinsten Dörfern spielen so gut wie alle Kinder/Jugendliche, da sind’s dann doch ein bisschen mehr als 2-3 Leute. Die Idee, die Ingress Punkte einfach zu übernehmen, war keine schlechte aber in dem Spielerausmaß welches PókemonGo hat bräucht’s da noch mehr. Könnten sie ja auch per Software analysieren wo es mau aussieht und dort ein paar Punkte generieren. So hätten alle Spieler die gleichen Chance, egal wo man wohnt. Der Hauptgrund zu cheaten war für mich übrigends der, dass die Entwickler die API sperrangelweit offen gelassen habe, da krieg‘ ich als Software Entwickler lust die Schwachstellen auszunützen – trotzdem habe ich niemandem damit geschadet, denn ich habe keine Arenas eingenohmen. Wer GPS-Spoofen will soll’s machen, wenn er in einer Gegend mit wenig Punkten lebt habe ich sogar vollstes Verständnis dafür.

  34. @Tidi
    Wenn Du mich meinst, dann formuliere Deine Anfrage doch bitte so, dass ich auch weiß, wie ich Dir behilflich sein kann.

    Womit fange ich an, und wie hätte ich es richtig machen können?
    Worüber soll ich Dich aufklären?
    Wie beschreibt der von mir geschriebene letzte Satz meine Situation und woher kennst Du diese?

  35. Schadenfreude ist die reinste Freude.
    So liest sich sowohl der Bericht als auch die Zeilen des Autors im Kommentarbereich.
    Ein Spiel das fehlerhaft ausgeliefert wurde, unzuverlässige Server hatte und seine eigenen Funktionen nicht erfüllen konnte, wurde von der Community spielbar gemacht.
    Soviel erstmal zum Faktencheck.

    Völlig unfaire, weil nicht einsehbare Mechanismen machten scheinbar hochwertige, da CP/WP starke Pokémon zu Lachnummern, während man mit niedrigleveligen Pokémon problemlos Arenen einnehmen konnte, weil ihre Attacken unbalanced waren und die hidden Stats absolut übertrieben.

    Pokémon wohlgemerkt, die im Canon niemals eine Chance hätten haben dürfen.

    Jetzt schlägt ein Unternehmen, dem diese Fehler von Anfang an, durch die Community, davon bewußt waren, planlos um sich, mit fehlerhafter Analysesoftware, die sogar fair spielende Journalisten trifft, und vergrätzt nach eine Abmahnung durch den Verbraucherschutz wegen unzulässiger TOS, Schlagzeilen wegen Serverfehlern und falschen Gutschriften sowie einer völlig nutzlosen Trackingfunktion auch noch die letzten legitimen Spieler.

    Da inzwischen nachgewiesen wurde, daß 100% saubere Accounts genauso gebannt werden können, wie 24h-Cheatbots, ist die Methode offenbar unausgereift und fehlerhaft. Der Umstand daß weltweit noch nicht bekannt geworden ist, daß auch nur ein fehlerhaft gebannter Spieler unbanned wurde, kann man davon ausgehen, daß Niantic sich, wie immer, in Schweigen hüllt und diese legitimen Spieler, die teilweise hunderte Euro/Dollar ausgegeben haben schlicht raus sind.

    Ich für meinen Teil besitze drei Accounts, einen Beruflichen, mit dem wir unter anderem Poke-Treks veranstaltet haben, der permanent von einem von drei Mitarbeitern „bespaßt“ wird. Einen Privaten Account, mit dem ich zusammen mit meinen Kids spiele und einen Botaccount, mit dem ich grundsätzliche Muster in Pokemon Go analysiere, wie Nester, Pokestop Routen und Hidden Stats (IV).

    Der berufliche Account ist auf einem dedizierten Gerät deutschlandweit und auch im europäischen Ausland per PKW, Rad und per Pedes unterwegs. Eben immer dort, wo unsere Mitarbeiter sind. Gebannt.

    Der private Account, der nun wirklich maximal 1 Stunde pro tag in einem sehr begrenzten Gebiet unterwegs ist. Gebannt.

    Der Botaccount, der de facto 24/7 unterwegs ist in verschiedenen Städten und die Namen der Pokestops etc sammelt. Nicht gebannt?

    Wo ist die Logik dahinter?
    Wer das noch rechtfertigen kann, sollte eine Extrarunde auf der Journalistenschule drehen.

  36. @Dherian Da muss ich dir recht geben, den Autor des Artikels freut’s wohl übelst das die Bans ausgerollt werden. So liest’s sich’s zumindest. Schade um deine „ehrlichen“ Accounts!

  37. Gut, dass so No-Brainer wie @Andreas Schwartmann dann gesperrt sind. Allein schon zu denken, man nimmt anderen nichts weg, ist so dumm, dass man es kaum in Worte fassen kann. Man ercheatet sich per Bot die besten Pokemons und nimmt Arenen ein. Der faire Spieler ist chancenlos. Aber man nimmt ja keinen was weg. Armselige Argumentation!

    Freut mich für alle Cheater die einen Perma-Ban kassieren.

  38. @Dherian

    Wo gehobelt wird da fallen Späne. Wen interessiert es was es ein paar Einzelfälle gibt, aber die ganzen pösen Botter auf einmal weg sind !!einself“““

    /ironie

    Geil laufe ich jetzt auch Gefahr weil ich etwas weiter zur Arbeit pendel? Muss ich jetzt lieber mein Pokemon während der Fahrt anmachen, damit Niantic sieht das ich da auch wirklich hinfahre?

  39. Ich bin dafür das die gesperrten Accounts nicht gesperrt werden sondern in eine andere Gruppe gepackt werden.
    So würden sich die Gruppen nicht mehr gegenseitig sehen und können mit dem Cheaten Glücklich werden.

  40. Die Ausreden, die hier zu lesen sind, sind wirklich kaum zu glauben…
    Wer nicht nach den Regeln eines Spiels spielt, der spielt gar nicht mit.

  41. Immerhin hat das Game die fetten Kinder auf die Straße gebracht. OK, zumindest gegen Fettleibigkeit hat es was gebracht… gegen stupide Blödheit der Spieler leider nicht. Aber man kann ja nicht alles haben…

  42. Das „Blöde“ an dem Spiel ist halt, dass es auf dem Dorf unglaublich schwer zu spielen ist… ich hab im Bekanntenkreis zwei extreme Beispiele:

    1:) Der eine wohnt in einer Kleinstadt (10k Einwohner) direkt am Park. Im Park befinden sich in unmittelbarer Nähe 4 Pokestops, in deren Reichweite er vom Balkon/Wohnzimmer aus ist. Der lässt das Handy einfach am Netzstecker laufen und grast alle 5 Minuten 200 XP und alle paar Minuten mind. ein Pokemon ab, da die Pokestops meist mit Lockmodulen versehen sind.

    2.) Ein anderer Freund wohnt auf einem entlegenen Dorf: 10km Luftlinie zur nächsten Arena und mind. 8km Luftlinie zu einem Pokestop.

  43. @Dherian Accountsharing war von Beginn an gemäß ToS verboten. Faktencheck.

  44. @Cilla:
    Dediziertes Gerät bedeutet: Immer dasselbe Handy mit dem selben Account.

  45. @Dherian
    1) mehrere Accounts sind nicht erlaubt
    2) da du selbst schreibst dass du bots verwendest hast ist es erst recht nich verwunderlich. Es werden Spieler gebanned, nicht nur deren einer Account (was auch reichlich schwachsinnig wäre). Verwendest du Bots auf einem können alle gebanned werden sobald der Zusammenhang hergestellt wird. Wird also vermutlich nicht lange dauern bis auch der dritte Account futsch ist
    3) Der kleine Teil der von der beschriebenen „Dev-Community“ hat es nicht spielbar gemacht sondern die Server unnötig belastet und es den Bot Entwicklern erleichtert. Gut dass dagegen vorgegangen wurde

  46. In den Pokemon GO facebook Gruppen wurde es auch aufeinmal still, vorallem die die imemr meinten die hätten ihr 5 3000+ CP Pokemon selbst erfarmt und nie gecheatet sieht man nicht mehr 😀

  47. Also ich botte immer noch weiter, gewußt wie. Brauch da auch keine Ausrede für… muss man glaube ich auch nicht diskutieren. Mich interessiert es schlichtweg nicht was die anderen darüber denken 😉
    Aber das geweine hier ist sehr Lustig. Macht so nen Arbeitstag etwas interessanter. Dem Bot will ich auch nicht konstant zusehen, wenngleich es auch befriedigend ist!
    Und heute Abend gehe ich mit meinen Kollegen die Umgebung ab und setzen hochwertige Pokemon in die Arenen. Da haben dann die „ehrlichen“ bisl Herausforderung :))

  48. @Leif
    Richtig, die bösen Leute die auf die Api zugegriffen haben, die haben ganz allein dafür gesorgt, dass die Server in die Knie gegangen sind als neue Zonen freigeschaltet wurden.

    Lächerlich.

  49. @Lustiger: +1

  50. Wahnsinnig tolles Spiel? Ach, Autor Sascha, der spricht ja auch Infinity Blade eine tolle Story zu. Handyzocker eben…

  51. @GrrrBrrr Ich nehme mit meinen Bot-Accounts keine Arenen ein. Die interessieren mich nicht, denn dazu müsste ich das Spiel erst einmal wieder auf meinem Smartphone installieren und mich zu einer Arena begeben. Dafür ist mir meine Zeit zu schade, zumal man sowieso in Kürze wieder aus der Arena rausfliegt (6:1). Meine Bot-Accounts sammeln lediglich Pokemonster ein und nehmen in der Tat keinem anderen Spieler etwas weg. Armselig argumentierst also hier nur Du.

  52. Danke für´s Feedback.
    Richtig, ein Spieler, ein Account. Firmenhandy – Spieler = Firma, Privates Handy – Spieler = Ich, Botaccount = Bot, Er hat sogar eine Bot-Emailadresse. Also nichteinmal ein Versuch, dies zu verschleiern. Und er ist immernoch offen, nur als Hinweis.

    Gerade im Umfeld der großen Spielemessen, wie beispielsweise Gamescom, die seit zwei Tagen läuft, sollte ein Developer sich als Communitynah und Teamplayer zeigen. Niantic beweist mit seiner Politik vor allem Eines, daß es dem Unternehmen um die Umsätze geht. Faire und von Spaß geprägte Spielumgebung ist deutlich übertrieben, wenn eine gleichmäßige Spawnverteilung weder geboten noch erstrebt wird. Die Gebiete in denen überdurchschnittlich viel Ausgegeben wird, bekommen die seltensten Pokémon, wie Hyde Park, Central Park und Santa Monica Pier.

    Während für uns der Trip zum Hydepark nur wenige Stunden dauert, ist es schon deutlich schwieriger mit Touri-Trainern zu konkurrieren, die bereits voll ausgestattet in Düsseldorf, Frankfurt, oder Köln aus dem Flieger steigen.
    Ein schönes Beispiel war ein Touri-Trek vor einer Woche, bei dem eine Gruppe Amerikaner in einer Tour sämtliche Arenen entlang der Strecke einnahm und mit Tauros, Lapras, Dragoran etc besetzte. Überwiegend legit players, die bereits hunderte Dollar investiert hatten und Mr. Mime fangen wollten, wenn sie eh schon in Good Old Germany sind.

    Wir haben in dem Monat, in denen wir zusätzlich zu normalen Touren auch Poke-Treks angeboten haben viele gute und auch einige wenige schlechte Erfahrungen gemacht. Der Tenor über Niantic war aber de facto einstimmig: Schlechte Kommunikation, fürchterliche Releasepolitik und reine Umsatzorientierung.
    Was wir inzwischen über die Balance wissen, über die Spawns und Hidden Stats verschiedener Pokémon lässt uns vermuten, daß es in nächster Zeit nur noch schlimmer wird.

    Im Übrigen sieht sich Niantic nach dem Verbot des Spiels im Rahmen einer Fatwa und immer mehr Firmen, Kirchengemeinen und Kommunen sowieso unter Druck. Bei der momentanen Klagewelle gegen das Unternehmen könnte es sogar zu einer Einstellung der Dienste in Deutschland und weiteren Teilen Europas kommen.

    Letztlich denke ich, und dies sehen auch meine Kollegen so, daß in spätestens zwei Wochen, mit dem Ende der Sommerferien, das Thema Pokémon Go der Vergangenheit angehören wird. Natürlich wird es noch vereinzelt Spieler geben, aber der Hype ist definitiv beendet. Nicht zuletzt durch die Behandlung legitimer Spieler, auf der Jagd nach Cheatern.

    Auf der Gamescom jedenfalls, war es erstaunlich ruhig um das erfolgreichste Spiel des Apple-Stores.

  53. @Andreas Schwartmann

    Lassen Sie Ihre Klienten vor Gericht auch durch Bots vertreten?

  54. Das Spiel sollte nur noch von Bots gespielt werden, dann ist Fairness wieder hergestellt (und die ganzen blassen Jungs belagern nicht mehr den sonst toten Markplatz meiner langweiligen Kleinstadt). Zu Olympia und Sportveranstaltung im allgemeinen sollten auch nur noch gedopte Sportler gegeneinander antreten, dann sind die alle wieder auf dem gleichen Stand.

  55. ein Smartphonespiel, welches die Leute aus den Stuben locken sollte wurde begeistert erwartet und millionenfach installiert ( es soll sogar Spieler geben, die Geld investieren ).
    Als dann auffiel, dass man sich für ein Spiel bewegen muss machte sich Ernüchterung breit.
    Da man aber weiterhin zu den Lemmingen zählen wollte wurden Bots verwendet. „Warum soll ich von der Couch weg, wenn ich auch von dort spielen kann?“

    Ich finde das Vorgehen an sich korrekt. Es könnte Fairness im Spiel schaffen.
    Dass das Wie auch Non- Cheater trifft ist natürlich mies. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass die Betroffenen es überleben werden. Und nun endlich nicht mehr mit gesenktem Kopf durch die Welt rennen müssen.

  56. …ich weiß ja nicht, welche Bot(s) Niantic ausgesperrt haben soll, necro z.B. arbeitet noch einwandfrei…

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