„Pokémon Go“ für Android und Apple iOS erscheint im Juli

artikel_pokemongo„Pokémon Go“ wird die illustren Monster von den Nintendo-Konsolen auf die Handhelds dieser Welt hieven. Das Spiel setzt auf Augmented Reality. Gamer sollen quasi in der realen Welt auf Erkundungstour gehen und dann die possierlichen Pokémon einfangen. Mittlerweile steht nun endlich der Erscheinungszeitraum fest: Im Juli 2016 soll „Pokémon Go“ für sowohl Apple iOS als auch Android auf den Markt kommen. Es wird auch ein Hardware-Accessoire geben, das Pokémon Go Plus. In den USA soll das kleine Gadget 34,99 US-Dollar kosten. In Deutschland ist die Veröffentlichung zwar auch angekündigt, der Preis fehlt aber noch.

Das Pokémon Go Plus ist ein kleines Armband, das sich via Bluetooth mit dem Phone verbinden lässt. Durch Vibrationen und LEDs hält es über Spielereignisse auf dem Laufenden. Kommt z. B. ein Pokémon in die Nähe, kann das Armband vibrieren. Dann ist es an der Zeit, das Phone zu zücken.

pokemon go plusAnsonsten sollen ihr in „Pokémon Go“ mit Pokébällen Pokémon fangen und eure Kräfte mit anderen Spielern bzw.deren Pokémon messen. Leider sieht das Kampfsystem recht enttäuschend aus. Trotzdem könnte am Ende ein unterhaltsames AR-Game stehen. Immerhin könnt ihr wie in den Konsolen-Titeln eure Pokémon verbessern. Sammelt ihr Erfahrung, erhaltet ihr zudem nach und nach die Möglichkeit mächtigere Begleiter zu finden.

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Später sollt ihr als Spieler auch Pokémon mit anderen Nutzern tauschen können. Das Feature will man aber erst nach dem Launch nachliefern. Zudem könnte es später Vernetzungsmöglichkeiten mit „Pokémon Sun“ und „Pokémon Moon“ für das Nintendo 3DS geben. Hier halten sich die Entwickler aber noch vage. Das Spiel, also „Pokémon Go“ wird übrigens kostenlos sein.

Augmented Reality kann spannend sein, endet aber oft auch in kurzem „Wow-Faktor“, dem schon nach wenigen Minuten Langeweile folgt. „Pokémon Go“ wirkt durchaus vielversprechend. Ich werde die App auf jeden Fall mal antesten und bin gespannt, was ich in Kiel so an Pokémon aufstöbern kann.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

4 Kommentare

  1. Muss sich ja nur Ingress anschauen, das wurde von Anfang an in die falsche Richtung entwickelt entgegen den Wünschen der Community. Am Ende reines Grinden und ein Shop, anstatt Cheater zu bannen haut man noch die besten Spieler raus oder sperrt Drittapps, die das Spiel verbessert haben.
    Ingress bietet ja die Plattform für alle solche Spiele, sozusagen die Engine oder das Grundgerüst. Pokemon zieht natürlich viele Fans an, viel Spaß dann allen. Nochmal tu ich mir das aber nicht an ein solch tolles Spiel mit Potential kaputtentwickeln zu lassen vor meinen Augen…

  2. Was auch Geil wäre wäre eine Smartphone Hülle die sich als Pokemon Wearable nutzen lässt…

    Zudem könnte man hier auch locker Android Wear / Applewatch einbinden

  3. Hm, wenn das Armband nur eine erweiterung der Benachrichtigungsmitteilung ist kann das mein Miband auch + Schritte, …

  4. Die Leute meckern viel über Ingress, sie stellen Ansprüche als ob sie Geld für das Spiel bezahlt hätten, und wissen natürlich immer alles besser als die Entwickler – erinnert mich irgendwie stark an Fußball Fans, die immer alles besser wissen als der Trainer. Und spielen tun sie es trotzdem immer noch seit über zwei Jahren.